Neues Verfahren soll Lagerung von Uran und Plutonium sicherer machen
Wissenschaftler des Los Alamos National Laboratory haben eine neue Methode zur schonenden Umwandlung von hoch radioaktiven Stoffen wie Uran oder Plutonium in weniger gefährliche Verbindungen vorgestellt. Dabei werden die Halogensalze der radioaktiven Stoffe Uran und Plutonium mit Magnesiumdiborid bei niedrigen Temperaturen zu den ungefährlicheren Stoffen Uranborid und Plutoniumborid umgesetzt.
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Schon seit längerem ist die Umwandlung von radioaktiven zu weniger gefährlichen Stoffen mit Hilfe von Bor bekannt. Nach der herkömmlichen Methode waren damit jedoch Temperaturen von mehreren Tausend Grad Celsius sowie komplizierte – und damit fehleranfällige – Verarbeitungsschritte verbunden. Der Umweg über Halogensalze wie beispielsweise Uranchlorid ermöglicht nun drastisch niedrigere Temperaturen und einfachere Reaktionsschritte auf dem Weg zur Endlagerung von radioaktiven Abfällen.
Die Forscher hoffen, dass durch ihre neue Methode und weitere Forschung die Endsorgung radioaktiver Abfälle schon in wenigen Jahren erleichtert werden kann.
Stefan Maier

















