Juli 2002 - Seite 2 von 3 - wissenschaft.de
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Archiv Juli 2002

Geschichte+Archäologie

Zuchtpferde haben 77 Mütter

Die vom Menschen gehaltenen Pferde stammen von ungefähr 77 Wildstuten ab. Die Wildtiere wurden in der Geschichte der Pferdezucht weltweit in rund 17 Regionen eingefangen, berichten Forscher von „Biopsytec Analytik“ in Rheinbach in einer Vorabpublikation des... mehr

Umwelt+Natur

Wespen erkennen sich an den Gesichtern

Wespen können einander an den Gesichtern erkennen, haben Wissenschaftler von der Cornell Universität in Ithaca herausgefunden. Die gemeine Feldwespe unterscheide Königinnen und Arbeiterinnen anhand ihrer Muster auf Gesicht und Unterleib, schreibt Elizabeth Tibbetts in dem... mehr

Umwelt+Natur

Blaumeisen parfümieren ihre Nester

Blaumeisen auf Korsika lieben es, ihre Nester zu parfümieren. Mit stark riechenden Pflanzen wie Lavendel oder Minze staffieren die Vögel ihr Eigenheim aus, berichten französische Forscher in der Fachzeitschrift Ecology Letters.... mehr

Astronomie+Physik

Elektrischer Raketenantrieb stark verbessert

Elektrische Raketenantriebe, die etwa Satelliten besonders effizient ins All tragen, hat ein Team von Nasa-Forschern nun stark verbessert. Sie stellten auf einer Raumfahrt-Konferenz in Indianapolis einen so genannten Hall-Antrieb vor, der eine zehnfach stärkere Schubkraft ... mehr

Umwelt+Natur

Papageien finden durch Nachplappern Freunde

Papageien suchen Freunde, indem sie deren Gepiepse nachäffen. Das haben amerikanische Biologen bei Elfenbeinsittichen beobachtet. Das Verhalten könnte erklären, warum Papageien auch menschliche Worte nachplappern, berichtet das Wissenschaftsmagazin „Nature“ in ... mehr

Astronomie+Physik

Dreht sich das Universum?

Dass die Erde sich dreht, können wir unter anderem an den scheinbaren Bewegungen der Sonne oder des Sternenhimmels erkennen. Aber falls das gesamte Universum sich dreht, haben wir irgendeine Möglichkeit, das festzustellen? Ja, wir haben. Das sagt Wolfgang Schleich von der... mehr

Umwelt+Natur

Clownfische wachsen mit dem freien Wohnraum

Clownfische richten ihre Größe nach dem Wohnraum aus. Junge Fische ziehen zunächst als Untermieter zu ausgewachsenen Fischpärchen und wachsen erst, wenn einer der großen Fische stirbt oder auszieht. Das berichtet das Online-Magazin von Nature.... mehr

Umwelt+Natur

Ochsenfrösche erkennen ihren Nachbarn am Gequake

Ochsenfrösche erkennen ihre Nachbarn an der Stimme. Auf fremdes Gequake reagieren die Amphibien wesentlich aggressiver als auf bekannte Laute, berichten Biologen um Mark Bee von der Universität Odelburg in der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society ... mehr

387 v. Chr.

Rettende Gänse

Es war der 18. Juli 387 v.Chr., an dem Gänse eine wichtige Rolle für die römische Geschichte gespielt haben sollen. Unbemerkt hatten damals mehrere Keltenstämme die Alpen überwunden, sich der Stadt genähert und drohten, sie zu vernichten, erzählt uns der Geschichtsschreiber Livius... mehr

11. Juli 212

Bürgerrecht für alle

Mit dem 11. Juli 212 n.Chr. begann für viele Bewohner des Römischen Reiches ein neues Leben. Von diesem Tag an waren sie alle nicht nur Bewohner, sondern auch vollberechtigte Bürger Roms. Alle durften also nun, wie früher schon der Apostel Paulus, die Worte aussprechen: „Civis Romanus... mehr

20. Juli 1397

Die Kalmarer Union

Der Tod drei ihrer engsten Verwandten hatte die dänische Prinzessin Margarethe I. zur Herrscherin über ganz Skandinavien gemacht. Als Gattin des norwegischen Königs Hakon war sie zunächst nur eine Karte im Bündnispoker ihres Vaters, König Waldemar IV. Von ihm aber erbte Margarethes... mehr

27. Juli 1532

Erstes allgemeines Strafgesetzbuch

Dem sperrigen Namen „Peinliche Halsgerichtsordnung“ sieht man heute kaum noch an, welch entscheidenden Fortschritt dieses 1532 auf dem Regensburger Reichstag beschlossene Rechtswerk darstellt: Es ist das erste allgemeine deutsche Strafgesetzbuch. Was verbirgt sich hinter dem Namen? Das... mehr

1. Juli 1867

Dominion of Canada gegründet

Ein Psalmwort gab den Namen und die Richtung vor, in die das Staatenprojekt im Norden Amerikas zielte: „Es wird Herrschaft geben von Meer zu Meer“ (Psalm 72, 8). Weil die Union weiterhin zum britischen Königreich gehören sollte, fiel das zunächst favorisierte „Königreich... mehr

18. Juli 1917

Die Erfindung des Hauses Windsor

So manch ein Untertan von Königs Georg V. wird sich verblüfft die Augen gerieben haben, als er in den Morgenblättern des 18. Juli 1917 folgende Erklärung Seiner Majestät zu lesen bekam: „Kraft Unseres Königlichen Willens und Unserer Königlichen Autorität erklären Wir hiermit, daß... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Soja senkt Brustkrebsrisiko

Sojaprodukte haben eine positive Wirkung auf das Gewebe in der Brust und senken so das Brustkrebsrisiko. Das hat ein internationales Forscherteam in einer Studie an 406 Frauen aus Singapur herausgefunden, über die das Fachmagazin „Cancer Epidemiology, Biomarkers and... mehr

Umwelt+Natur

Unsichtbarer Weidezaun soll Alpen schöner machen

Mit einem neuen, unsichtbaren Weidezaun für Kühe könnten die Alpenländer noch schöner werden, glauben französische Ingenieure: Die Entwickler des Zentrums für landwirtschaftliches Maschinenwesen (Cemagref) in Grenoble und Clemont-Ferrand haben dazu einen mit Schwachstrom ... mehr

Umwelt+Natur

Briten züchten gegen Scrapie resistente Schafe

Alle 40 Millionen britischen Schafe sollen in einigen Jahren resistent gegen die Hirnkrankheit Scrapie sein. Dieses Ziel verfolgen britische Agrarforscher im Nationalen Scrapie-Plan, wie nun der Online-Dienst des Fachmagazins „Nature“ berichtet. Mit Zehntausenden von ... mehr

Umwelt+Natur

Warum das Herz links und die Leber rechts sitzt

Auf welcher Körperseite sich Organe, wie Herz und Leber bilden, bestimmt bei Mäusen eine Strömung im Inneren der Embryos. Winzige Härchen in der Mitte des Embryos, so genannte Cilien, rotieren im Uhrzeigersinn und erzeugen so einen von rechts nach links gerichteten... mehr

Umwelt+Natur

Forscher enträtseln Mechanik von Pflanzenblättern

Die Bildung des Adernsystems von Pflanzenblättern gehorcht allgemeinen mechanischen Gesetzen und ist damit nicht artspezifisch. Zu diesem Schluss kam ein französisches Forscherteam des Laboratoire de Physique Statistique (Laboratorium für Statistische Physik) nach der... mehr

Umwelt+Natur

Fischerei lässt Fische immer kleiner werden

Die kommerzielle Fischerei kann zur ungewollten „Züchtung“ immer kleinerer Fische führen, warnen Forscher der amerikanischen Stony-Brook-Universität. Wenn immer nur die großen Exemplare einer Fischart gefangen werden, die kleinen durch die Maschen der Netze... mehr

Geschichte+Archäologie

Die Sphinx bekommt nasse Füße

Den Pyramiden, der Sphinx und dem Tempel von Luxor, die in Ägypten seit Tausenden von Jahren dem Wüstenklima trotzen, droht nun ein neuer Feind: Wasser. Der Spiegel des Grundwassers sei in den vergangenen Jahren ständig gestiegen und komme den Monumenten aus Sandstein... mehr

Technik+Digitales

Philips: Optische Maus steuert Mobiltelefon

Eine Forschergruppe des Philips Zentrums für Industrietechnologie hat ein hochintegriertes, auf optischen Laserstrahlen basierendes Eingabegerät für Mobiltelefone und tragbare Computer entwickelt. Die sogenannte „optische Maus? ist mit einer Fingerkuppe steuerbar. ... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Schlafend Bewegungen lernen

Wer seine motorischen Fähigkeiten ? beispielsweise auf einem Musikinstrument ? steigern möchte, sollte abends üben und morgens gut ausschlafen, sagen amerikanische Forscher: Im Schlaf prägen sich nicht nur zuvor gelernte Vokabeln oder Gedichtverse besser ein, sondern... mehr

Umwelt+Natur

Sex löst bei Insekten Todeshormon aus

Weshalb sexuell-aktive Insekten früher ins Gras beißen als enthaltsame, haben britische Biologen nun herausgefunden. Der Geschlechtsakt löst die Produktion eines Hormons im Gehirn der Tiere aus, das deren Immunabwehr empfindlich schwächt, berichten die Forscher in einer... mehr

Umwelt+Natur

Hydroxidionen wandern anders als Protonen

Hydroxidionen bewegen sich mit einem anderen Mechanismus durch wässrige Lösungen als Protonen. Bislang nahmen Wissenschaftler an, dass beide Ionen auf die gleiche Art wandern. Das berichten Mark Tuckerman aus New York, Dominik Marx aus Bochum und Michele Parrinello aus... mehr

Astronomie+Physik

Kurz gemeldet: Bier erobert den Weltraum

Gesund, stressmindernd, alkoholfrei: Was sich liest wie die Werbung für ein Fitnessgetränk, beschreibt in Wirklichkeit ein von der russischen Akademie für Landwirtschaft entwickeltes gesundheitsförderndes Bier. Das Getränk soll bald auch Astronauten auf Weltraumflügen ... mehr

Allgemein

Der Nette von Turm 5

Der Göttinger Entwicklungsbiologe Peter Gruss wird Mitte Juni Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Der brillante Wissenschaftler ist Befürworter der Stammzellforschung.... mehr

Allgemein

BILD DES MONATS – Die Bugwelle eines Sterns

Wenn ein Schiff durchs Meer pflügt, entsteht eine bogenförmige Bugwelle. Ähnliche Strukturen gibt es auch in Gaswolken zwischen den Sternen, wenn diese von Sternwinden zusammengedrückt werden. Ein eindrucksvolles Beispiel hat das Hubble-Weltraumteleskop im 1500 Lichtjahre entfernten Orion-Nebel... mehr

Allgemein

Vom Winde verweht

„Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen.“ Diese alte Volksweisheit kann jeder bestätigen, der sich nach dem Verzehr eines herzhaften Bohneneintopfs mit geruchsintensiven Blähungen herumplagen musste. Die knatternden Winde kommen durch Bakterien zustande, die im Darm bestimmte Zuckermoleküle... mehr

Allgemein

Keimfreie Implantate

Infektionen mit Bakterien in Werkstoffen für Implantate, Prothesen und medizinische Geräte wollen Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung in Bremen durch Zusatz von Silber verhindern. Silber wurde bereits im 19. Jahrhundert zur Desinfektion... mehr

Allgemein

Nachgefragt: Wilhelm Schänzer

Mit jedem sportlichen Großereignis wird das Doping-Problem neu diskutiert. Aus Anlass der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea sprach bild der wissenschaft mit Prof. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie an der Sporthochschule... mehr

Allgemein

Gemächlicher T. Rex

Mit atemberaubender Geschwindigkeit jagt in dem Hollywood-Streifen „Jurassic Park“ ein blutrünstiger Tyrannosaurier hinter den Filmhelden her. In Wirklichkeit aber waren die bis zu sechs Tonnen schweren Urzeit-Raubtiere recht langsame Gesellen, sagen John Hutchison und Mariano Garcia von... mehr

Allgemein

Schädliche Dunkelheit

Die Aussicht für ungeborene Kinder, später an Schizophrenie zu erkranken, könnte davon beeinflusst werden, wie viel Sonnenlicht ihre Mutter vor der Geburt abbekommt. Das glaubt der australische Forscher John McGrath. Als Ursache vermutet er eine Unterversorgung mit Vitamin D, das der Körper... mehr

Allgemein

Virtuelle Mumie

Mumienforscher stehen oft vor einem Problem: Die Kartonnagen, in denen die einbalsamierten Leichname ruhen – bemalte Behältnisse aus vergipstem Papyrus und Leinen – dürfen nicht geöffnet werden, um die Mumien nicht zu beschädigen. Jetzt gelang es Wissenschaftlern am Britischen Museum in... mehr

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Pho|to|tro|pis|mus  〈m.; –; unz.〉 = Fototropismus

hyp|so|me|trisch  auch:  hyp|so|met|risch  〈Adj.〉 1 auf Hypsometrie beruhend ... mehr

Kamp|fer  〈m. 3; unz.; Chem.〉 urspr. aus dem Kampferbaum, auch durch Dampfdestillation des Holzes, synthetisch aus Terpentinöl hergestellte kristalline, grauweiße Masse von stechendem Geruch, als Desinfektionsmittel u. in der chemischen Industrie verwendet; oV Campher ... mehr

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