Von Anfang an den richtigen Biss
Schon bei Babys können die Eltern die Weichen für gesunde Zähne stellen
Auch wenn Milchzähne nach wenigen Jahren wieder ausfallen, haben sie großen Einfluss auf die Gesundheit der bleibenden Zähne. Eltern können mit der richtigen Pflege die Weichen für gesunde Zähne bei ihrem Nachwuchs stellen – und das bevor der erste Milchzahn überhaupt durchgebrochen ist.
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Alle Kinder haben Angst. Ob Monster unter dem Bett, die nächste Klassenarbeit oder laute Gewitter – Kinder fürchten die unterschiedlichsten Dinge. Eine Angst aber können Eltern ihren Kindern ganz einfach nehmen: die Angst vor dem Zahnarzt. Denn wenn Eltern bei ihrem Nachwuchs früh genug mit der Zahnpflege anfangen, sinkt das Risiko für spätere Erkrankungen enorm.
Schon bevor die ersten Zähne von Babys überhaupt durchbrechen, können Eltern etwas für die spätere Zahngesundheit unternehmen. "Der herunter gefallene Nuckel, den die Mutter fürsorglich ableckt, weil kein Wasser in der Nähe ist, enthält die Keime aus deren Speichel", schreibt die Allgemeine Ortskrankenkasse AOK in einem Ratgeber für die Zahnpflege bei Babys. Um zu verhindern, dass kariesauslösende Bakterien in den Mund von Babys gelangen, sollten Eltern daher lieber auf diese Praxis verzichten. Vor allem sollten Eltern aber darauf achten, dass ihre eigenen Zähne gesund sind – dadurch sinkt das Risiko, schädliche Bakterien an die Kinder weiterzugeben.
Sobald die ersten Milchzähne sichtbar sind, können Eltern dann mit der Mundhygiene bei Babys beginnen. Mit einem speziellen Schwämmchen oder feuchten, nicht flusenden Läppchen könnten etwa die ersten Zähne gereinigt werden, empfiehlt etwa der Weinheimer Zahnarzt Lars Albrecht. In der Folge sollten den die Zähne einmal täglich mit einer kleinen, weichen Kinderzahnbürste und einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta gereinigt werden, rät Albrecht.



















