Amerikanische Forscher entwickeln kleinsten Laser der Welt
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Laser entwickelt, der 1000 Mal dünner ist als ein menschliches Haar. Sein Durchmesser entspricht 20 bis 150 nebeneinander liegenden Wasserstoffatomen, berichtet das Magazin "Science".
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Er ist bedeutend kleiner als Laser, die in CD-Playern Informationen von der Oberfläche einer Compact-Disk lesen. Mit Hilfe des neuen Laser könnte daher die Fassungskapazität einer CD vergrößert werden, erklären die Forscher. Aber auch für Laserpointer oder zur Datenübertragung kann die Entwicklung genutzt werden.
Herzstück des Lasers sind stabförmige Kristalle aus Zinkoxid – einer Verbindung, die vielen Sonnencremes beigemischt wird. In den Stäben wird Licht gesammelt und verstärkt, bevor es als Strahl die Kristalle verlässt.
Die Forscher stellen die Kristalle in einer Art Brutkammer her: In einer heißen Umgebung wachsen auf einem Trägermaterial die Zinkoxidstäbe wie keimende Pflanzen in die Höhe. Unter dem Mikroskop sehen die Laserstäbe anschließend aus, wie die Borsten einer Haarbürste. "Der Herstellungsprozess funktioniert gut und ist ultrabillig", erklärt der an der Entwicklung beteiligte Forscher Peidong Yang von der Universität in Berkeley.
Andreas Wawrzinek

















