Britische Wissenschaftler fordern bessere Kontrollen für Gentech-Lebensmittel
Bessere Sicherheitstests für gentechnisch veränderte Lebensmittel fordert die Königliche Gesellschaft der Wissenschaften in London. Diese müssten in Kraft treten, bevor solche Lebensmittel in größeren Mengen für den menschlichen Verzehr freigegeben werden, heißt es in einem nun veröffentlichten Bericht.
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Die Experten hatten die einschlägigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen der vergangenen Jahre durchgesehen und kamen zu dem Schluss, dass Gentech-Nahrung unerwartete schädliche Effekte haben könne. So reagieren Kleinkinder besonders empfindlich auf Änderungen der Nahrungszusammensetzung. Diese müsse bei Gentech-Lebensmitteln, die Kindernahrung zugesetzt wird, deshalb genau untersucht werden, verlangt die Gesellschaft in dem Bericht. Zudem müssten die Tests für Allergien auslösende Substanzen rigider werden.
Die erweiterten Sicherheitsstandards sollen nach Empfehlung der Experten für alle Lebensmittel gelten. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Gentech-Lebensmittel grundsätzlich gefährlicher sind als andere neue Nahrungsmittel, heißt es in dem Bericht. Auch sollten die Richtlinien nicht so strikt sein, dass sie die Entwicklung von neuen qualitativ hochwertigen Lebensmitteln verhindern, sagen die Experten.
Den ausführlichen Report "Genetically modified plants for food use and human health - an update" finden Sie bei der Königlichen Gesellschaft.
Marcel Falk

















