Juli 2003 - wissenschaft.de
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Archiv Juli 2003

Umwelt+Natur

Wiesenschaumzikade schlägt den Floh im Hochsprung

Eine Zikade bricht alle Hochsprungrekorde der Insektenwelt: Die Wiesenschaumzikade übertrifft mit einer innovativen Sprungtechnik sogar den Floh, der unter Biologen bislang als der Topathlet unter den Insekten galt. Das berichtet der britische Zoologe Malcom Burrows in der... mehr

Gesellschaft+Psychologie Umwelt+Natur

Gesichter sprechen Dialekt

Amerikaner erkennen andere Amerikaner am Grinsen: Menschen verschiedener Kulturkreise zeigen Gefühle zwar in grundsätzlich gleichen Gesichtsausdrücken, dennoch gibt es unbewusst wahrnehmbare Unterschiede. Über diese so genannten nicht-verbalen Dialekte berichten... mehr

Sardar, Ziauddin

Der fremde Orient – Geschichte eines Vorurteils

„Der Orientale” sei faul, verschlagen, sexuell enthemmt. So und ähnlich lauten die Stereotype, aus denen das Vorurteil des Westens über den Osten zusammengesetzt ist. Der Westen konstruiert dabei den Orient als Gegenbild und Kontrahenten, zwingt ihm sein eigenes Menschbild auf und spricht so... mehr

Umwelt+Natur

Einzeller gehen nicht auf weite Reisen

Mikroben bleiben ihrer Heimat unerwartet treu. Wissenschaftler gingen bislang davon aus, dass geographische Barrieren für die Ausbreitung von Kleinstlebewesen keine Rolle spielen. Doch nun fanden amerikanische Biologen große Unterschiede zwischen den Bewohnern heißer... mehr

Technik+Digitales

Essbares Butterbrotpapier

Amerikanische Lebensmittelchemiker haben ein essbares Butterbrotpapier entwickelt. Äußerlich sieht es wie Papier aus, besteht jedoch aus einem Früchte-Gemüse-Püree, das sich im Mund auflöst, berichten die Forscher im Fachmagazin ChemMatters der amerikanischen ... mehr

Umwelt+Natur

Explosionsgefahr im Atommüll-Lager?

Plutonium ist radioaktiv und gilt als einer der giftigsten Substanzen überhaupt. Schon wenige Millionstel Gramm wirken tödlich. In wenigen Kernkraftwerken wird dieses waffenfähige Material auch als Kernbrennstoff genutzt. Einmal abgebrannt wird es als offenbar stabiles, ... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Wie Östrogene Knochen stark machen

Warum Östrogene zwar Osteoporose sehr gut vorbeugen, brüchige Knochen jedoch nicht wieder stabilisieren können, haben nun britische Wissenschaftler herausgefunden. Eine Schlüsselrolle beim Erhalt der Knochendichte spielt demnach ein bestimmtes Östrogen-Erkennungsmolekül: ... mehr

Umwelt+Natur

Auch unter Hummeln gibt es Pedanten und Pfuscher

Beim Nektarsammeln verhalten sich Hummeln wie Menschen: Es gibt „Pedanten“, die sehr genau aber langsam arbeiten, und „Pfuscher“, die zwar schnell sind, aber mit wenig Sorgfalt ihre Blüten auswählen. Durch Bestrafung lässt sich die Genauigkeit beim Sammeln... mehr

Umwelt+Natur

Spätfolgen der Elbeflut

Das Hochwasser in der Elbe, das im August vor einem Jahr in Teilen Deutschlands wütete, brachte auch Folgen für die Lebewesen in der Nordsee mit sich. Mit der Flutwelle wurden größere Mengen Pflanzenschutzmittel ins Meer gespült, die Flundern und Miesmuscheln ... mehr

Umwelt+Natur

Warum Menschen symmetrische Gesichter bevorzugen

Die meisten Menschen finden symmetrische Gesichter attraktiv. Bislang wurden dafür zwei Erklärungen in Betracht gezogen: Symmetrie könnte attraktiv wirken, weil sie auf einen vorteilhaften Partner hindeutet, oder weil die menschliche Wahrnehmung symmetrische Gesichter... mehr

Astronomie+Physik

Planetarer Baby-Boom

Je mehr schwere Elemente in einem Stern enthalten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass er ein Planetensystem besitzt. Das berichtete die Astronomin Debra Fischer von der University of California in Berkeley auf der Tagung der International Astronomical Union in Sydney.... mehr

Technik+Digitales

Durchbruch: Nanoteilchen stärken Stahl

Härter, fester, langlebiger: Händeringend suchen Materialforscher nach immer besseren Stählen und variieren Rezepturen und Herstellungsprozesse. Eingelagerte Nanoteilchen aus metallischen Carbonnitriden können nun diesen Schlüsselwerkstoff der Industrie um das... mehr

Astronomie+Physik Erde+Klima

Sonne und Mond mischen Ozeane auf

Ein großer Teil der Energie, die die großräumigen Meeresströmungen antreibt, stammt letztlich von den Gezeiten. Das berichten Forscher um Daniel Rudnick von der Scripps Institution of Oceanography in Kalifornien im Fachblatt Science (Bd. 301, S. 355).... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Pille gegen Diabetes?

Amerikanische Wissenschaftler sind einer Pille gegen Diabetes auf der Spur. Die Forscher haben eine neue Familie an chemischen Substanzen identifiziert, die bei Diabetes Typ II-Mäusen die Verwertung des Blutzuckers Glucose deutlich verbessern konnte. Da die Substanzklasse... mehr

Umwelt+Natur

Schokoladenduft lockt Mäuse in die Falle

Britische Forscher haben eine Mausefalle entwickelt, die mit Schokoladenduft arbeitet und keinen eigenen Köder benötigt. Denn nicht für Käse, sondern für Schokolade haben die kleinen Nager eine besondere Vorliebe, meldet die Universität in Warwick.... mehr

Umwelt+Natur

Vögel zwitschern in Städten in höheren Tönen

Kohlmeisen singen in der Nähe von Straßenkreuzungen in höheren Tönen als ihre Artgenossen in ruhigeren Wohngebieten. Damit stellen die Vögel sicher, dass ihre Gesänge trotz des lauten Stadtlärms noch zu hören sind, berichten niederländische Biologen im Fachmagazin ... mehr

Die deutschen Gefangenen des Zweiten Weltkriegs

Kriegsgefangenschaft

Millionen deutscher Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft, die allermeisten in den letzten Kriegsjahren, ja Kriegsmonaten. So sehr sich die Bedingungen ihrer Gefangenschaft unterschieden, so unterschiedlich war auch der Zeitpunkt ihrer Freilassung: die einen kehrten bald... mehr

Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft

„Der Krieg war auch nachher nicht aus“

So unterschiedlich die Erfahrungen waren, welche die Kriegsgefangenen in ihrem jeweiligen Gewahrsam machen mußten, so unterschiedlich war die Situation, in die sie zurückkehrten. Die folgenden Passagen können die vielfältigen Erlebnisse daher nur exemplarisch und ... mehr

Die deutschen Kriegsgefangenen in den USA

Gefangene im goldenen Käfig

Im Frühjahr 1943 kapitulierte die Heeresgruppe Afrika in Tunesien – mehr als hunderttausend Soldaten gerieten damit in amerikanische Gefangenschaft. Die betroffenen Soldaten konnten mit guten materiellen Bedingungen rechnen – und sie gehörten meist zu den ersten, die... mehr

Die Rückkehr der Kriegsfangenen 1945–1955/56

Heimkehr nach Ost- und Westdeutschland

Die Problem der Kriegsheimkehrer zählte neben der Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen zu den wichtigsten Kriegsfolgen, denen sich die Nachkriegsgesellschaft beider deutschen Staaten zu stellen hatten. Auf je unterschiedliche Weise trat dabei eine Kluft zwischen... mehr

1802 – Grotefend entziffert die Keilschrift

Eine neue Alte Welt

„Diese Striche werden … nicht errathen werden können, so lange die Welt stehet, und ich halte es für die unnützeste Zeitversplitterung, sie nur erraten zu wollen.“ Schon 25 Jahre später war Christoph Gottlieb von Murr widerlegt: 1802 entriß der Göttinger ... mehr

Von den Borgia zu Julius II.

Das Papsttum am Scheideweg

1503 war ein Drei-Päpste-Jahr, ein Krisenpunkt der Papst- und Kirchengeschichte – und zugleich der Inbegriff der Renaissance, verstanden als Mischung von höchster Erhabenheit und abgründigster Ruchlosigkeit, hemmungslos entfalteter Individualität und sublimsten ... mehr

Titelbeitrag Weitere Themen

Das Osmanische Reich

Mehrfach standen die Osmanen im 16. und 17. Jahrhundert vor Wien. Nichts schien ihren Armeen standhalten zu können. Doch wer waren die Osmanen überhaupt? Wie schafften sie es, ihr riesiges Reich zu erobern und vor allem, es effizient zu verwalten? Ein Porträt in diesem... mehr

Hitlers technische Elite in der Sowjetunion

„Aber die Russen als Menschen, die hat er nur gelobt“

Nicht nur die Amerikaner waren 1945 auf der Jagd nach deutschen Wissenschaftlern und Technikern. Auch die Sowjets boten ihnen Geld und Privilegien. Im Unterschied zu den Westmächten ließen die Russen ihre Spezialisten zunächst weiter in Deutschland arbeiten. Doch dann... mehr

Übersicht

Kriegsgefangene in deutscher Hand

Auch die Deutschen machten Gefangene – und dies in großer Zahl. Ähnlich wie im Fall der deutschen Kriegsgefangenen waren die Erfahrungen der ausländischen Soldaten in deutscher Hand höchst unterschiedlich – man könnte geradezu von einer Mehrklassengefangenschaft ... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Herzrythmus offenbart Sterberisiko

Höre, wie Dein Herz schlägt und wisse, wann Du stirbst. Für gesunde Menschen gilt dieser Zusammenhang zwar nicht, aber die Überlebensdauer von Patienten mit einer bestimmten Form von Herzinsuffizinez (CHF, congestive heart failure) können mit einer ausgefeilten ... mehr

Astronomie+Physik Technik+Digitales

Bakterien als Rührlöffel

Eine Reihe von Wissenschaftlern hat auf der Konferenz für Bio-, Mikro- und Nanosysteme der Amerikanischen Mikrobiologischen Gesellschaft neue Einsatzmöglichkeiten für Bakterien in der Nanotechnologie vorgestellt. So lassen sich die fühlerartigen Fortsätze einiger ... mehr

Astronomie+Physik

Schwarze Löcher und Galaxien wachsen gemeinsam

Je gefräßiger das Schwarze Loch im Zentrum einer Galaxis, desto zahlreicher sind die jungen Sterne, die die Galaxie hervorbringt. Das stellten Forscher um Guinevere Kauffmann vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei der Beobachtung von 120.000 Galaxien in... mehr

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Elektrisch "totes" Wasser entdeckt

In dünnen Schichten verlieren Wassermoleküle ihre Dipoleigenschaften komplett weiter

Pferde erkennen unseren Tonfall

Huftiere können neben der Mimik auch die Stimme des Menschen deuten weiter

Einstein gilt auch auf großen Skalen

Bisher präzisester Test der Allgemeinen Relativitätstheorie im extragalaktischen Maßstab weiter

Ältestes Syphilis-Genom entdeckt

Forscher bergen erstmals Erbgut von Treponema-Bakterien aus der Kolonialzeit weiter

Wissenschaftslexikon

Pru|nus  〈f.; –; unz.; Bot.〉 Pflanzengattung der Pflaume mit den Arten Aprikose, Kirsche, Pfirsich u. Schlehe [lat., ”Pflaumenbaum“]

♦ Par|al|lel|be|trieb  〈m. 1; unz.〉 gleichzeitiger Ablauf mehrerer Programme auf einer EDV–Anlage; Ggs Batchprocessing ... mehr

Schei|de  〈f. 19〉 1 schmaler Behälter, Futteral für Schneidwerkzeuge, Hieb– u. Stichwaffen (Degen~) 2 〈Anat.〉 Teil des weibl. Geschlechtsorgans bei Mensch u. Tier, Verbindungsgang zwischen Gebärmutter u. äußerem Geschlechtsteil; ... mehr

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