Diabetes - Hunde könnten ihre Frauchen vor einer Unterzuckerung warnen
Ein Hund erkannte sogar durch die Türe ein drohendes Koma weit früher als die Betroffene selbst
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In einer Studie fanden britische Wissenschaftler heraus, dass Hunde eine Unterzuckerung ihrer zuckerkranken Besitzerinnen wittern können. Die untersuchten Hunde erkannten deutlich eher als die Betroffenen, dass der Blutzuckergehalt ihrer Frauchen eine kritische Grenze erreicht hatte. Hunde könnten somit ihre Besitzer vor einem möglichen Koma warnen und damit Leben retten.
Wissenschaftler der Uniklinik Liverpool und des Wansbeck General Hospitals in Ashington untersuchten das Verhalten von drei Hunden, die bei zuckerkranken Frauen leben. Der Golden Retriever Natt konnte sogar durch die Schlafzimmertür riechen, dass sein Frauchen in Gefahr ist. Er versuchte durch Bellen und Kratzen an der Tür die 34-jährige Besitzerin aufzuwecken. Die Promenadenmischung Susie schlug ebenfalls bellend Alarm, nur die Hündin Candy verkroch sich solange unter einem Stuhl bis es ihrer 66-jährige Besitzerin wieder besser ging.
Den Wissenschaftlern ist noch unklar, wie die Hunde die Unterzuckerung wittern können. Eine Erklärung ist, dass sich der Geruch der Personen ändert und die Hunde dies riechen, auch ein mögliches Muskel-Zittern der Frauchen wird als Erklärung in Erwägung gezogen. (n-tv)
Dagmar Kronenberg

















