Und schon wieder: Größte Primzahl entdeckt
Neuer Zahlen-Weltrekordler hat über 6 Millionen Stellen
Zwei Jahre und mehr als 200.000 Computer waren nötig, um die bisher größte bekannte Primzahl ausfindig zu machen: Der neue Rekordhalter hat 6.320.430 Stellen und gehört zu einer ganz besonderen Primzahlsorte, den so genannten Mersenne-Primzahlen. Bereits am 17. November war er von einem amerikanischen Studenten entdeckt worden. Die offizielle Bestätigung erfolgte jedoch erst jetzt, berichtet der Online-Dienst des britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist.
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Primzahlen sind ganze, positive Zahlen, die nur durch sich selbst und durch eins teilbar sind. Der neue Weltrekordler ist außerdem eine Mersenne-Primzahl, von denen bisher erst vierzig bekannt sind. Diese Zahlen wurden bereits 350 vor Christus von Euklid beschrieben und können in der mathematischen Form "zwei hoch p minus eins" dargestellt werden, wobei p ebenfalls eine Primzahl ist. Der neue Rekordhalter hat den Wert "2 hoch 20.996.011 minus eins".
Ihr Entdecker Michael Shafer, der an der Michigan-State-Universität in Lansing studiert, gehört zu den über sechzigtausend Freiwilligen, die ihre Computer für die "große Internet-Mersenne-Primzahl-Suche", kurz GIMPS, zur Verfügung stellen. Jeder Teilnehmer dieses weltweiten Projekts bekommt von einem zentralen Computer-Server Zahlen zugeteilt, deren Eigenschaften er mithilfe seines Rechners überprüfen soll.
Auch wenn Shafers Entdeckung in die Geschichte der Mathematik eingeht, wird es in Zukunft sicher noch mehr neue Primzahlen geben. Zusätzlicher Anreiz für die Suche: Eine amerikanische Stiftung hat für denjenigen, der als erster eine Primzahl mit zehn Millionen Stellen entdeckt, einen Preis von 100.000 Dollar ausgesetzt.
ddp/bdw – Ilka Lehnen-Beyel

















