Anzeige

Archiv Mai 2001

Erde|Umwelt

Fangschreckenkrebse können ihr Farbsehen einstellen

Während seiner Entwicklung passt der Fangschreckenkrebs sein Sehsystem den jeweiligen Lichtverhältnissen seiner Umgebung an. Er bildet spezielle Farbfilter vor seinen Lichtsinneszellen aus, mit denen sein Sehsystem das vorhandene Licht besser ausnutzen kann. Das haben amerikanische Forscher bei den Meerestieren... mehr

Astronomie|Physik

Inder wollen in fünf Jahren zum Mond fliegen

Indien kann nach Angaben seiner Raumfahrtbehörde ISRO in fünf Jahren eine Forschungsrakete zum Mond schicken. Falls die Regierung dies wolle, könne ein Satellit in eine Umlaufbahn 100 Kilometer über dem Mond geschossen werden, um den Erdtrabanten zu vermessen und Karten zu erstellen, sagte George Joseph. Er leitet ein... mehr

Erde|Umwelt

Getäuschte Bienen verwirren ihre Artgenossen bei der Futtersuche

Eine getäuschte Biene kann Dutzende ihrer Artgenossen in die Irre leiten. Mit optischen Reizen spielten Würzburger Forscher mehreren Erkundungs-Bienen eine falsche Entfernung vor. Im Schnitt brachten daraufhin zwei Bienen in einer halben Stunde mehr als 100 Tiere auf die falsche Fährte. Das sagte Jürgen Tautz, Leiter... mehr

Erde|Umwelt

Fledermaus mit Sender führt Forscher zu neuer Population

Eine Fledermaus mit Minisender auf dem Rücken hat Wissenschaftler im Chiemgau zu einer bisher unbekannten Population der seltenen Kleinen Hufeisennase geführt. Es handelt sich um eine der seltensten von 24 heimischen Fledermausarten, teilte das Bayerische Landesamt für Umweltschutz (LfU) mit. Als akut vom Aussterben... mehr

Technik|Digitales

Geheim-Tinte druckt Batterien

Eine israelische Firma hat Batterien zum Aufdrucken entwickelt. Sie sind dick wie Karton und halten auf vielen Oberflächen. Ein erstes Produkt könnte in Deutschland Ende des Jahres auf den Markt kommen, berichtet die „New York Times“ in ihrer Online-Ausgabe.... mehr

Technik|Digitales

Rotierende Materialien verbessern Kernspinresonanz

Einem internationalen Forscherteam von der Ohio State University ist eine große Verbesserung herkömmlicher Kernspinresonanzanalysen gelungen: Die Forscher rotieren die zu untersuchenden Materialien während der Analyse mit mehreren Tausend Umdrehungen pro Sekunde. Dies führt zu einer dramatischen Verbesserung des... mehr

Technik|Digitales

Winzige Leuchtdioden könnten brillante Bilder liefern

Physiker der Kansas State University wollen mit winzigen Leuchtdioden (LED) kleine, aber hoch auflösende Bildschirme entwickeln. Diese könnten in naher Zukunft in eine Videobrille integriert werden. Die Forscher haben dazu eine Kombination des Halbleiter-Materials Indiumgalliumnitrid auf einer Galliumnitrid-Oberfläche... mehr

Geschichte|Archäologie

Der rastlose Thor Heyerdahl auf der Suche nach Odin

Berühmt wurde der norwegische Entdeckungsreisende Thor Heyerdahl mit seiner Kon Tiki Expedition 1947. Doch auch mit 86 Jahren ist er noch voller neuer Ideen: Diesmal glaubt er, dass Odin, der Kriegsgott der Wikinger, im 1. Jahrhundert vor Christus ein realer König im südlichen Russland war, wie der Nachrichtendienst BBC... mehr

Erde|Umwelt

Typisch menschlich: Werkzeuge finden und transportieren

Steinerne Messer oder Nussknacker: Affen greifen genauso zu diesen Hilfsmitteln wie frühe Menschen. Und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied, wie Euphly Jalles-Filho von der Universität São Paulo in Brasilien mit seinem Team herausfand: Die Tiere suchen mit der Beute in der Hand ein geeignetes Gerät. Ein Mensch... mehr

Astronomie|Physik

Neue Bilder vom Marsgesicht

Das „Gesicht“ auf dem Mars – eine Felsformation, die vor 25 Jahren von der Nasa-Sonde Viking 1 fotografiert wurde und einem menschlichen Antlitz täuschend ähnlich sieht – hat sich auch bei den neuesten Aufnahmen der Raumsonde Mars Global Surveyor als gewöhnlicher Tafelberg entpuppt.... mehr

Erde|Umwelt

Engerlinge gehen dem Rhein-Main-Wald an die Wurzeln

Bis zu 10.000 Hektar Wald zwischen Frankfurt und Heidelberg sind nach Information des Landesbetriebes Hessen-Forst (Kassel) durch Engerling-Befall bedroht. Im Durchschnitt seien dort pro Quadratmeter zwischen 20 und 40 Wurzel fressende Larven des Maikäfers gefunden worden, teilte der Leiter der Abteilung Waldbau, Ralf... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Studie: Frauen mit breiten Hüften leben länger

Frauen mit breiten Hüften leben nach einer schwedischen Studie länger und bleiben gesünder als schmale Frauen. So sei das Risiko für Diabetes, Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen mit schmalen Hüften höher, berichtete die Zeitung Göteborgs-Posten am Dienstag. Die Medizinerin Laureen Lissner... mehr

Erde|Umwelt

Superschweres Element Hassium reagiert mit Sauerstoff

Eine internationale Forschergruppe hat nun die chemischen Eigenschaften des chemischen Elements Hassium untersucht. Das Element mit der Ordnungszahl 108 im Periodensystem geht mit Sauerstoff eine gasförmige Verbindung ein und ist damit ein „chemischer Verbündeter“ von Osmium, heißt es in einer... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Eigenes Fettgewebe soll Brüste wachsen lassen

Frauen können sich den Wunsch nach einem größeren Busen vielleicht bald ohne Silikon erfüllen: Ein australischer Forscher hat ein Verfahren entwickelt, eigenes Fettgewebe gezielt in vorgegebene Formen wachsen zu lassen. Bislang ist die Methode allerdings nur bei Mäusen, Ratten und Kaninchen erprobt, berichtet das... mehr

Erde|Umwelt

Sperma aus der Gefriertruhe: Adlerjunges ist geschlüpft

Zum ersten Mal ist ein Adler aus einem mit gefrorenem Sperma künstlich befruchteten Ei geschlüpft. Dies gelang zwei schottischen Vogelexperten, dem Biologen Graham Wishart von der Universität Abertay Dundee und dem Falkner Andrew Knowles-Brown, berichtet die britische Nachrichtenagentur BBC.... mehr

Erde|Umwelt

Kernspinresonanz bringt Durchbruch bei Proteinanalyse

Einem Forscherteam der Universität von Pennsylvania ist es gelungen, die Dynamik und Aktivität von Proteinen mittels Kernspinresonanz genau zu untersuchen. Proteine erweisen sich als viel flexibler und dynamischer als bisher vermutet, so berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes Nature.... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Haustiere verringern Allergie-Risiko bei Kindern

Für Kinder, die in ihrem ersten Lebensjahr Kontakt zu Hunden oder Katzen hatten, verringert sich das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, um 50 Prozent. Dieses Ergebnis einer Studie präsentierten Wissenschaftler des Medical College of Georgia und vom Henry Ford Health System in Detroit auf einer Tagung der „American... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Ball-Profis gucken schneller

Leistungssportler, die sich dem Ballspiel verschrieben haben, können flexibler und schneller auf Reize in ihrer Umgebung reagieren. Dadurch haben sie auch im Alltagsleben einen Vorteil gegenüber Nichtsportlern. Dies belegt eine Untersuchung von Forschern der Freien Universität Berlin.... mehr

Erde|Umwelt Gesellschaft|Psychologie

Wo impulsives Verhalten im Gehirn entsteht

Wissenschaftler der University of Cambridge haben den Schlüssel zu impulsivem Verhalten im Gehirn identifiziert. Sie untersuchten den Nucleus Accumbens, der an der Basis des Vorderhirns lokalisiert ist und in die Entscheidung zwischen sofortiger Befriedigung oder aufgeschobener Belohnung involviert ist. Die Ergebnisse... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Wie Immunzellen ins Gehirn einwandern

Um ins Gehirn einwandern zu können, müssen Immunzellen zwei unterschiedliche Barrieren überschreiten, berichteten Wissenschaftler des Nikolaus Fiebiger Center for Molecular Medicine in Erlangen. Die in der Fachzeitschrift The Journal of Cell Biology veröffentlichten Ergebnisse geben einen Hinweis darauf, wie... mehr

Erde|Umwelt

Wüstenheuschrecken werden durch Streicheln gesellig

Sanfte Berührungen bereiten afrikanischen Wüstenheuschrecken Lust auf Gesellschaft. Dies haben britische Forscher um den Zoologen Stephen Simpson von der Universität in Oxford herausgefunden, berichtet das Hamburger Magazin „Geo“ (Juni- Ausgabe). Durch zufällige Berührungen an bestimmten Körperstellen... mehr

Geschichte|Archäologie

Neandertaler: Zu dumm zum Fischen?

Der frühe moderne Mensch gewann einen Vorteil gegenüber dem Neandertaler, indem er Fischen lernte und dadurch seine Speisekarte erweiterte. Belege dafür haben britische Wissenschaftler bei der chemischen Analyse von Knochen gefunden, berichtet der Nachrichtendienst „BBC“. Ihre Ergebnisse haben die Forscher im... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Muttermilch aus dem Teebeutel

Muttermilch aus dem Teebeutel könnte den Mangel an Nahrungsmitteln in Katastrophengebieten lindern. Mit dem Zwei-Kammer-Beutel lässt sich mikrobiologisch sichere Milch aufgießen, berichtet S.K. Roy vom Zentrum für Gesundheitsforschung in Dhaka (Bangladesh) im medizinischen Fachblatt „The Lancet“.... mehr

Technik|Digitales

Photodetektor aus DNA schlägt Halbleiter-Lösungen

DNA kann als aktive Substanz in hochempfindlichen Lichtdetektoren eingesetzt werden. Darüber berichtet ein italienisches Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes Applied Physics Letters. Der von den Forschern gebaute Detektor ist zweimal so empfindlich wie kommerzielle Halbleiterdetektoren.... mehr

Astronomie|Physik Technik|Digitales

Moleküle aus Antimaterie in Reichweite?

Atome aus Materie könnten mit Atomen aus Antimaterie Verbindungen eingehen und dadurch Materie-Antimaterie Moleküle bilden. Die Moleküle könnten langsamer zerfallen als bloße Atome aus Antimaterie und dadurch Forschung auf diesem Gebiet wesentlich erleichtern. Dies verspricht eine auf dem Atomphysiktreffen der... mehr

Technik|Digitales

Extrem harter Zelluloseschaum entwickelt

Einen extrem hartes und dabei äußerst leichtes Material haben amerikanische Forscher aus Zellulose entwickelt. Der Stoff wiegt nur halb so viel wie Balsaholz und ist so fest, dass er nur mit einem Hammer zerstört werden kann, berichtet das Fachmagazin „Nature“ in seiner Online-Ausgabe. Ihre Entwicklung... mehr

Geschichte|Archäologie

Auch Kinder wurden Opfer der Hexenverfolgung

Im Zuge der Hexenverfolgung hatten nicht nur Frauen und vereinzelte Männer unter dem Wahn ihrer Mitmenschen zu leiden. Neue Ergebnisse aus der Forschung beweisen, dass auch Kinder vor allem in den späteren Hexenprozessen beschuldigt wurden, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Obwohl zahlreiche Quellen zu diesem Thema... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Effektive Kombinationstherapie gegen Hepatitis C

Die Kombination eines neuen langanhaltenden Interferon-Medikaments mit einem antiviralen Wirkstoff bekämpft Hepatitis C effektiver als die bislang eingesetzte Therapie. Die Ergebnisse einer großen internationalen Studie stellten die beteiligten Wissenschaftler während der Digestive Disease Week vor, dem größten... mehr

Erde|Umwelt

Gen-Bakterien arbeiten wie Computer-Schaltkreise

Bakterien können genetisch so verändert werden, dass sie grundlegende logische Funktionen wie ein Computerchip ausführen können. US-Wissenschaftler des Oak Ridge National Laboratory sehen in diesen Mikroorganismen zwar keinen Nachfolger für den Silizium-Chip, doch könnten diese Kleinstlebewesen schnell und... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Asthmamilben weit verbreitet

In einem Viertel aller amerikanischen Haushalte ist die Hausstaubmilbe zu Hause, ergab eine Umfrage des US Department of Housing and Urban Development. Die auf der American Thoracic Society Konferenz in San Francisco vorgestellten Ergebnisse bringen die Milbe mit dem steigenden Prozentsatz von Asthmaerkrankungen in... mehr

Erde|Umwelt

Chip zeigt Schlangen-Vorlieben

Ein gutes Dutzend Schlangen haben Ökologen in San Diego, USA, mit Hightech-Transmittern ausgestattet. Mit ihner Hilfe können Forscher die Wege der Tiere verfolgen. Ziel ist, den Lebensbereich der Rosa Boa und der Roten Diamant-Klapperschlange näher kennenlernen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Newswise.... mehr

Astronomie|Physik Technik|Digitales

Physiker schaffen Skulpturen aus Licht

Eine Forschergruppe in Frankreich hat theoretisch die Möglichkeit aufgezeigt, mit Hilfe von winzig kleinen Oberflächenstrukturen Objekte aus Licht zu modellieren. Ihre Computersimulationen muten befremdlich schön an, zu sehen sind sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Physical Review Letters.... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Genwein ist immun gegen Bakterien

Bald könnte der erste Wein von genetisch veränderten Weinpflanzen erhältlich sein. Amerikanischen Forschern ist es gelungen, ein Gen der Seidenraupe in das Erbgut von Wein einzubauen. Das Gen schützt die Reben vor einer Krankheit, die ganze Weinbestände ruinieren kann, berichtet das Magazin New Scientist.... mehr

Anzeige

Wissensbücher 2022

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Dif|fe|ren|ti|al  〈n. 11; Math.; fachsprachl.〉 = Differenzial

Vi|deo|band  〈[vi–] n. 12u〉 Magnetband für die Videotechnik

rap|pen  〈[ræp–] V. i.; hat; Mus.〉 Rap spielen, sprechen [→ Rap … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]