Physik

Satellitenmisssion bestätigt Einstein

Satellitenmisssion bestätigt Einstein

Einstein hat noch immer recht: Eine Satellitenmission hat das Äquivalenzprinzip von Albert Einstein so klar wie nie zuvor bestätigt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gravitation auf Objekte verschiedener Masse gleich wirkt.

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Wie windschnittig ist ein Weihnachtsbaum?

Wie windschnittig ist ein Weihnachtsbaum?

Sie bilden nun wieder die romantische Kulisse der Weihnachtsmärkte. Doch wie stark müssen Weihnachtsbäume im Außenbereich verankert werden, um Windböen standzuhalten? Ein Weihnachtsbaum im Windkanal hat dazu nun Daten geliefert.

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Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

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Warum Blitze sich verzweigen

Elektrische Entladungen in der Atmosphäre bieten ein faszinierendes Schauspiel: Blitze arbeiten sich gewöhnlich nicht auf geradem Weg durch die Luft, sondern spalten sich zu eindrucksvollen, verästelten Gebilden auf. Manchmal kann man mit dem bloßen Auge verfolgen, wie sich die gezackten Leuchterscheinungen von einer Gewitterwolke bis zu 80 Kilometern Höhe ihren Weg durch die Luft bahnen. Das Phänomen, so berichten Manuel Arrayás und Kollegen im Fachblatt Physical Review Letters, ähnelt der Vermischung von Flüssigkeiten: Wenn zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Viskosität ineinander fließen, bilden sich unter bestimmten Bedingungen verzweigte "Finger", genau wie bei Gewitterblitzen und anderen Gasentladungen.

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Forscher: Wie Hochtemperatursupraleiter funktionieren

Experimente, die die Reflektivität von Hochtemperatursupraleitern untersuchen, könnten dabei helfen, die Funktionsweise dieser Materialien besser zu verstehen. Dirk van der Marel und seine Kollegen von der Universität Groningen berichten im Wissenschaftsmagazin Science über einen Hochtemperatursupraleiter mit Namen Bi-2212, der im supraleitenden Zustand mehr infrarotes Licht absorbiert als im normal leitenden Zustand. Das deutet, so die Wissenschaftler, auf ein verändertes Absorptionsverhalten im supraleitenden Zustand hin und kann Hinweise darauf geben, wie solches Material arbeitet.

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Neue Stromspeicher: Schwungräder besser als Batterien

Elektrische Busse oder Züge könnten in Zukunft ihren Strom nicht aus Batterien, sondern von schnell drehenden Schwungrädern beziehen. Bei gleicher Größe und gleichem Gewicht könnten sie ein Vielfaches an Strom liefern ? verglichen mit herkömmlichen Metallhydrid- oder Bleiakkus, berichten Wissenschaftler der Universität Texas in Austin in der Fachzeitschrift "IEEE-Spektrum" (April 2002). Zudem seien sie umweltfreundlicher und mit über zwanzig Jahren Lebensdauer wesentlich haltbarer als die chemischen Stromspeicher.

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Forscher: Erstmals Bose-Einstein-Kondensat von Molekülen erzeugt

Wissenschaftler der Universität von Colorado in den Vereinigten Staaten haben ein Bose-Einstein-Kondensat von zweiatomigen Molekülen aus Rubidium-85 erzeugt. Darüber berichtete der Gruppenleiter und Nobelpreisträger Carl Wieman auf einem Treffen der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft. Das Bose-Einstein-Kondensat ist allerdings zeitlich nicht stabil und explodiert in einem einer Supernova ähnlichem Vorgang.

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Forscher: Relativistische Solitonen in Laser-Plasma erzeugt

Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Entstehung nichtlinearer Wellen (sogenannter Solitonen) relativistischer Elektronen in einem durch einen Laser angeregten Plasma experimentell beobachtet. Darüber berichtet das Fachmagazin Physical Review Letters (Band 88 Referenznummer 135002). Die Solitonen nehmen einen Großteil der Energie des Laserpulses auf und sind somit für die Zündung von Kernfusionsreaktoren von entscheidender Bedeutung.

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Kurz gemeldet: Neuer Hochtemperatursupraleiter

Lithium-Borkarbid könnte einer theoretischen Analyse eines Forscherteams der Universität von Kalifornien in Davis (UC Davis) zu Folge bei einer Temperatur von bis zu ?173 Grad Celsius supraleitend sein. Dieser Stoff wäre damit einer der ersten ernstzunehmenden Kandidaten einer vor kurzem neu entdeckten Klasse einfach gebauter Hochtemperatursupraleiter. Deren bisher prominenteste Vertreter, das Magnesiumdiborid, ist bis zu einer Temperatur von ?234 Grad Celsius supraleitend.

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Forscher: Reibung glatter Oberflächen nicht nur durch Rauhigkeit verursacht

Die bei dem Übereinandergleiten von sich berührenden Metalloberflächen auftretende Reibung wird nicht nur durch deren mikroskopische Rauhigkeit verursacht. Vielmehr bilden die sich berührenden Oberflächen kleine Metallbrücken in Form von chemischen Bindungen miteinander aus. Dies hat eine Forschergruppe in Kalifornien in einem Experiment mit Goldkugeln herausgefunden. Ihre Arbeit wird in einigen Wochen in einem noch nicht näher spezifizierten Fachblatt veröffentlicht werden.

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