Überraschungen verstärken die Erinnerung
Nervenzellen im präfrontalen Cortex feuern bei unerwarteten Ereignissen stärker
Überraschungen bleiben uns am längsten in Erinnerung. Wissenschaftler des Institut für Psychiatrie der Universität Cambridge berichten in der aktuellen Internet-Ausgabe der Zeitschrift Nature Neuroscience, dass die Aktivität einer Gehirnregion vom Überraschungsgehalt einer Information bestimmt wird.
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Dabei könnten die Wissenschaftler um Paul Fletcher jetzt herausgefunden haben, welcher Teil des Gehirns dafür verantwortlich ist
Die Wissenschaftler stellten Probanden Lernaufgaben mit variierendem Überraschungsgehalt. Dabei beobachteten sie die Gehirnaktivität einer Region im präfrontalen Cortex. Das Ergebnis: Unerwartete Zusammenhänge erhöhten die Aktivität in dieser Region des Gehirns. Zudem ging die Aktivität in diesem Teil des Gehirns mit dem erfolgreichen Lernen eines neuen Zusammenhangs einher. Die Wissenschaftler nehmen nun an, das in dieser Gehirnregion Informationen, mit Erwartungen aus früheren Erfahrungen vergleichen werden.
Adam Bostanci


















