Technik

Bakterien bauen goldene Sensoren

Bakterien bauen goldene Sensoren

Bei Druck geht ein Licht an - den für diesen Effekt nötigen Sensor haben Biotechnologen von Bakterien bauen lassen: Sie haben ihnen dazu ein genetisches Programm verpasst, das sie zu Konstrukteuren von Strukturen aus Goldnanopartikeln macht.

weiter
Nano-Roboter aus DNA sortieren Moleküle

Nano-Roboter aus DNA sortieren Moleküle

Forscher haben aus clever angeordneten Nukleotiden molekulare Maschinen hergestellt, die bestimmte Stoffe aufgreifen, transportieren und an einem Zielort abliefern können.

weiter
Blick in die Zukunft des Fliegens

Blick in die Zukunft des Fliegens

Luftfahrtingenieure tüfteln an den Flugobjekten von morgen. Was ist handfeste Forschung und was sind kühne Visionen? bild der wissenschaft checkt die Fakten.

weiter

Wischtest erkennt giftigen Berrylium-Staub

Forscher des Los Alamos National Laboratory des US-Energieministeriums haben einen Farbtest entwickelt, der giftiges Berrylium auf Oberflächen in Echtzeit detektiert. Ähnlich eines Lackmus-Tests, der den Säuregehalt von Wasserlösungen feststellt, ändert ein Kissen in der Ab- bzw. Abwesenheit des Stoffes die Farbe. Die Detektionsmethode ist allerdings nicht als Ersatz herkömmlicher Tests gedacht, sondern soll mit Berrylium hantierenden Arbeitern auf schnellstem Weg das Vorhandensein des krebserregenden Metalls anzeigen. Berrylium wird weltweit als Material für Computer, Sportartikel, in der Elektronikindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Staub und Dämpfe können zu chronischen Lungenleiden führen.

weiter

Auto reagiert auf Handzeichen des Fahrers

Ein Auto, das dem Fingerzeig des Fahrers gehorcht, haben britische Forscher der Universität Dundee entwickelt. Ein Computer beobachtet dazu über eine Kamera am Dach die Hände des Fahrers und stellt bei entsprechenden Bewegungen das Radio ein oder reguliert die Heizung hoch, meldet das Magazin "Nature" auf seiner Homepage.

weiter

Handy zum Aufziehen

Handys lassen sich bald mit einer Kurbel antreiben. Motorola bringt im Dezember dieses Jahres den Aufzieh-Akku "FreeCharge" auf den Markt, der sich durch Kurbeln aufladen und ans Handy anschließen lässt. John Hutchinson, technischer Direktor der Entwicklerfirma "Freeplay" in London, erklärte dem Stuttgarter Nachrichtendienst "wissenschaft.de" am Mittwoch, dass das Gerät als Notfall-Akku gedacht sei. Wenn dem Handybatterie fernab einer Steckdose der Saft ausgehe, müsse man für fünf Gesprächsminuten etwa dreißig Sekunden lang kurbeln.

weiter

Amerikanische Forscher entwickeln "akustischen Spot"

Amerikanischer Forscher haben einen Lautsprecher entwickelt, der sich gezielt auf einen Punkt richten lässt. Wer neben diesem Punkt steht, hört so gut wie nichts, berichtet der amerikanische Nachrichtendienst "abcnews".

weiter

Forscher können Viren "hören"

Britische Forscher haben einen Sensor entwickelt, mit dem sie Viren "hören" können. Er kann selbst ein einzelnes Virus in einer Flüssigkeit nachweisen, berichten Matthew A. Cooper von der Universität Cambridge und seine Kollegen im Fachblatt "Nature Biotechnology" (Ausg. 19, Nr. 9).

weiter

Neue preiswerte Infrarotkamera kann problemlos tausende Diskobesucher zählen

Wissenschaftler um Steve Hollock von der Firma IRISYS haben eine preisgünstige Überwachungskamera entwickelt, die zuverlässig menschliche Bewegungen registriert. Von Eigenschaften und möglichen Einsatzfeldern berichten sie auf der Institute of Physics Conference in London.

weiter

Vom US-Raketenabwehrprogramm abgeschossene Raketen könnten auf Europa fallen

Das neue von US-Präsident Georg W. Bush vorgeschlagene Raketenabwehrprogramm NMD kann fatale Nebenwirkungen haben: Die Sprengköpfe der Raketen könnten nach ihrem Beschuss durch amerikanische Laserkanonen ziellos herumschwirren und Europa, Kanada oder Mittelamerika treffen. Davor warnt der amerikanische Physiker Ted Postol im Wissenschaftsmagazin New Scientist.

weiter

Kochendes Wasser bringt beschädigte Karosserie in Form

Chinesische Wissenschaftler haben ein Metall mit Gedächtnis entwickelt. Laut Forschern kann sich die Karosserie eines aus diesem Metall hergestellten Fahrzeuges nach einem Unfall wieder in Form bringen. Dafür müsste es lediglich in kochendem Wasser erhitzt werden, so ein Bericht des Beijing Review.

weiter

IBM baut kleinsten Schaltkreis: 100 000 Mal dünner als Haar

Der Computerkonzern IBM hat nach eigenen Angaben bei der Entwicklung immer kleinerer und schnellerer Computerbausteine einen entscheidenden Erfolg verbucht. IBM-Forscher präsentierten jetzt den kleinsten Schaltkreis der Welt, der zu logischen Rechneroperationen in der Lage ist. Der Schaltkreis bestehe nur aus einem einzigen röhrenförmigen Kohlenstoff-Molekül und sei etwa 100 000 Mal dünner als ein menschliches Haar, teilte IBM mit.

weiter

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe