Britische Forscher: Handys beeinflussen das Kurzzeitgedächtnis
Effekt tritt nur bei Männern auf
Ein Handy am Ohr verbessert das Kurzzeitgedächtnis – jedoch nur bei Männern. Das wollen britische Forscher in einer Studie an rund sechzig Studenten herausgefunden haben, meldet die Universität Bradford.
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Jim Smythe und Brenda Costall hatten den Studenten Aufgaben gestellt, bei denen sie sich an möglichst viele Wörter einer Pyramide aus zwölf Begriffen erinnern sollten. Die Probanden absolvierten die Tests entweder mit einem aktiven Handy oder mit einem ohne Wissen der Probanden ausgeschalten Mobiltelefon am linken Ohr.
Bei den Tests des Kurzzeitgedächtnisses schnitten die Probanden mit dem aktiven Handy besser ab. Zur Verwunderung der Forscher war dieser Effekt allerdings nur bei Männern zu beobachten. Dass die von den Handys ausgesandte elektromagnetische Strahlung bei Männern und Frauen unterschiedlich wirke, sei eine bislang einmalige Beobachtung, kommentiert Jim Smythe die Ergebnisse.
Die Verbesserung des Kurzzeitgedächtnisses sei keineswegs positiv zu bewerten, warnt der Wissenschaftler: Wenn die elektromagnetische Strahlung tatsächlich einen Effekt auf die Hirnfunktion habe, könne sie möglicherweise auch Schaden anrichten.
ddp/bdw – Ulrich Dewald

















