In der Ausgangspositon ist eine totale
Sonnenfinsternis zu sehen. Der Mond deckt hier in einer Entfernung von ca.
384.400 km zur Erde die Sonnenscheibe genau ab - eine schwarze Sonne leuchtet am Himmel,
umgeben von der leuchtenden Korona. Der graue Bereich kennzeichnet die Gebiete, in denen
nur eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden kann.
Da der Mond um die Erde und die Erde um die Sonne
in Ellipsen laufen, variieren die Abstände zwischen den Himmelskörpern. Wenn der Mond
dabei weit von der Erde entfernt ist und die Sonne relativ nahe, reicht der Schatten des
Mondes nicht mehr aus, um die Sonne völlig abzudecken. Da die maximale Distanz zwischen
Erde und Mond ca. 405.500 km beträgt, sind ringförmige Finsternisse
nicht selten. Bei einer solchen Verfinsterung ist jedoch die Korona nicht zu sehen - der
gleißende Ring überstrahlt diese Erscheinung.
Auch bei einer maximalen Annäherung
des Mondes an die Erde, entsprechend einer Distanz von ca. 363.300 km, sieht man den
Schein der Korona, da die Sonne ja vollständig verdeckt wird. Die totale Sonnenfinsternis
im August 1999 besitzt einen Deckungsgrad von 102,8 %.
Wenn man sich außerhalb des Kernschattens befindet, ist nur
noch eine partielle Sonnenfinsternis zu betrachten. Mit entsprechenden
Schutzgläsern ausgestattet, kann man den Schatten des Mondes vor der Sonnenscheibe
beobachten - nennenswerte Effekte wie eine sichtbare Abdunkelung des Tageslichts oder eine
Temperaturabsenkung sind jedoch erst ab einer Abdeckung von >90% zu spüren.
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