Blitz setzt Nanoröhren in Brand
Erstsemester-Student entdeckt zufällig grundlegende Eigenschaft von Nanoröhren
Nanoröhren gehen mit einem explosionsartigen Knall in Flammen auf, wenn sie mit einem simplen Fotoblitz beleuchtet werden. Das berichten amerikanische Wissenschaftler im Fachmagazin "Science" (Ausgabe vom 26. April).
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Entdeckt hat das Phänomen der Erstsemester-Student Andres de la Guardia, als er in einem Labor des Rensselaer-Instituts in Troy (USA) Blitzlichtaufnahmen von Nanoröhren machen wollte. Durch Guardia aufmerksam gemacht, untersuchten die beiden Materialwissenschaftler Pulickel Ajayan und Ganapathiraman Ramanath das Phänomen. Die Röhren könnten in Lichtsensoren oder als Zündstoffe für Sprengsätze eingesetzt werden, berichten die beiden Forscher in "Science". Ajayan und Ramanath wiesen zudem nach, dass Nanoröhren beim Anblitzen ihre Struktur verändern, wenn der für die Verbrennung nötige Sauerstoff fehlt.
Nanoröhren sind nur Millionstel Millimeter dünne Röhren aus einem einfachen Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Sie sind erst seit wenigen Jahren bekannt und sollen einmal zum Bau kleinster elektronischer Bauteile verwendet werden.
bdw/ddp - Ulrich Dewald

















