Luftige Klänge
US-Forscher entwickeln Soundsystem für Luftgitarrenspieler
Leidenschaftliche Luftgitarrespieler müssen sich künftig nicht mehr darauf beschränken, die Musik vom Band mit ihrer Darstellung zu begleiten. Dank einer neuen Spielekonsole können sie mit ihrem imaginären Instrument nun auch tatsächlich Musik machen. Ein in den USA entwickelter Infrarotsensor nimmt dabei die Fingerbewegungen auf und wandelt sie in Musik um. Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist (Ausgabe vom 2. April, S. 25).
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Das von der Firma "Sharper Image" in San Francisco zum Patent angemeldete System sendet Infrarot-Impulse aus und misst die Zeit, die diese brauchen, um von den Händen des Luftgitarrespielers reflektiert zu werden. Diese Technik arbeitet laut Angaben der Entwickler derart genau, dass die Bewegungen jeder Hand exakt verfolgt und in Musik umgesetzt werden können. Neben der Luftgitarre sind weitere Varianten möglich: Es ist auch in der Lage, die Tastenbewegungen eines virtuellen Keyboards zu registrieren oder sogar einen Boxkampf mit einem imaginären Schattengegner zu simulieren.
ddp/wissenschaft.de – Cornelia Dick-Pfaff

















