Nano-Klettverschluss hält besser als Klebstoff
Bislang existiert der High-Tech-Verschluss jedoch nur in der Theorie
Amerikanische Forscher arbeiten an einem Klettverschluss, der Materialien dreißigmal fester verbindet als Klebstoff. Möglich werden könnte dies durch hakenförmige Nanoröhren aus Kohlenstoff. Das meldet der Online-Dienst des Fachmagazins "Nature".
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Nanoröhren sind nur wenige Millionstel Millimeter dünn: 50.000 nebeneinandergelegt haben gerade den Durchmesser eines Haares. Werden solche Nanoröhren in Hakenform gebracht, könnten sich jeweils zwei von ihnen ineinander verkrallen und so eine extrem feste Verbindung eingehen.
Die Häkchen lassen sich nur mit großer Kraft voneinander lösen, werden dabei jedoch nicht beschädigt, ergab eine Simulationsrechnung der Forscher um David Tománek von der Staats-Universität in East Lansing. Tausende von Nanohäkchen könnten so eine Art Klettverschluss bilden, der fester hält als jeder Klebstoff.
Bislang gibt es den Nano-Klettverschluss allerdings nur in der Theorie. Die ersten Nanohaken wurden zwar bereits vor einigen Jahren hergestellt. Keinem Forscherteam ist es jedoch bisher gelungen, sie in großen Mengen herzustellen und gleichzeitig dazu zu bringen, sich nach Wunsch anzuordnen.
ddp/bdw – Ulrich Dewald


















