29.08.2004 GPS ist keine Bestätigung für RT Immer wieder werden Diskussionsteilnehmer, die (nicht ganz zu Unrecht) an den Renativitätstheorien zweifeln, mit der Behauptung, es handle sich um die bestverifizierten Theorien der Physik, niedergeknüppelt - wobei vor allem das Standard- und Vorzeigeargument GPS in die Waagschale geworfen wird - mit dem Argument, ohne RT würde das System nicht funktionieren. Abgesehen davon, dass von bestverifiziert keine Rede sein kann, ist unabhängig davon, ob RT-Effekte in der Praxis technischer Anwendungen auftreten oder nicht, das GPS in keinster Weise dazu geeignet, das Auftreten dieser Effekte oder die Richtigkeit der RT festzustellen oder zu bestätigen! Die akademischen Abhandlungen a la Embacher etc. sind rein theoretischer Natur - das GPS selbst kann nicht zur Überprüfung dieser mathematischen Überlegungen eingesetzt werden. Fast in jedem Faden über RT tauchen aber immer dieselben Argumente auf, wie auch in "Wo geht die Uhr schneller", in dem Herr Wehrli so nebenbei einwirft:
Diese Vorhersage wird täglich überprüft, wenn die Satellitenuhren geeicht werden, und diese Eichung funktioniert mit der ART sehr gut.
Auch HJ lässt in sämtlichen Foren und Threads keine Gelegenheit aus, das GPS als Beweis für die RT vorzuführen.
Dieses ständige Vorzeigen des GPS als Bestätigung der RT ist aber völlig wertlos und nur als Relativistenpropaganda zu bezeichnen. Die Korrektur der relativistischen Effekte (ob sie nun vorhanden seien oder nicht) wäre aus systemimmanenten Gründen gar nicht notwendig, weil die Satelliten ohnedies kontinuierlich nachgestellt werden, um andere, wesentlich gravierendere Fehler als die wirklich klitzekleinen der RT auszugleichen.
Sogar auf der relativ seriösen Website http://math.ucr.edu/home/baez/RelWWW/wrong.html#gps
die sich sich mit "falschen Behauptungen" in der Physik beschäftigt, findet sich die Feststellung, dass das GPS als Bestätigung für die Relativitätstheorien nicht geeignet ist! Und zwar mit folgendem Satz:
"It is true that GPS is not used as a test of gtr, because it is simply not designed for that purpose. In particular, the orbiting clocks are occasionally reset from the ground to maintain the best possible synchrony of the orbiting clocks with one another and with UTC time."
Heisst auf gut Deutsch:
"Es trifft zu, daß GPS nicht als Test der ART verwendet wird, weil es einfach nicht zu diesem Zweck bestimmt wurde. Insbesondere werden die Satelliten-Uhren gelegentlich vom Boden eingestellt, um die bestmögliche Synchronität der Satelliten-Uhren untereinander und mit der UTC-Zeit zu wahren."
Die ständige Propaganda mit dem GPS wird offenbar von Möchtegern- Relativisten eingesetzt, die über die Funktion des GPS gar nicht genau Bescheid wissen! Auch die Korrekturmaßnahmen selbst sind offenbar schon aus Propagandagründen erfolgt - weil schon von vornherein klar gewesen sein musste, dass sie nichts bringen! Könnte aber auch sein, dass der Umfang notwendiger Fehlerkorrekturen nicht vorhersehbar gewesen war...
Jedenfalls hat das GPS die RT keineswegs "alltagsrelevant" gemacht, wie dies immer wieder behauptet wird.
Und obwohl auf oben genannter Webseite geschrieben steht
"It is true that GPS is not used as a test of gtr, because it is simply not designed for that purpose. [...]"
wird auf ihr gleich wieder der übliche Propagandaton angeschlagen::
"It is *completely false* that the design of the GPS system ignores relativity theory. Relativistic effects in the GPS system are *vitally important*"
übersetzt
"Es ist *vollkommen falsch*, daß das Design des GPS die RT ignoriert. Relativistische Effekte im GPS system sind
*von entscheidender Bedeutung*"
Die RT wird nun keinesfalls ignoriert, sondern überflüssigerweise berücksichtigt. Weil die Uhren auf den Satelliten ohnedies kontinuierlich von den Bodenstationen aus kontrolliert und neu eingestellt! werden! Aus diesem Grund ist die vorgesehene RT-Korrektur vollkommen wirkungslos.
Wenn wir zuhause eine Uhr haben, die wir ständig mit einem Chronometer vergleichen und nötigenfalls neu einstellen, um sie mit dem Chronometer synchron zu halten, spielt die Ganggenauigkeit der Uhr gar keine Rolle mehr.
Da die anderen im GPS auftretenden Fehler ungemein größer sind, erfolgen die Korrekturen von den Bodenstationen aus natürlich stets, ehe die RT-Fehler zum Tragen kommen könnten.
Anhänger der Relativitäts-Ideologien behaupten sogar, das GPS würde ohne RT nicht funktionieren.
Und genau das ist irreführend. Jede Uhr, die durch Eingriff von außen stets nachgestellt wird, benötigt keine "innere" Gangkorrektur.
Die Satellitenuhren würden nämlich ohne die Nachsynchronisationen von den Bodenstationen aus völlig falsch gehen - trotz der sinnlosen RT-Korrektur! Auf die Funktion haben die RT gar keinen Einfluss, auf die Genauigkeit auch nicht - eben weil die Uhren dauernd nachkorrigiert werden. Und zwar jedesmal, wenn eine Abweichung festgestellt wird. Wie das vor sich geht, wird sehr gut geschildert in "Satelliten-Geodäsie" von Günter Seeber, de Gruyter, ISBN 3-11-010082-7, dem ich folgenden Auszug entnehme (da das Buch ziemlich teuer ist, werden es nicht allzu viele besitzen):
Seite 246 ff
7.1.3. Kontrollsegment
Die Aufgaben des Kontrollsegments sind (Russel, Schaibly 1978)
- Kontrolle des Satellitensystems
- Bestimmung der GPS-Systemzeit
- Vorausberechnung der Satellitenephemeriden und des Satellitenuhrverhaltens
- Einspeisen der Satelliten-Navigationsdaten in den Datenspeicher jedes Satelliten.
Zum Kontrollsegment gehören die Hauptkontrollstation (Master Control Station MCS), eine bestimmte Zahl von Monitor Stationen sowie weltweit verteilte Bodenantennen (Ground Antennas). Das operationelle Kontrollsegment (OCS) für GPS besteht aus der Hauptkontrollstation in Colorado Springs (USA), drei Monitorstationen und Bodenantennen in Kwajalein, Ascension und Diego Garcia sowie zwei weiteren Monitorstationen in Colorado Springs und Hawaii (Abb. 7.5). Die Monitorstationen empfangen alle Satellitensignale, bestimmen daraus Entfernungsdaten und übertragen diese gemeinsam mit meteorologischen Daten zur Hauptkontrollstation. In der Hauptkontrollstation werden aus diesen Daten Satellitenephemeriden und das Verhalten der Satellitenuhren vorausberechnet sowie die Navigationsdaten (Message) formuliert.
Diese Daten werden über eine Datenleitung an die Bodenantennen weitergegeben und von dort zu den Satelliten übertragen. In Abb. 7.6 ist dieser Vorgang schematisch dargestellt.
Die GPS-Systemzeit [2.2.4] wird durch den Cäsium-Oszillator einer ausgewählten Monitorstation definiert. Für diese Station werden keine Uhrparameter bestimmt. Durch die globale Verteilung der Stationen können täglich wenigstens drei Kontakte zwischen jedem Satelliten und dem Kontrollsegment vorgenommen werden.
Die Stationsverteilung genügt den Anfofderungen an ein operationelles Navigationssystem; sie genügt aber nicht in allen Fällen höheren Genauigkeitsanforderungen an die Bahnbestimmung bei geodätischen und insbesondere geodynamischen Anwendungen. Hierzu sind umfassendere Netze von Beobachtungsstationen, z. Teil auf ziviler Basis in der Planung bzw. im Aufbau [7.5.2]. Für weitere Einzelheiten der Bahnberechnung und Bahnrepräsentation siehe [7.1.5], [7.4.3].
7.1.4 Beobachtungsprinzip und Signalstruktur
Bei NAVSTAR-GPS handelt es sich um ein Einweg-Entfernungsmeßverfahren [4.2.2]. Wesentliche Beobachtungsgröße ist die Laufzeit eines Signals von der Satellitenantenne zur Empfangsantenne. Diese Signallaufzeit wird über die Signalausbreitungsgeschwindigkeit in eine Entfernung umgewandelt.
Beim Einwegverfahren werden Uhrablesungen im Sender mit Uhrablesungen im Empfänger verglichen. Im allgemeinen kann nicht vorausgesetzt werden, daß beide Uhren streng synchronisiert sind. Die gemessenen Laufzeiten enthalten folglich einen systematischen Synchronisationsfehler (time bias). Die hieraus errechneten Entfernungen werden Pseudoentfernungen (pseudoranges) genannt. Das grundlegende Meßprinzip von GPS besteht also in der Bestimmung von Pseudoentfernungen. Aus Abb. 7.2 ist ersichtlich, daß die gleichzeitige Messung von 4 Pseudoentfernungen zur Bestimmung der Koordinaten der Beobachterantenne sowie des Uhrsynchronisationsfehlers führt. Hierzu ist als weitere Voraussetzung die Kenntnis der Satellitenpositionen und der Satellitenzeit erforderlich (vgl. [7.3.1]).
Da GPS als Echtzeit-Navigationsverfahren konzipiert ist, werden Pseudoranges aus der Laufzeit von eindeutig identifizierbaren codierten Signalen abgeleitet. Es handelt sich um sogenannte PRN Codes (Pseudo Random Noise), einer Folge von + l und — l mit zufallsähnlichem Chrakter. Zwei Codes sind in Gebrauch; der P-Code (Precise) hat eine Länge von 267 Tagen mit einer Frequenz von 10,23 MHz und ist beiden Trägerwellen aufmoduliert. Jeder Satellit enthält ein 7 Tage langes Stück dieses Codes. Zu Beginn jeder GPS-Woche um 0 h UT in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag wird das Segment auf den Anfang zurückgesetzt.
Der C/A Code (Clear/Acquisition) hat eine Länge von nur l Millisekunde bei einer Frequenz von 1,023 MHz und wird nur auf dem Träger L l übertragen. Detaillierte Informationen über Struktur und Erzeugung der Codes findet man u.a. bei Spilker (1978).
Zur Bestimmung der Signallaufzeit benötigt der Nutzer eine Kopie des Codes in seinem Empfänger. ...
7.1.5.3 Berechnung der Satellitenzeit und der Satellitenkoordinaten
Die GPS-Systemzeit wird durch eine Wochennummer und die Zahl der Sekunden innerhalb der Woche angegeben; damit kann die GPS-Zeit Werte zwischen 0 am Wochenanfang und 604800 am Wochenende annehmen. Anfangsepoche ist der 5. Januar 1980, 0 UTC. Deswegen startet die GPS-Woche um Mitternacht zwischen Sonnabend und Sonntag. GPS-Systemzeit ist eine kontinuierliche Zeitskala und wird durch die Hauptuhr in der Master Control Station definiert. Wegen der Schaltsekunden in der UTC Zeitskala und der Drift in der Hauptuhr sind GPS-Systemzeit und UTC nicht identisch [2.2.4]. Die Differenz wird kontinuierlich vom Kontrollsegment berechnet und mit der Navigationsmessage verbreitet. Anfang 1987 betrug die Differenz etwa 4 Sekunden (GPS Zeit voraus).
Aufgrund konstanter und unregelmäßiger Frequenzfehler der Oszillatoren in den Satelliten unterscheidet sich die individuelle Satellitenuhr von der GPS Systemzeit. Das Uhrverhalten wird vom Kontrollsegment überwacht und in Form eines Polynoms 2. Grades prädiziert. Die Koeffizienten sind in der ersten Parametergruppe der Tabelle 7.3 enthalten. Die Korrektur der Satellitenzeit tsv auf GPS Systemzeit t erfolgt nach
(hier eine Gleichung)
Im Rechenprozeß kann t ohne Genauigkeitsverlust durch tsv ersetzt werden. Für die Drift der Satellitenuhr folgt durch Differentiation von (7.4)
(Gleichung)
Der Parameter AODC (Age of Data Clock) und entsprechend AODE gibt an, wieviel Zeit seit der letzten Aufdatierungsmessung verstrichen ist und eröffnet damit eine Möglichkeit zur Gewichtung im Ausgleichungsalgorithmus...
Zitatende (Hervorhebungen fett und kursiv von mir).
Wie man sieht, wurden nicht nur Atom-Uhren in Satelliten gestopft, und mit der prophylaktischen RT-Korrektur war alles getan, sondern das Kontrollsystem ist sehr aufwändig - insbesondere, was die Satellitenuhren und ihre Einstellungen betrifft. Die Positionsfeststellungen und Korrekturen erfolgen außerdem zusätzlich auf klassische Art mittels Satellitenkameras, astronomischen Beobachtungen, Laserstrahl-Navigationen und Peilverfahren bzw. Messungen aufgrund von Dopplereffekten.Es gibt eine Unmenge verschiedenster Fehler, von denen manche schwerwiegend sind. Der allerkleinste Fehler wird verursacht von den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in 10 Jahren nur 0,014 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation und ihre Verlangsamung, nämlich in 6 Jahren bereits 22,7 Sekunden! Dazu kommt noch, dass die Erde aufgrund der Einflüsse von Sonne und Mond einen richtigen Eiertanz (http://www.astronews.com/news/artikel/2004/05/0405-004.shtml) aufführt: Nutation, Präzession und was weiß Gott noch alles. Auch das verursacht Fehler, die ununterbrochen behoben werden müssen. Dabei wird der winzige RT-Effekt sowieso erfasst und mitkorrigiert!
Aufgrund dieser eingesetzten Kombination mehrerer verschiedener Kontrollverfahren würde auch ein einwandfreier Betrieb des Systems ohne Berücksichtigung der ART möglich sein. Die SRT spielt ohnedies keine besondere Rolle. Ihr Anwendungsbereich liegt woanders, und die Effekte wären angesichts der Geschwindigkeiten viel zu klein. Dass Uhren je nach Bauart gravitationsabhängig sind, steht ohnedies ausser Frage - dazu muss man nicht das GPS bemühen, das nicht einmal diese Tatsache bestätigen könnte! Es wäre also wirklich an der Zeit, auf dieses unbegründete GPS-RT-Argument zu verzichten!
Angesichts eines Fehlers von 22,7 Sekunden in 6 Jahren, der ständige Korrekturen erfordert, anzunehmen, es wäre wegen der 0,014 Sekunden in 10 Jahren eine prophylaktische RT-Korrektur tatsächlich technisch wirksam, kann man wirklich nur noch staunen über die Naivität der Einstein-Ideologen!
Es liegen 24 Antworten auf diesen Beitrag vor:29.08.2004 17:16:16 hallo unbekannter Leser:
Obwohl ich in vielen Sachfragen zu Erklärungen im Rahmen der RT neige, vermochte ich noch nie daran zu "glauben", dass durch das GPS die RT als sakrosankt erklärt wird.
Deshalb habe ich auch nie in einem meiner Beiträge so etwas behauptet.
Ihre vorzügliche Recherche bestätigt einerseits meine Vermutung und zeigt andererseits, wie gewisse Herren unbedacht alles nachschwatzen, was von Physikpäpsten wie Embacher, van Hees und Dragon stammt.
In der Tat hast du Recht. GPS ist kein Prüfstein für die RT. Allerdings müssen die Uhren und die Frequenz der Signale dauernd geprüft und korrigiert werden. Das nachstellen hat sowohl relativistische, aber auch nichtrelativistische Ursachen. Insgesamt sind diese Ursachen ziemlich unregelmässig weswegen sie mit einem allgemeinen Regelprinzip geregelt werden. Also insofern sind beim GPS schon relativistische Effekte anzutreffen, aber das technische Funktionieren des Systems ist nicht relativistisch bestimmt.
Was Embacher macht ist aber trotzdem korrekt. Es wird aber technisch nur nicht beim GPS so umgesetzt wie er es beschreibt.
Nur unser geistig unbedarfter Freund Rob, der sich für eine Physiker hält, hat in seinem letzten Posting behauptet(Achtung alle Lachmuskeln festhalten), GPS sei ein Beweis für die Raumkrümmung.
Kontakt: Sisiphus, , s@s.s30.03.2006 12:44:09 PeterK-Sisiphus und Leser-Ekkehard (der Leser ist doch einer deiner Klone, Ekkehard, oder?) in trauter Eintracht. Hat man sowas schon erlebt? Diese Diskussion hat auch Evergreen-Qualitaeten. Noch vor ein paar Wochen hatten wir genau dieselbe, und dort hatte ich Ekkehard haarklein vorgerechnet, was eine Nicht-Beruecksichtigung der relativistischen Effekte bedeuten wuerde, naemlich einen *mit der Zeit schnell wachsenden* Fehler (ich glaub, es waren 500 m pro Stunde oder so, wenn mich nicht alles taeuscht). Jeder, der nach der Lektuere jenes Postings immer noch was anderes behauptet, kann offenbar simpelste Rechenschritte nicht nachvollziehen.
Und jedem, der sich trotz jahrelanger Diskussion immer noch die Frage stellt, was das ueberhaupt mit Kruemmung zu tun hat, sei geantwortet: Ueberleg mal was passieren wuerde, wenn nicht Strahlung sondern Wassertropfen oder sowas von der GPS-Satelliten auf die Erde fallen wuerde. Ich verrat's mal: Die Energie der Tropfen wuerde waehrend des Fluges wachsen, aber die Tropfen wuerden trotzdem mit derselben Frequenz auf der Erde landen, mit der sie des Satelliten verlassen haben. Was daraus folgt, sollte sich nun wirklich jeder selber ueberlegen koennen. Kontakt: Rob, Bonn, x@x.x30.03.2006 14:54:38 aus
http://www.astronews.com/news/artikel/2004/05/0405-004.shtml
Grund für den Aufwand: Unsere Erde eiert. Die Tageslänge kann sich binnen 24 Stunden um bis zu eine Millisekunde ändern. In Jahren mit dem Klimaphänomen "El Niño" dreht sich die Erde merklich langsamer um ihre Achse, wahrscheinlich wegen der geänderten Verteilung der Luftmassen und der Strömungsverhältnisse in den Weltmeeren. "Für die Navigation von Flugkörpern im Weltraum benötigt man aber unter anderem die genaue Drehstellung der Erde, um die Position der Sonde im Weltraum berechnen und die Steuerdüsen zum richtigen Zeitpunkt auslösen zu können", erklärt der Privatdozent. Außerdem taumelt die Erde wie ein Kreisel um seine Rotationsachse. Von einem geostationären Satelliten aus betrachtet, wandern Straßen, Städte, Flüsse und Berge im Laufe eines halben Jahres um bis zu 15 Meter hin und her. Ohne ständige Korrektur würde daher die GPS-navigierte Limousine bald nicht mehr auf der Straße fahren, sondern auf dem Acker nebenan.
Wichtigstes Messverfahren der Geodäten ist die so genannte VLBI (Very Long Baseline Interferometry). Dabei kommen Paare von Radioteleskopen zum Einsatz, die mehrere tausend Kilometer voneinander entfernt sind. Mit ihnen peilen die Wissenschaftler starke punktförmige Radioquellen am Rande des bekannten Universums an, die Quasare. Sie dienen bei der Messung als Fixpunkte. Weil die Messstationen auf der Erde so weit voneinander entfernt sind, empfangen sie die Radiosignale mit einem geringen zeitlichen Abstand. "Aus dieser Differenz kann der Computer beispielsweise die Drehstellung der Erde berechnen, aber auch den Abstand zwischen den Radioteleskopen - und das bis zu einer Genauigkeit von zwei Millimetern pro 1.000 Kilometer", erläutert Nothnagel. So lässt sich mit VLBI auch nachweisen, dass Europa und Nordamerika sich nicht nur politisch voneinander entfernen: Der Abstand wächst jährlich um fast zwei Zentimeter.
Ein paar Tage vor einer VLBI-Messung schickt das Bonner Team eine Mail mit den berechneten Beobachtungszeiten und anzupeilenden Zielen an die beteiligten Radioteleskope. Durch Atomuhrsignale synchronisiert, richten sich überall auf der Welt zeitgleich die riesigen schüsselförmigen Antennen aus. Jede Station peilt in einem 24-Stunden-Messzyklus 200 bis 300 vorher festgelegte Quasare an und zeichnet auf speziellen Magnetbändern oder -platten die empfangenen Signale auf. Dabei kommen leicht mehrere Terrabit zusammen - das entspricht pro Station der Datenmenge auf rund 220 DVDs. Per Kurier gehen die Daten sämtlicher Stationen dann an einen so genannten "Korrelator", von denen es weltweit nur drei Exemplare gibt. Das Gerät bestimmt die Laufzeitunterschiede der Quasarsignale, aus denen dann Koordinaten, die Erdstellung und andere Werte berechnet werden.
Ein wirklich interessanter Artikel
Wichtig erscheint die Messung – und nicht die Theorie -
Was weis denn der Computer von der SRT ?
Oder von „relativistischen“ und anderen Einflüssen („eiern“ der Erde, el Nino~ etc.) ?
Vor allem: wie lassen sich die akkumulierten Einflüsse EXAKT auseinanderhalten ?
Das sieht mal wieder sehr nach Überbewertung der Theorie aus – die Empirie wird übergangen
““““““““““““““““““ROB
Fehler (ich glaub, es waren 500 m pro Stunde oder so, wenn mich nicht alles taeuscht). Jeder, der nach der Lektuere jenes Postings immer noch was anderes behauptet, kann offenbar simpelste Rechenschritte nicht nachvollziehen.
““““““““““““““““““
Muss ich ja leider mal ausnahmsweise Rob recht geben.
““““““““““““““““
Auch HJ lässt in sämtlichen Foren und Threads keine Gelegenheit aus, das GPS als Beweis für die RT vorzuführen.
““““““““““““
Sicher liegt es daran, dass du dich nur auf meine Beispielsausage berufst und nicht mitbekommen hast, das, das GPS- Beispiel nur ein einziges von tausenden möglichen Hinweisen ist welche in der Physik als Bestätigung dienen, dass die RT die relativistischen Abläufe in einem globalen Ausmaß als deckungsgleich mit der RT beschreibt. Ich drücke mich extra vorsichtig aus und spreche nicht vom absoluten Beweis. Aufgrund der Treffgenauigkeit und der Vereinbarkeit mit anderen physikalischen Erkenntnissen, kann man davon ausgehen das die RT richtig liegt. Mann kann zu Recht sagen, dass die RT die am besten fundierte physikalische Theorie überhaupt ist.
“““““““““““““““““““
Dieses ständige Vorzeigen des GPS als Bestätigung der RT ist aber völlig wertlos und nur als Relativistenpropaganda zu bezeichnen. Die Korrektur der relativistischen Effekte (ob sie nun vorhanden seien oder nicht) wäre aus systemimmanenten Gründen gar nicht notwendig, weil die Satelliten ohnedies kontinuierlich nachgestellt werden, um andere, wesentlich gravierende Fehler als die wirklich klitzekleinen der RT auszugleichen.
““““““““““““““““““
Ich habe hier schon mal einen Flash gezeigt der die Korrektur durch Kreuzkorrelation bewerkstelligt. Mann korrigiert alle Faktoren die neben der RT Wirkung auftreten durch diese Kreuzkorrelation. Allerdings wird der RT-Faktor der Zeitdilatation durch das Senden eines niedrigeren Ausgangssignals realisiert was dann nachweislich mit der richtigen Frequenz hier unten ankommt. Das ist ein Faktor der schon beim Bau der Satteliten eingebaut wurde (justiert). Mann kümmert sich nicht drum weil der RT- Faktor absolut konstant bleibt.
Übrigens unterschätzt du den RT – Faktor. Er ist winzig aber
permanent und addiert sich ununterbrochen ohne Ausgleich
zu einem großen Fehler. Andere, im Einzelfall wesentlich
größere Fehler liegen im Minus- und mal im Plusbereich und
eliminieren sich, so das der RT Faktor mit der Zeit dominieren würde.
„““““““““““““““““““““
Möchtegern- Relativisten eingesetzt, die über die Funktion des GPS gar nicht genau Bescheid wissen! Auch die Korrekturmaßnahmen selbst sind offenbar schon aus
„““““““““““““““““““““
Du weißt dass ein Techniker überhaupt nichts damit zu tun hat Und das auch nicht weiß, dass ein Frequenz-gemindertes Signal vom GPS- Satteliten gesendet wird. Für den Techniker gibt es nur die klassischen Korrekturfaktoren die er beachten muss und von den relativistischen Korrekturfaktoren kriegt er nichts mit. Eben weil das Signal mit der Sollfrequenz bei ihm ankommt
Die RT wird nun keinesfalls ignoriert, sondern überflüssigerweise berücksichtigt. Weil die Uhren auf den Satelliten ohnedies kontinuierlich von den Bodenstationen aus kontrolliert und neu eingestellt! werden! Aus diesem Grund ist die vorgesehene RT-Korrektur vollkommen wirkungslos.
Ja sicher doch. Weil die Korrektur ohnehin in der Sendefrequenz integriert ist.
vom GPS Satteliten =Frequenz 10.229999995453 Mhz
Freq. die unten empfangen wird 10.23000000000 Mhz
Wenn du dir mal die Mühe machst dann wirst du feststellen
dass es sich um den Wert handelt der durch die ART/SRT
verursacht wird. Also warum stürzt du dich nur auf das GPS.
es ist doch überhaupt nicht der einzige Nachweis sondern nur ein Beispiel das am leichtesten zu verstehen ist?
Jede Berechnung die mit bewegtem Massen oder Teilchen (Mesonen) Neutronen Elektronen usw. zu tun hat wird von der relativistischen Wirkung des Terms v²/c² bestimmt. der gesamte relativistische Bereich des Elektromagnetismus gehört dazu. Nur dies zu erklären ist etwas komplexer. Jeder Astronom muss die RT beachten wenn er bestimmte
physikalische Abläufe beachten und verstehen will. Würde es die RT nicht geben so würde sie schnellstens neu „erfunden“ werden um eine Erklärung für einen geheimnisvollen Faktor (v²/c²) zu finden.
Merke :
Mit der Begrenzung der Geschwindigkeit c und der der Verknüpfung v tritt automatisch zwangsläufig aufgrund der physikalischen Wirkung die Zeitdilatation und die Längenkontraktion ein. Das ist eine logische Konsequenz der Begrenzung der Geschwindigkeit c. Es geht nicht anders.
CHS
„“““““““““““““““““““““
Ihre vorzügliche Recherche bestätigt einerseits meine Vermutung und zeigt andererseits, wie gewisse Herren unbedacht alles nachschwatzen, was von Physikpäpsten wie Embacher, van Hees und Dragon stammt.
Diese Aussage steht im krassen Gegensatz zu dem was du hier und anderswo erzählt hast. Es gibt nur 2 Möglichkeiten.
Du verstehst nicht was du so gut formulieren kannst oder
du hast keinen Durchblick. Insbesondere was das Thema
„nachschwätzen „ betrifft
Ich finde dass der Eröffner des Threads außerordentlich laienhaft schlampig bei dem Thema recherchiert hat. Das
Thema hat bei Weitem höhere Ansprüche.
Die neue Generation der Galileo- Satteliten kann weitaus präziser Positionen bestimmen. Zentimetergenau werden
fahrende Wagenladungen auf Verschiebungen im Transportraum des Fahrzeuges geprüft. Das erfordert nicht nur die Beachtung der beiden bekannten relativistischen
Effekte ART Gravitationsfeld Pot. und SRT Sattelitengeschwindigkeit, sondern noch zusätzlich die
Beachtung und Berechnung des Sagnceffektes der SRT-relevant ist . (Äquatordrehung der Erde)
Die Konstrukteure müssen das wissen denke ich, weil von der Präzision alles abhängt . Insbesondere die Nützlichkeit
Und die kommerzielle Nutzbarmachung.
Hier noch mal die Korrekturdaten.
-----------------------------------------------------------------------------
Practical Relativistic Timing Effects
in GPS and Galileo
Nun bin ich aber neugierig geworden und habe „nachgegoogelt“
Da schon in Sachen LICHT eine 1a- Gehirnwäsche betrieben wird und bei Glaubenskongregationen das DENKEN grundsätzlich ausgeschaltet wird.... muss hier nachgebohrt werden
Also, wenn die „relativistische“ Fehlerquelle ausgeschlossen wird, wieso bedarf es dann einer STÄNDIGEN Kontrolle (da sich die anderen Fehler ausmerzen sollen ?)
In den Satelliten hat man (hochpräzise) Atomuhren – in den GPS-Empfängern aber (weitaus ungenauere) Quarzuhren- was also ist mit dem gerätebedingten UHRENFEHLER ?
Wie man sieht, gibt es eine Menge verschiedenster Fehler, von denen manche gravierend sind. Der allerkleinste Fehler wird verursacht von den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in 10 Jahren nur 0,14 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation und ihre Verlangsamung, nämlich in 6 Jahren bereits 22,7 Sekunden! Dazu kommt noch, dass die Erde aufgrund der Einflüsse von Sonne und Mond einen richtigen Eiertanz aufführt: Nutation, Präzession und was weiß Gott noch alles. Auch das verursacht Fehler, die korrigiert werden müssen. Was tut man gegen all dies? Oben steht es schon deutlich rot und fett geschrieben: Die Satellitenuhren werden von der Kontrollstation überwacht und ggf. korrigiert. Lesen Sie hier, wie es gemacht wird!
Was heißt denn das? Die Uhren werden stets überwacht und gegebenenfalls (also bei jedem Auftreten einer Abweichung!) von der Kontrollstation aus korrigiert!
Ja, wird dann der winzige RT-Effekt nicht sowieso mitkorrigiert? Ja, er wird!
Das heißt aber, die a priori-Kompensation dieses Fehlers durch Einstellen der Uhren unterhalb ihres Nominalwertes von 10,23 MHz ist ein Scherz, ein kleiner Spaß von Relativisten und eine kleine Verbeugung vor Albert Einstein, eine Geste eben, mehr nicht. Könnte man sich ohne weiteres sparen!
aus
http://www.mahag.com/srt/gps.php
Gruß
Kontakt: Cosmo, anywhere, Cosmo3000@web.de31.03.2006 09:20:54 Das ist nicht zu glauben .Jeder der keine Ahnung hat kann sich
Sachkundig machen. Schon die geführten Argumente verweisen
Auf die Unfähigkeit logische Zusammenhäge zu erfassen. Da
Schreibt Cosmo
„““““““““““““““
In den Satelliten hat man (hochpräzise) Atomuhren – in den GPS-Empfängern aber (weitaus ungenauere) Quarzuhren- was also ist mit dem gerätebedingten UHRENFEHLER „“““““““““““““““““
Um den relativistischen Faktor auszugleichen bedarf es
überhaupt keiner Uhr im Satteliten. Es bedarf nur einer
Formel welchen die beiden relativistischen Zeitdifferenzen
berücksichtigt. Die Zeitdifferenzen (transversaler Effekt)
werden von vornherein in eine verminderte Sende-
Frequenz umgesetzt. Alles andere wird durch eine
ständige Kreuzkorrelation (s. Flash) bewerkstelligt egal ob
das Schwankungen der Erddrehung oder Laufzeit oder
Geräteungenauigkeiten sind. Bei jedem Überflug kalibriert
der Empfänger sich auf jeden Satteliten spezifisch ein.
Darum dauert es auch eine Weile beim Ersteinsatz
des GPS Empfängers bis er sich auf darauf einkalibriert
hat. Hingegen, werden die RT –relavanten
Zeitdifferenzen als permanenter Faktor von vornherein
festgelegt.
Da bestehen völlig falsche Vorstellungen bei Euch.
Ist alles reine Laienphantasie. Obwohl ich auch einer
bin .Aber man sollte wenigstens die vorhandenen
Informationsquellen nutzen.
HJ
Kontakt: HJ, NK, HJ1954@aol.com31.03.2006 10:28:04 Um den relativistischen Faktor auszugleichen bedarf es überhaupt keiner Uhr im Satteliten
Wer hat das denn behauptet ? Der „relativistische Faktor“ ist doch sehr klein im Vergleich zu den anderen Fehlerquellen – das mit der veränderten Frequenz (relativistische Korrektur) steht ja auch in dem Artikel
Es geht doch um alle möglichen Ungenauigkeiten – ich bestreite mitnichten, dass es einen Zusammenhang zwischen Gravitation und Zeit gibt
ZITAT
Auch Uhrenfehler gehen direkt in die Positionsmessung mit ein: Die Atomuhren im Satelliten (Cs-Rb-Oszillatoren) weisen Fehler von nur 60 nsec, die der Quarzuhren im GPS von 20 msec auf. Dieses entspräche einer zusätzlichen (theoretischen) Erhöhung des Positionsfehlers von 18 m auf Satellitenseite bzw. 6000 km bzgl. der GPS-Seite bei ausbleibender Korrektur!
http://www.mahag.com/buch/rel.php#_edn10
Fehler bedingt durch Einfluss der Atmosphäre : 5m
-
-weitere Fehler......
-
-
Fehler bedingt durch relativistische Effekte: +,- 0,13 m
Lies doch einfach die Artikel, auch den von der Uni Münster, das sind wohl keine Laien.
http://www.mahag.com/buch/rel.php#_edn10 (Oh jeh !)
“““““““““““““““““““““““
ZITAT
Auch Uhrenfehler gehen direkt in die Positionsmessung mit ein: Die Atomuhren im Satelliten (Cs-Rb-Oszillatoren) weisen Fehler von nur 60 nsec, die der Quarzuhren im GPS von 20 msec auf. Dieses entspräche einer zusätzlichen (theoretischen) Erhöhung des Positionsfehlers von 18 m auf Satellitenseite bzw. 6000 km bzgl. der GPS-Seite bei ausbleibender Korrektur!
““““““““““““““““““““““““““““
Mir fällt auf, dass du eine Seite erwähnst von unserem allseits bekannten „Freund“ Harald Maurer. Leider bist du auf eine Seite gestoßen die unseriös ist. Die Informationen sind nicht authentisch. Was er schreibt ist dummes Zeug gemischt mit Google Fragmenten. ER klaut überall wo er was findet was ihm gefällt. Ist leider mal so. Ist auch was von mir dabei. Aber egal er hat es nur abgekupfert und versteht es nicht. Meist kommt dann so was raus.
Bitte informiere dich mal wie der Stand der internationalen
GPS- Technologie ist . Auf US Seiten findest du auch die
allerneuesten Technologien die bei dem weitaus moderneren zukünftigen Gallileo –Satteliten (europäische S.) . Maurer Seiten sind wirklich keine gute Referenz. ER hat schlichtweg keine Ahnung. Die Uhren sind für die RT
Zeitdifferenzen unwichtig, weil sie im System überhaupt nicht berechnet oder verrechnet noch korrigiert werden. Sie werden auf absolut „primitive „ Weise als Signal 10023 Mhz – Faktor gesendet. Würde man das nicht tun, so würde sich der Faktor Sekunde für Sekunde aufaddieren. Da spielt auch die Genauigkeitsdifferenz zwischen Satteliten und Empfängeruhr keine Rolle mehr.
Der Rest wird um ein Beispiel zu nennen durch Kreutzkorrelation realisiert wie im Flash zu sehen ist.
So wie ich es verstanden habe ist diese „relativistische Korrektur“ = Frequenzänderung, ein „one-off“ – die auftretenden Fehler sind aber dynamische Natur – darum wird laufend korrigiert und synchronisiert.
Die Position des Empfängers wird aus Laufzeitunterschieden (empirisch) ermittelt –
sorry, aber ich sehe die „Königsrolle“ der SRT überhaupt nicht –
Artikel
Abweichung von einer Nanosekunde am Tag
Das Funktionsprinzip der Satelliten-Navigation ist einfach: Alle 30 Satelliten strahlen permanent ein synchrones Zeitsignal zur Erde. Die Geräte auf dem Boden können wegen der besonderen Positionierung der Satelliten jeweils mindestens vier dieser Signale empfangen. Da die Signale aber - wegen der unterschiedlichen Entfernung der Satelliten zum Empfänger - verschiedene Laufzeiten haben, läßt sich aus diesen Unterschieden berechnen, wie weit der Empfänger von den einzelnen Satelliten entfernt ist. Da die Position der Satelliten bekannt ist, läßt sich so die Position des Empfängers errechnen.
Je genauer also die Uhren an Bord der Satelliten funktionieren, desto genauer ist auch die Positionsbestimmung. Die Atomuhren von Galileo haben eine Abweichung von einer Nanosekunde am Tag. "Es dauert also mehrere tausend Jahre, bis eine Ungenauigkeit von einer Sekunde zusammenkommt", sagte Peter Marchlewski vom Galileo Joint Untertaking (GJU).
Zitat
Die Uhren sind für die RT
Zeitdifferenzen unwichtig, weil sie im System überhaupt nicht berechnet oder verrechnet noch korrigiert werden. Sie werden auf absolut „primitive „ Weise als Signal 10023 Mhz – Faktor gesendet.
Zitat
Würde man das nicht tun, so würde sich der Faktor Sekunde für Sekunde aufaddieren
Ende
FRAGE:
Aufaddieren, wieso denn das ???
bei Korrektur und „Reset“ KANN sich nichts aufaddieren
Die dynamischen Fehlerquellen scheinen einen weit höheren Einfluss zu haben.
Meine Empfehlung lautet : Mach dich sachkundig .Du bringst jetzt schon alles durcheinander. Es steht doch alles fest. Die Parameter kennt man genau . Wissenschaftler die sich nur damit beschäftigen wissen was richtig ist
Dein Denkfehler:
““““““““““
Positionsbestimmung. Die Atomuhren von Galileo haben eine
Abweichung von einer Nanosekunde am Tag. "Es dauert also
mehrere tausend Jahre, bis eine Ungenauigkeit von einer
Sekunde zusammenkommt", sagte Peter Marchlewski vom
Galileo Joint Untertaking (GJU).
““““““““““““
Du sprichst von der Ganggenauigkeit der Uhren selbst . Das
hat jetzt nichts mehr mit dem RT Effekt zu tun. Die Ganggenauigkeit also die grundsätzliche Präzision der Uhr ist extrem hoch. Der transversale Zeiteffekt hat mit der Mechanik der Uhr selbst nichts zu tun. Was der Peter Marchlewski sagt bezieht sich also nur auf die grundsätzliche Genauigkeit. Verstehst du das, dass die Genauigkeit der Atomuhr nichts mit dem relativistischen Effekt zu tun hat? Wenn dir das klar ist dann sage mir Bescheid.
Relativistischer Effekt der GPS Satelliten
SRT /ART ges. 1 zu 4,44e-10
0,000 000 001 ist eine Nanosekunde Tag
0,0000383616 s Pro Tag durch ART/SRT Effekt
Das GPS System muss also Positionsverschiebungen am Tag von 38361,6 Nanosekunden korrigieren. Merkst du was du da für einen Denkfehler machst? Diese 38361,6 Nanosek. per Tag. Die entstehen durch die Gesetzmäßigkeiten der ART /SRT . Das Galileo so genau ist muss dann sogar Der Sagnaceffekt beachtet werden.
““““““““““““““““
bei Korrektur und „Reset“ KANN sich nichts aufaddieren
““““““““““““““““
Der Faktor ist in der Funkfrequenz integriert weil er konstant
ist. Er ist eben der Beweis das die SRT/ART richtig ist. Wie
man damit verfährt ist letztendlich egal .Das ist eine technische
Lösung. Würde es die SRT/ART nicht geben so würde man eben
diesen Faktor als geheimnisvollen konstanten Differenzfaktor
haben und vor einem Rätsel stehen. Das Ursprungsthema war ja ob es die RT richtig voraussagt. .
Grüße Hans
Kontakt: HJ, NK, HJ1954@aol.com31.03.2006 17:11:02 “““““““““““““““““““““““
Fehler bedingt durch relativistische Effekte: +,- 0,13 m
Lies doch einfach die Artikel, auch den von der Uni Münster, das sind wohl keine Laien.
““““““““““““““““““““““““““““
Na also stimmt doch fast mit meinen Daten die ich nannte
Überein.478m Embacher hat auf 500m abgerundet.
Embacher
Wenn wir von all diesen notwendigen Korrekturen nichts wüßten - wie groß wäre der Fehler in der Positionsbestimmung? Während einer Meßdauer T wäre der Fehler in der Zeitbestimmung 4.44 ×10-10 T, und der entsprechende Fehler in der Längenbestimmung 4.44 ×10-10 c T = 13.3 cm ×T [ in Sekunden ]. Während jeder Sekunde Meßzeit fiele ein Fehler der Positionsbestimmung in der Größenordnung von 13 Zentimetern an. Während einer Stunde wären das bereits fast 500 Meter
Kontakt: HJ, NK, HJ1954@aol.com03.04.2006 07:53:42 Man muss also die Sendefrequenz (nach RT) korrigieren um zu richtigen Ergebnissen zu kommen ?
Bei den Satelliten dürfte der ART
und
-SRT Effekt (Geschwindigkeit –v- des Satelliten),-
sehr, sehr klein sein – ich glaube das GPS sollte auch ohne diese KONSTANTE Korrektur (Frequenzänderung) funktionieren.
Allein atmosphärische Fehler gingen mit 5m (also etwa 37 x mehr) ein – die dynamischen Fehlerkorrekturen stehen doch wohl an erster Stelle
****************
„Standardkerzen“ = Pulsare , hier lassen sich keine „Artefakte“ einbauen
Wichtigstes Messverfahren der Geodäten ist die so genannte VLBI (Very Long Baseline Interferometry). Dabei kommen Paare von Radioteleskopen zum Einsatz, die mehrere tausend Kilometer voneinander entfernt sind. Mit ihnen peilen die Wissenschaftler starke punktförmige Radioquellen am Rande des bekannten Universums an, die Quasare. Sie dienen bei der Messung als Fixpunkte. Weil die Messstationen auf der Erde so weit voneinander entfernt sind, empfangen sie die Radiosignale mit einem geringen zeitlichen Abstand. "Aus dieser Differenz kann der Computer beispielsweise die Drehstellung der Erde berechnen, aber auch den Abstand zwischen den Radioteleskopen - und das bis zu einer Genauigkeit von zwei Millimetern pro 1.000 Kilometer", erläutert Nothnagel. So lässt sich mit VLBI auch nachweisen, dass Europa und Nordamerika sich nicht nur politisch voneinander entfernen: Der Abstand wächst jährlich um fast zwei Zentimeter.
aus
http://www.astronews.com/news/artikel/2004/05/0405-004.shtml
Energie ist nicht zeitabhängig – darum ist Gravitation ja etwas völlig anderes als EM-Wellen und unterliegt NICHT der Lichtgeschwindigkeit
Die Natur ist EINS – die verschiedenen Theorien beleuchten nur Teilaspekte
Energie ist nicht zeitabhängig – darum ist Gravitation ja etwas völlig anderes als EM-Wellen und unterliegt NICHT der Lichtgeschwindigkeit
Die Natur ist EINS – die verschiedenen Theorien beleuchten nur Teilaspekte
................
In Anbetracht der Erkenntnisse der letzten Zeit kann ich das nun eher so sehen, das Gravitation und EM-Wellen ganz genau das selbe sind, nur das Gravitation in Wirklichkeit eine Longitudinalschwingung ist...
Und aber auch, das Energie, (egal ob Wechselwirkung oder linearer Druck) gleichschnell sind.
Nur das es bisher eigentlich niemals wirklich gemessen werden konnte, wie schnell denn die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich ist, da die bisherigen Messungen vielleicht überhaupt gar nicht die Geschwindigkeit des Lichtes vermessen hat, sondern eher die Zustandsform der Energie beschrieben hat!
Dann steigen natürlich irgendwann die Messgeräte aus, weil sie mit dem veränderten Zustand der Energie einfach nicht mehr klarkommen.(Aus Welle wird Linear)
Du musst es mal von der Seite aus sehen, das Licht und die Gravitation daher trotzdem eine instantane Ausbreitung ermöglicht!!
Bei LG existiert doch überhaupt kein Raum und keine Zeit...
Wie findest du denn das?
JGC Kontakt: J.G.C., ES, Jclo4@web.de03.04.2006 10:15:17
Cosmo
Dein Glaubensbekenntnis
“““““““““““““““““““
sehr, sehr klein sein – ich glaube das GPS sollte auch ohne diese KONSTANTE Korrektur (Frequenzänderung) funktionieren.
“““““““““““““““““““““
Und was sagst du zu den mathematischen Daten ?
Glauben kann man viel. Nur der RT –Faktor ist
Realität. Wie er praktisch verrechnet wird ist letztendlich
Egal. Am besten so wie Embacher das sagt mit
Der Verminderung der Sendefrequenz.
Grüße
HJ
Kontakt: HJ, NK, HJ1954@aol.com03.04.2006 10:18:06 Folgendes zur KONSTANTEN Frequenzkorrektur und warum das mit dem Aufsummieren nicht stimmen kann:
Einheitskreis: komplette Schwingung entspricht dem Fortschreiten von 2pi
f = 1/T
a) Ein Rad mit dem Radius = 1, bewege sich mit der Frequenz 1 (dann ist T=1)
Eine Umdrehung entspricht einer Strecke von 2pi*r
b) Erhöhe ich die Frequenz auf 2 wird T= 0,5
c) Erniedrige ich die Frequenz auf 0,5 wird T= 2
Den Zeiten entsprechen Strecken, im Fall a) legt das Rad die Strecke 2 pi*1, im Falle c) legt das Rad die Strecke pi zurück –
Mit anderen Worten: einer solchen KONSTANTEN Frequenzänderung entspricht eine konstante Weg- oder Abstandsänderung.
Den Satelliten 13cm radial verschieben bei BEIBEHALTUNG der Frequenz sollte den Trick also auch tun.
Man hat vor das Einheitsmeter (s= 1m) in Zukunft in Zeiteinheiten umzumünzen (-f- korreliert mit –s-).
********
Einstein in Leiden
Betrachten wir das Gravitationsfeld und das elektromagnetische Feld vom Standpunkt der Ätherhypothese, so besteht zwischen beiden ein bemerkenswerter prinzipieller Unterschied. Kein Raum und auch kein Teil des Raumes ohne Gravitationspotentiale; denn diese verleihen ihm seine metrischen Eigenschaften, ohne welche er überhaupt nicht gedacht werden kann. Die Existenz des Gravitationsfeldes ist an die Existenz des Raumes unmittelbar gebunden. Dagegen kann ein Raumteil sehr wohl ohne elektromagnetisches Feld gedacht werden; das elektromagnetische Feld scheint also im Gegensatz zum Gravitationsfeld gewissermaßen nur sekundär an den Äther gebunden zu sein, indem die formale Natur des elektromagnetischen Feldes durch die des Gravitationsäthers noch gar nicht bestimmt ist. Es sieht nach dem heutigen Zustande der Theorie so aus, als beruhe das elektromagnetische Feld dem Gravitationsfeld gegenüber auf einem völlig neuen formalen Motiv, als hatte die Natur den Gravitationsäther statt mit Feldern vom Typus der elektromagnetischen, ebensogut mit Feldern eines ganz anderen Typus, z.B. mit Feldern eines skalaren Potentials, ausstatten können.
-----------------
Alles ist Teil des Energieraumes = Gravitationsäther:
Ein Teil des „Ereignisses“ Wellenausbreitung „ist schon da“: entspräche in der Sprache der QED den virtuellen Teilchen, bei A.E. der Gravi-Äther.
Der skalare Anteil ist die „Quelle“ (Linearraum, Gravi-Äther, Sub-, Hyper- etc)
Aber was willst du: die Relativisten glauben in der Beziehung ihrem eigenen godfather nicht !
“““““““““““““““““““““““
Einstein
Gravitationsäthers noch gar nicht bestimmt ist. Es sieht nach dem heutigen Zustande der Theorie so aus, als beruhe das elektromagnetische Feld dem Gravitationsfeld gegenüber auf einem völlig neuen formalen Motiv, als hatte die Natur den Gravitationsäther statt mit Feldern vom Typus der elektromagnetischen, ebensogut mit Feldern eines ganz anderen Typus, z.B. mit Feldern eines skalaren Potentials, ausstatten können.
““““““““““““““““““““““““
Ja es sieht in der Tat so aus und ist wirklich ein schwer zu
knackender Brocken. Es kommt noch hinzu, dass ein Magnetfeld auf bestimmte Elemente besonders stark wirkt
die auf diese Magnetfelder reagieren. Gravitation hingegen wirkt proportional auf das Gewicht. Allerdings hat fast jedes Element mehr oder weniger magnetische Eigenschaften. Aber die sind eben sehr unterschiedlich und nicht nur massenproportional wie das bei der Gravitation der Fall ist.
Da auch ein Magnetfeld relativistisch sein dürfte, meine
ich , dass auch ein Magnetfeld auf eine Eigenschaft
der Raumzeit zurückzuführen ist. Da es möglich ist mit
elektrischen Spulen sehr beliebig starke Magnetfelder
zu erzeugen die bipolar sind macht das Rätsel noch
größer. Aber auch da habe ich eine Vermutung wie das
sich mit der Gravitation vereinigen könnte.
Wundert dich das wirklich so sehr?? Bipolarität von Magnetfeldern...)
Was ist denn so eine Feldschleife im einzelnen betrachtet?
Eine in sich geschlossene, 2dimesionale Rückkopplung(Erzeugung euner Feldfläche mit kapazitiver Wirkung) also ein Kreislauf mit einer bestimmten Flussrichtung..
Viele Feldschleifen ordnen sich unter der Ausrichtungswirkung eines Stroms parallel zueinander an (alle gleichen Flussrichtungen) und die Zentrumsachse ist doch dann (wie beim Dornthorus) genau die bestimmende Form, welche der magnetischen Kraft einfach ihre Flussrichtung(Polarität) vorgibt...
Das ist also kein "Räzel"
Kuch dich nochmal im Stringtechnologisches um oder auf meiner Webseite(wo ich das jetzt hoffentlich etas übersichtlicher hingekriegt hab)
JGC Kontakt: J.G.C., ES, Jclo4@web.de03.04.2006 12:50:26 Achim,
----
Bei LG existiert doch überhaupt kein Raum und keine Zeit...
Wie findest du denn das?
----
Äußerst merkwürdig. Wie kann sich Licht ohne Raum bewegen? Wie kann sich überhaupt etwas ohne Raum bewegen? Und wie kann etwas ohne Ausdehnung überhaupt existieren? Ist Licht das existierende Nichts? Dafür blendet es aber häufig doch zu stark.
Und wie kann sich etwas ohne Zeit bewegen, denn Zeit ist ds/v. Bewegung ist nur möglich im Raum, ohne Raum kein ds und ohne ds keine Bewegung. Wie schon kürzlich gesagt, Du solltest Deine Statements “konstruktiver“ gestalten, sonst erscheinen sie zumindest mir sinnlos.
Hans,
----
Da auch ein Magnetfeld relativistisch sein dürfte, meine ich , dass auch ein Magnetfeld auf eine Eigenschaft der Raumzeit zurückzuführen ist.
----
So ist es! Wenn Du jetzt für Raumzeit Gravitationsäther sagst und das EM-Feld als Reaktion auf die Gravitation betrachtest, dann hast Du dynamisches Gleichgewicht am Atomradius, außen G-Feld, innen EM-Feld. Bei steigender Gravitation wird das EM-Feld träger und damit die Oszillation eines Atoms langsamer, daraus folgt dann genau die relativistische Eigenschaft des EM-Feldes, die Du zur Zeitbestimmung benutzt (Cäsiumatom). Glaub mir, das Prinzip actio-reactio ist neben der Energieerhaltung das das Universum regelnde Prinzip.
Was mir noch fehlt, ist ein Modell für ein Magnetfeld, welches gebildet wird aus (nennen wir es mal) “gleichgerichteten“ Atomen oder Molekülen, also eine Art makroskopischer Atomblock, der das außerhalb des Atomverbundes nachweisbare Magnetfeld als Überlagerung des G-Feldes bildet.
Das, was beim ungeordneten Atomverbund nur in unmittelbarer Nähe nachweisbar ist, nämlich die abstoßende Wirkung eines EM-Feldes (ein freies Neutron bleibt ja m.W. etwas oberhalb der eigentlichen Oberfläche eines Körpers liegen), erscheint im Falle eines Magneten im für das Auge sichtbaren Bereich. Ein EM-Feld oszilliert und regt den umgebenden Gravitationsäther zum Mitschwingen an, dadurch ergibt sich ein Resonanzfeld außerhalb des Magneten, so daß hier bei Gleichtaktbetrieb (Resonanzkopplung) "Anziehung" und bei Gegentaktbetrieb Abstoßung entsteht. Ein Magnetfeld ist der indirekte Beweis für mein Gravitationsdruckmodell, denn Magnetfelder drücken bei Gegentaktbetrieb aufeinander und erzeugen bei Gleichtaktbetrieb eine Art Vakuum zwischen den Polen, so daß die Magneten durch den äußeren Gravitationsdruck zusammengepreßt werden. Es gibt also keine Anziehung, sondern nur statische und dynamische Druckwirkungen des Gravitationsäthers. G-Feld und EM-Feld ist ein und dieselbe Chose, einmal statischer und einandermal dynamischer Gravitationsäther.
Und wenn Du jetzt noch akzeptieren könntest, daß dieser Äther einen spezifischen Energiegehalt besitzt, dann würdest Du auch verstehen, daß endliche Massen endliche Felder bilden, wenn Du als Masse ein EM-Feld, also ein Feldzentrum ansiehst.
Ihr beide geht sehr schlampig mit der Physik um. So adhoc wird irgendein Quatsch aus dem Ärmel gezogen und damit hat es sich. Da wird überhaupt nicht nachgedacht der Mund oder hier die Tastatur ist schneller wie Euer Gehirn.
„““““““““““““““““
EM-Feldes, die Du zur Zeitbestimmung benutzt (Cäsiumatom). Glaub mir, das Prinzip actio-reactio ist neben der Energieerhaltung das das Universum regelnde Prinzip.
„“““““““““““““““
Die Aussage ist in Bezug zu meiner Fragestellung völliger
Unsinn. Du willst schnell mal was abhusten was du nicht
genau durchdacht hast.
Ein Gravitationsfeld macht nicht das Gleiche wie ein
Magnetfeld. Und nun überlege mal worin sich
Gravitation vom Magnetismus unterscheiden.
Grüße Hans
Kontakt: HJ, NK, HJ1954@aol.com03.04.2006 18:30:51 Hans,
----
Ein Gravitationsfeld macht nicht das Gleiche wie ein Magnetfeld. Und nun überlege mal worin sich Gravitation vom Magnetismus unterscheiden.
----
Ja Hans, das G-Feld wirkt in Richtung Zentrum und das EM-Feld wirkt dem G-Feld entgegen. Wäre das nicht so, gäb es keine Materie, sondern das Universum wäre ein “Punkt“. Kompression erzeugt Druck und irgendwann stehen Kompression und Gegendruck im Gleichgewicht. Bei uns ist dies der Fall an der Erdoberfläche, dort herrscht der größte Kompressionsdruck und damit die höchste Gravitation. Nun erzeugt Kompression Wärme, wie Du selbst feststellen kannst, wenn Du Deinen Fahrradreifen aufpumpst. Damit strahlt komprimierte Materie Wärme ab solange, bis auch hier ein Gleichgewicht zwischen Abstrahlung und Einstrahlung erreicht ist. Damit kühlen alle Himmelskörper irgendwann auf Umgebungstemperatur ab.
Materie ist damit nichts weiter als der dynamische Gleichgewichtsbereich zwischen Gravitationsdruck und der reactio der Kompressionszone. Da der höchste Druck an der Oberfläche der Materie entsteht, bilden die Atome im Zentrum eines großen G-feldes im Idealfall eine Kugel, wobei der Oberflächendruck der Atome gleich ist wie der Oberflächendruck der Kugel. Und da das so ist, kann man aus dieser “Äquivalenz“ die Bindungsabstände von Atomen in Molekülen aus der Gravitationskonstanten G berechnen, wie ich dies ja nun schon zur Genüge vorgeführt habe. Es mag Euch ja stinken, aber das Prinzip, nach dem das Universum funktioniert, scheint wirklich ein sehr einfaches zu sein.
– Nun trennen wir die Luft vom Ballon (hätten somit eigentlich nur noch ein Stück verschrumpeltes Weichpolymer) lassen aber die Theorie gegen den gesunden Menschenverstand antreten:
wir betrachten ALLEINE den (eigentlich vorher aufgeblasenen) Luftballon und geben ihm den Namen Geometrieballon
wir betrachten ALLEINE die komprimierte Luft und geben ihr den Namen (KEIN?) MEDIUM
nun behaupten wir es gibt NUR den (Geometrie) Ballon und es bedarf KEINES MEDIUMS und überhaupt ist das, was wir sehen: reine Geometrie
Kräfte (Druck pro Fläche) gibt es auch nicht
(ohne Kräfte auch keine Kräftegleichgewicht, der Wahnsinn feiert Triumphe)
Wir trennen den Luftballon von seinem Füllmittel (voll normal) und behaupten die URSACHE (vorheriges Aufblase, folgend dem Ursache-Wirkungsprinzip) gibt es nicht – es gibt nur den Geometrie-Ballon.
Fazit:
Wenn man Ursache und Wirkung trennt und behauptet das ganze sei Physik (kicher), dann gehört man wohl zu der KEIN MEDIUM -Liga
Da ich aber früher schon einige mit dem Beispiel -drückende Elefanten- überstrapaziert habe wird auch dieses Beispiel nicht fruchten.
Das Prinzip actio / reactio (Druck – Gegendruck) wird ebenso unterschlagen wie die erforderliche ENERGIE welche nötig ist um das Gebilde Luftballon überhaupt entstehen zu lassen.
Dies ist das große Dilemma der Schubladenphysik, stets bemüht das Untrennbare zu trennen.
Wie Einstein schon sagte: ohne Gravitationsäther (primäre Energie) keine EM-Wellen
Der hochwertige Schal zeigt Paul Klees (1879-1940) Werk „Architektur“ von 1923.Klee, der sich dem Kreis der Maler des „Blauen Reiters“ sehr verbunden fühlte, reiste 1914 zusammen ...