Physik

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

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Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Warum versagt die altbewährte Löschkraft des Wassers im Fall von brennendem Öl oder Fett und verkehrt sich ins Gegenteil? Ein Experte erklärt den gefährlichen Stichflammen-Effekt, vor dem immer wieder gewarnt wird.

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Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Die Phantasie ermöglicht sie – doch was lässt sich denn aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Zeitreisen sagen? Zwei Physiker erklären, warum Zeitreisen nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbar sind.

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Forscher testen mit Atomuhren im Weltraum die Relativitätstheorie

Ein amerikanisches Physikerteam will die Genauigkeit der sogenannten Lorentz-Invarianz der Relativitätstheorie an Bord der Internationalen Raumstation ISS mit Hilfe von Atomuhren messen. Diese würden im Weltraum aufgrund der Schwerelosigkeit eine höhere Genauigkeit als auf der Erde erlangen und damit ideal zur Untersuchung von Atomenergieniveaus geeignet sein. Die Forscher glauben, damit von der Elementarteilchenphysik vorhergesagte Energieverschiebungen nachweisen zu können, die gegen die Relativitätstheorie verstoßen. Darüber berichtet das Fachmagazin Physical Review Letters (Band 88 Referenznummer 090801).

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Forscher: Hochtemperatursupraleiter leiten Strom ohne Verlust

Wissenschaftler liefern bisher stärkste Bestätigung der "Streifentheorie" der Hochsupraleitung.

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Forscher: Holographie ermöglicht die Konstruktion dreidimensionaler photonischer Kristalle mit atomarer Genauigkeit

Physiker der Universität Bonn haben ein neues Verfahren zur Herstellung von Kristallen mittels eines fokussierten Atomstrahls entwickelt. Die Informationen über den periodischen Aufbau des Kristalls sind in einem Hologramm gespeichert, welches die Atome des Strahls an genau definierten Positionen des Raums abscheidet. Die Forscher glauben, dass sich ihr Verfahren zur genauen und schnellen Konstruktion photonischer Kristalle eignet. Darüber berichtet das Fachblatt Physical Review Letters (Band 88 Referenznummer 083601).

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Spontane Synchronisation: Rätsel um Huygens' Doppel-Pendeluhr gelöst

Amerikanischen Physikern ist nun die Lösung eines mehr als 350 Jahre alten Problems gelungen: die von dem dänischen Forscher und Astronomen Christiaan Huygens erfundene Doppelpendel-Uhr, mit der er das damals für die Schifffahrt wichtige Problem der Längengradbestimmung lösen wollte.

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Wenn Sauerstoff nach oben tropft

Ein Magnet schwebt in den wabernden Stickstoff-Schwaden über einem tiefgekühlten Supraleiter. Plötzlich bildet sich ein Tropfen flüssigen Sauerstoffs, der gegen die Schwerkraft nach oben zum schwebenden Magneten tropft. Britische Forscher beobachteten dieses Phänomen parallel zum berühmten Meissner-Ochsenfeld-Effekt und erklären die Ursachen in der Fachzeitschrift "Nature" (Vol. 415, S. 860).

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Halbleiterlaser sendet Laserlicht über einen großen Wellenlängenbereich aus

Ein Forscherteam der Bell Laboratorien des amerikanischen Telekommunikationskonzerns Lucent Technologies hat erstmals einen Halbleiterlaser entwickelt, der kontinuierlich Laserlicht über einen weiten Frequenzbereich aussendet. Der nur wenige Mikrometer große Laser besteht aus 36 Halbleiterschichten mit unterschiedlichen Bandlücken. In diesen Schichten angeregte Elektronen können beim Tunneln eines Elektrons durch die Schichtanordnung ihre Energie in Form von Licht unterschiedlicher Wellenlängen abgeben. Die Wissenschaftler stellen den für viele Anwendungen geeigneten Laser in dem britischen Fachblatt Nature (Band 415, Seite 883) vor.

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Forscher entdecken neuen Fundamentalzustand elektromagnetischer Wellen

Ein Physikerteam der Universität von Nizza sagt in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes Physical Review Letters (Band 88 Referenznummer 083901) einen bisher unerkannten, fundamentalen Kohärenzzustand elektromagnetischer Wellen voraus. Demnach ist die Überlagerung elektromagnetischer Wellen unter bestimmten Bedingungen nur mit den Mitteln der Relativitätstheorie beschreibbar. Diese Entdeckung ist sowohl für die optische Grundlagenforschung als auch für Anwendungen wie etwa die Erzeugung von Plasmawellen für Fusionsexperimente von Interesse.

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