Technik

Bakterien bauen goldene Sensoren

Bakterien bauen goldene Sensoren

Bei Druck geht ein Licht an - den für diesen Effekt nötigen Sensor haben Biotechnologen von Bakterien bauen lassen: Sie haben ihnen dazu ein genetisches Programm verpasst, das sie zu Konstrukteuren von Strukturen aus Goldnanopartikeln macht.

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Nano-Roboter aus DNA sortieren Moleküle

Nano-Roboter aus DNA sortieren Moleküle

Forscher haben aus clever angeordneten Nukleotiden molekulare Maschinen hergestellt, die bestimmte Stoffe aufgreifen, transportieren und an einem Zielort abliefern können.

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Blick in die Zukunft des Fliegens

Blick in die Zukunft des Fliegens

Luftfahrtingenieure tüfteln an den Flugobjekten von morgen. Was ist handfeste Forschung und was sind kühne Visionen? bild der wissenschaft checkt die Fakten.

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Ionenaustauscher machen Lagerung von radioaktiven Abfällen sicherer

Wissenschaftler der A&M Universität in Texas ist es gelungen, die Technik von Ionenaustauschern zu verbessern. Dadurch können gefährliche Elemente in radioaktiven Abfällen mit weniger gefährlichen ausgetauscht werden. Dies könnte die Endlagerung radioaktiver Abfälle um ein Vielfaches sicherer machen.

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Forscher entwickeln spikeresistenten Spezialbeton für Islands Straßen

Schlechte Straßenverhältnisse wegen Schnee und Glatteis sind in Nordeuropa keine Seltenheit. Autofahrer nutzen daher im Winter Reifen mit Metall-Spikes. Durch die globale Erwärmung mangelt es jedoch inzwischen öfters an Schnee, mit fatalen Folgen für den Straßenbelag: Die Spikes zerstören den Asphalt und setzen durch ihren Abrieb große Mengen an möglicherweise krebserregendem Staub frei. Forscher der britischen Newcastle University entwickeln jetzt für Island einen Spezialbeton mit Vulkanascheteilchen, der den Metallspitzen künftig besser widerstehen soll.

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Schnell-Kompostierung von Leichen durch Gefriertrocknen

Der Umweltschutz macht auch vor den Friedhöfen nicht halt. Eine schwedische Ökologin sieht die Gräber auf Großstadtfriedhöfen als eine Bedrohung für die Wasserversorgung. Einäscherungen seien kaum umweltfreundlicher, weil Krematorien giftige Gase freisetzten, so die Expertin. Ihre Lösung: Eine Kompostierung von Leichen, die innerhalb weniger Wochen vonstatten geht. Experimente mit Tierkadavern haben bereits gute Resultate erbracht, berichtet das Magazin "Science" in seiner Online-Ausgabe.

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Norweger wollen Kohlendioxid im Meer versenken

In einem Großprojekt wollen drei norwegische Forscher herausfinden, ob es sich unter wirtschaftlichen und Umweltschutz-Gesichtspunkten lohnt, das Treibhausgas Kohlendioxid in die Tiefsee einzuleiten, wo es für Jahrzehnte von der Atmosphäre abgeschnitten ist. Im Fachblatt "Geophysical Research Letters" stellen Helge Drange, Guttorm Alendal und Ola Johannessen vom Nansen Umwelt- und Fernerkundungszentrum in Bergen ihr Projekt vor, Kohlendioxid aus Öl- und Gasfeldern in der Region "Haltenbanken" in die benachbarte Norwegische See einzuleiten.

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Mit Mikrowellen Äste im Holz entdecken

Eine neues Gerät kann die Festigkeit von Brettern und Bohlen bestimmen und gleichzeitig versteckte Äste im Holz mit Hilfe von Mikrowellen detektieren. Bohlen und Bretter bis zu einer Dicke von fünf Zentimetern werden dafür sozusagen mit den Mikrowellen durchleuchtet. Diesen so genannten SpeedGrader hat Bob Leicester, ein Wissenschaftler der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO) Australia, entwickelt.

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Amerikanische Forscher entwickeln kleinsten Laser der Welt

Amerikanische Wissenschaftler haben einen Laser entwickelt, der 1000 Mal dünner ist als ein menschliches Haar. Sein Durchmesser entspricht 20 bis 150 nebeneinander liegenden Wasserstoffatomen, berichtet das Magazin "Science".

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Japanische Forscher entwickeln Mini-U-Boot für medizinische Tauchfahrten im Körper

Eine reiskorngroße "Schraube", gesteuert durch ein äußeres Magnetfeld, könnte künftig menschliche Adern entlangschwimmen und Medikamente gezielt im Körper abliefern - oder sich durch Gewebe bohren und sogar Tumore mit einer heißen "Lanze" von innen zerstören. Ein japanisches Forscherteam hat diese beiden Prototypen magnetischer Mini-Roboter entwickelt und ausgetestet, berichtet das Fachblatt Sensors and Actuators.

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Neonleuchten können Daten transportieren

Leuchtstoffröhren sollen in Zukunft zur Datenübertragung dienen. US-Forschern ist es gelungen, das - für das menschliche Auge nicht wahrnehmbare - Flackern von "Neonröhren" gezielt zu steuern, berichten sie im Journal of Head Trauma Rehabilitation. Dadurch konnten sie digitale Informationen transportieren: die Grundlage eines billigen Datennetzwerks innerhalb einzelner Gebäude.

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Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

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