Wir steh'n, steh'n, steh'n auf der Autobahn

Nerviger Alltag in Deutschland: Stau. (Foto: Hermera/Thinkstock)
Nerviger Alltag in Deutschland: Stau. (Foto: Hermera/Thinkstock)

Staus gehören in Deutschland zum Alltag - und zwar nicht nur dann, wenn die GdL wieder einmal streikt. Die Autofahrer sind genervt über die verstopften Straßen und der volkswirtschaftliche Schaden, den die Staus nach sich ziehen, ist riesengroß. Anscheinend ist der drohende Verkehrsinfarkt der Preis, den wir für unsere allseits geforderte Mobilität zahlen müssen. Tatsächlich?

Die Region Stuttgart ist das Gebiet in Deutschland, in dem Autofahrer jährlich am längsten im Stau stehen: rund 59 Stunden. In den 22 größten deutschen Städten sind es im Schnitt 38 Stunden - aber auch das ist zu viel. Experten haben berechnet, dass durch die Staus jedem Haushalt ein volkswirtschaftlicher Schaden von 500 Euro im Jahr entsteht, in Stuttgart sogar das Doppelte. Wer aber ist an dieser Situation schuld?

Die Frage scheint schnell beantwortet: natürlich die Politik, die den Straßenbau nicht vorantreibt, und die Behörden, die Staumeldungen zu spät herausgeben. Doch das ist viel zu kurz gegriffen, schreibt Bernd Müller im Maiheft von bild der wissenschaft. Denn Staus können viele Ursachen haben. Und genauso gibt es viele Möglichkeiten, sie erträglicher zu machen. Der Autor hat deshalb die 13 meistzitierten Mythen zum Straßenverkehr zusammengestellt und sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.

Zum Beispiel: "Mehr Straßen reduzieren Staus" oder "Mehr öffentliche Verkehrsmittel entlasten die Straßen". Die Antworten sind verblüffend - nachzulesen in der aktuellen Ausgabe von bild der wissenschaft. Außerdem geht der Artikel ausführlich auf neueste Technologien und Forschungsergebnisse zur Verkehrsentlastung ein. Ein erstes Fazit sei verraten: Es gibt Hoffnung!

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