Vokabeln büffeln ideal für Fremdsprachen-Erwerb
Ein Aufenthalt im Ausland ist nicht der beste Weg, um eine Fremdsprache zu lernen. Günstiger ist, sich die Sprache daheim in "mundgerechten Häppchen" anzueignen. Das behaupten die Psychologen Alan Kersten und Julie Earles von der Florida Atlantik Universität im "Journal of Memory and Language" (Bd. 44, S. 250).
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Die Psychologen versuchten, Erwachsenen eine Kunstsprache vom imaginären Planeten "Betruzi" beizubringen. Dabei schnitten die Probanden besonders gut ab, die die Sprache Wort für Wort lernen mussten. Erwachsene hingegen, die mit ganzen Sätzen der neuen Sprache konfrontiert wurden, hatten es offenbar schwerer.
Die Resultate erklären, wie Kleinkinder ihre Muttersprache erwerben, sagt Kersten. Die noch nicht ausgereiften geistigen Fähigkeiten zwingen Kinder, Sprache in kleine Stückchen zu zerteilen und Wort für Wort zu erlernen. Die Verarbeitungsfähigkeit von Kindern sei daher ideal für den Spracherwerb.
Cornelia Pfaff

















