Was uns schön macht
Nicht nur symmetrisch geformte Gesichter, auch menschliche Körper mit hoher Symmetrie wirken auf das jeweils andere Geschlecht attraktiver. Das haben Forscher um William Brown von der Brunel-Universität in Großbritannien gezeigt. In ihrer Studie setzten sie einen 3D-Scanner ein, um Körperproportionen aufzuzeichnen und zu vermessen.
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Sowohl Männer als auch Frauen empfanden symmetrische Körper als attraktiver. Die Forscher fanden zudem Eigenschaften, die einen Körper besonders männlich erscheinen lassen, etwa breite Schultern, kürzere Beine, ein größeres Körpervolumen und eine höhere Körpergröße. Diese Merkmale ließen männliche Körper auf Frauen attraktiv wirken. Weibliche Körper waren dagegen attraktiver, wenn diese Merkmale weniger stark ausgeprägt waren.
Die Ursache für den Zusammenhang zwischen Körpersymmetrie und Attraktivität sehen die Wissenschaftler in der genetischen Ausstattung. Besonders symmetrische Körper weisen demnach auf einen besseren Gesundheitsstatus, Hormonhaushalt und eine höhere Fortpflanzungsfähigkeit hin. Da Menschen mit diesen Merkmalen im Durchschnitt einen höheren Fortpflanzungserfolg haben, waren sie im Laufe der Evolution erfolgreicher.
William Brown (Brunel-Universität, London) et al.: PNAS, DOI: 10.1073/pnas.0710420105
ddp/wissenschaft.de – Michael Böddeker

















