Die Formel der Kurven
Körpervolumen, Beinlänge, Taille und Hüfte bestimmen Attraktivität weiblicher Körper
Das Geheimnis attraktiver weiblicher Körper lässt sich in einer einzigen trockenen mathematische Formel fassen. Das Körpervolumen geteilt durch das Quadrat der Körpergröße vom Boden bis zum Kinn gibt demnach schon beim ersten Blick Auskunft darüber, wie fruchtbar und gesund - und damit attraktiv - eine Frau ist, sagen chinesische Wissenschaftler. Beim zweiten Blick entscheidet dann das Verhältnis anderer Körperproportionen. Die Forscher stellen ihre Thesen in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences vor (Online-Vorabveröffentlichung vom 14. Januar).
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Jintu Fan und Kollegen von der polytechnischen Universität in Hong Kong scannten die Körper von 31 Frauen mit den unterschiedlichsten Figuren. Anschließend sollten
29 junge Männer und 25 junge Frauen die Attraktivität der Körper auf einer Skala von 1 bis 9 beurteilen. Bei der mathematischen Auswertung der Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass nicht Größe oder Gewicht selbst, sondern die Verhältnisse von beispielsweise Taillen- zu Hüftumfang oder Gesamtgröße zu Beinlänge die Attraktivität der Frauen bestimmten.
Der eigentlich entscheidende Faktor, so die Forscher, sei der so genannte Body-Mass-Index (BMI). Zu seiner Ermittlung wird das Gewicht durch das Quadrat der Körpergröße geteilt. Der attraktivste BMI sei auch der, bei dem Frauen sehr fit und gesund seien, schreiben die Wissenschaftler. Da jedoch kein Mensch den BMI alleine durch Hinschauen berechnen könne, müssten offensichtlichere Merkmale und Verhältnisse einen Körper attraktiv erscheinen lassen.
Wichtigster, aber nicht allein bestimmender Faktor ist demnach das Verhältnis des Körpervolumens zur Körpergröße. Zusätzlich würden jedoch auch Taillenumfang, Hüftform und Beinlänge eine Rolle spielen, geben die Forscher zu: Ein röhrenförmiger Körper könne zwar ein günstiges Volumen-zu-Größe-Verhältnis haben, sei aber niemals so attraktiv wie ein wohlgerundeter Frauenkörper.
ddp/bdw – Ilka Lehnen-Beyel

















