Kreditkarte hört aufs Wort
Stimme des Besitzers wird erkannt – Spracherkennung soll vor Missbrauch schützen
Eine neu entwickelte Kreditkarte ist in der Lage, ihren Besitzer anhand seiner Stimme zu identifizieren. Ingenieuren der Firma "Beepcard" in Santa Monica (USA) ist es gelungen, Lautsprecher, Mikrofon, Batterie und einen Spracherkennungs-Chip auf einer herkömmliche Kreditkarte unterzubringen. Das meldet die Zeitschrift New Scientist.
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Der Spracherkennungs-Chip sorgt für einen zuverlässigen Schutz gegen Missbrauch der Karte. Diese funktioniert erst dann, wenn ihr Eigentümer selbst ein Passwort in das eingebaute Mikrofon gesprochen hat. Ein Dieb kann eine gestohlene Karte demnach nicht benutzen, selbst wenn er im Besitz des Passworts sein sollte.
Die Lebensdauer der Batterie ist so ausgelegt, dass mit der Chipkarte zwei Jahre lang täglich zehn Transaktionen durchgeführt werden können. Die Ausdauer der Batterie war jedoch nicht das Hauptproblem bei der Entwicklung der Karte. Schwieriger war für die Ingenieure bei der Konstruktion des Prototyps, die Elektronik gleichzeitig flexibel und robust genug zu konzipieren. Schließlich muss sie auch harten mechanischen Beanspruchungen standhalten, zum Beispiel in einem Geldbeutel. Die Karte ist nicht größer als eine normale Kreditkarte, jedoch dreimal so dick. Alan Sege, Geschäftsführer von "Beepcard" rechnet damit, demnächst noch dünnere Spracherkennungs-Karten entwickeln zu können.
ddp/bdw – Oliver Schmid

















