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Archiv Oktober 2004

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Mit Lilien gegen Hautkrebs

Eine Substanz aus einer Lilie kann das Wachstum von Hautkrebs hemmen. Das haben amerikanische Forscher bei Versuchen an genetisch veränderten Mäusen entdeckt, die bei Bestrahlung mit UV-Licht so genannte Basaliome oder hellen Hautkrebs entwickeln. Bekamen die Tiere jedoch den Stoff namens Cyclopamin mit dem Trinkwasser... mehr

Technik|Digitales

E-Mail per Gedanke

Ein winziges Hirnimplantat ermöglicht es einem ab dem Hals querschnittsgelähmten Mann, allein Kraft seiner Gedanken E-Mails zu versenden oder Computerspiele zu spielen. Der von der amerikanischen Firma Cyberkinetics in Foxborough entwickelte winzige Chip kann die Informationen von bis zu hundert Nervenzellen abgreifen... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Wenn Vernunft und Gefühl im Clinch liegen

Bei impulsiven Entscheidungen überstimmen Emotionen den für abstraktes Denken zuständigen Teil des Gehirns. Das haben amerikanische Forscher an 14 Versuchspersonen gezeigt. Die Wissenschaftler stellten die Probanden vor die Wahl, entweder sofort einen Geschenkgutschein zu bekommen oder nach zwei bis sechs Wochen eine... mehr

Astronomie|Physik Technik|Digitales

Die Formel der Fingerabdrücke

Kein Fingerabdruck eines Menschen gleicht dem eines anderen. Nicht Biologen oder Mediziner, sondern Mathematiker entwickelten nun ein Modell, das die Bildung der einzigartiken Furchen und Schleifen schlüssig erklären kann. Dabei spielen schon vor der Geburt im Mutterleib Spannungen zwischen den einzelnen Hautschichten... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Molekulare Uhren neu geeicht

Molekulare Uhren liefern endlich glaubwürdigere Daten, wann der letzte gemeinsame Vorfahr von zwei Arten auf der Erde gelebt hat. In einer neuen Studie stellen französische und britische Forscher um Emmanuel Douzery von der Université de Montpellier eine neue Methode vor, mit der die Daten aus der Molekularbiologie... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Schlummernder Drache mit dem Kopf unter dem Arm

Schon Dinosaurier steckten beim Schlafen den Kopf unter die vorderen Gliedmaßen ? genauso wie heute die Vögel. Darauf deutet ein Fossilienfund aus der chinesischen Provinz Liaoning hin. Der Fund des Dinosaurierfossils gebe einen Einblick in die Ursprünge des charakteristischen Verhaltens von Vögeln, berichtet Xing Xu... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Trinkkultur bei Cola

Die Vorliebe für Coca Cola oder Pepsi hängt nicht allein vom Geschmack des jeweiligen Erfrischungsgetränks ab. Auch das Wissen, welches der beiden Getränke gerade konsumiert wird, spielt eine entscheidende Rolle. Diese kulturellen Faktoren auf den Geschmack sind auch im Gehirn direkt nachweisbar, haben nun amerikanische... mehr

Erde|Umwelt

Blitzende Biotechnologie

In der Natur betätigen sich Blitze als Biotechniker: Die elektrischen Entladungen machen die Zellwände von im Boden lebenden Bakterien durchlässig, so dass die Mikroben fremdes Erbgut aufnehmen können. Dieses Prinzip wird bereits seit vielen Jahren im Labor genutzt, um veränderte Gene in Zellen einzuschleusen. Erst... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Dichte Spuren einer fremden Sprache

Die Struktur des Gehirns kann sich durch das frühe Erlernen einer zweiten Sprache verändern: Zweisprachler haben eine größere Dichte von Nervengewebe, der grauen Substanz, in einem mit Sprachfertigkeit verbundenen Teil des Gehirns. Das berichten Forscher um Andrea Mechelli vom Wellcome Department of Imaging Neuroscience... mehr

Erde|Umwelt

Quadratisch, salzig, bakteriell

Zwei Forscherteams ist es gelungen, im Labor quadratische Bakterien zu züchten. Die extrem salzliebenden Mikroben, die noch keinen offiziellen Namen haben, waren zwar schon vor mehr als zwanzig Jahren in der Nähe des Roten Meers entdeckt worden. Doch erst jetzt gelang es, sie ausreichend zu vermehren, um sie untersuchen... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Warum es Arterien in Frauenkörpern besser geht

Amerikanische Forscher haben einen der Schlüsselfaktoren dafür gefunden, warum Männer viel häufiger an Aorten-Aneurysmen leiden als Frauen: Das weibliche Geschlechtshormon Östradiol schützt vor der Bildung der beulenartigen Ausstülpungen der Körperarterien, indem es die Menge eines gefäßzerstörenden Enzyms... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Freispruch für die Schwerkraft!

Das Gesicht altert vor allem aufgrund von Fettverlust und Sonneneinwirkung. Der ständige vorhandene Zug der Schwerkraft spielt bei diesem Alterungsprozess dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt ein amerikanischer Schönheitschirurg nach der Analyse einer Reihe von Fotografien. Seine Untersuchung... mehr

Erde|Umwelt

Wenn das Hackfleisch leuchtet…

Amerikanische Forscher haben einen neuen Schnelltest entwickelt, der sogar einzelne Bakterien nachweisen kann. Damit ist es ihnen gelungen, innerhalb von nur 20 Minuten ein E. coli-Bakterium in einer Probe kontaminierten Rinderhackfleischs zu identifizieren. Das berichten Weihong Tan von der Universität von Florida in... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Mit Folsäure gegen zuviel Druck

Ausreichend Folsäure kann dazu beitragen, junge Frauen vor Bluthochdruck zu schützen. Das schließen amerikanische Forscher aus den Ergebnissen einer Studie, in der sie den Zusammenhang zwischen aufgenommener Folsäuremenge und Blutdruck bei mehr als 150.000 Frauen untersucht haben. Demnach war das Bluthochdruckrisiko bei... mehr

Erde|Umwelt

Bakteriell entkoffeinierter Kaffee

Bakterien sollen bei der Züchtung koffeinfreier Kaffeepflanzen helfen. Die Winzlinge können ein Enzym in Kaffeepflanzen aufspüren, das auf natürlichem Weg Koffein abbaut. Da dieses Enzym in den meisten Pflanzen langsamer als die Koffeinproduktion ist, enthalten die Pflanzen Koffein. Mithilfe der Bakterien könnten Kaffeepflanzen mit schneller... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Wilde Reibereien zwischen Erdkern und Mantel

Fester Kern, flüssiger Kern, Erdmantel, Erdkruste: Wie die einzelnen Lagen einer Zwiebel ordnen sich die verschiedenen Erdschichten mehr oder weniger geordnet übereinander. Doch zwischen Kern und Mantel scheint keine scharfe Grenze zu existieren, entdeckten amerikanische und norwegische Geophysiker jetzt: Wirbelnde... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Wie aus den Bösen wieder die Guten werden

Das Abschalten eines einzelnen Gens kann aus entarteten Leberkrebszellen wieder normale, funktionsfähige Leberzellen machen. Das haben amerikanische Wissenschaftler an genetisch veränderten Mäusen gezeigt. Der Effekt der Genblockade war dabei deutlich ausgeprägter, als die Forscher erwartet hatten: Anstatt einfach nur... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Eine Aufgabe, zwei Lösungswege

Das menschliche Gehirn kann ein und dieselbe mathematische Aufgabe in zwei unterschiedlichen Hirnarealen lösen. Das ergaben Untersuchungen amerikanischer Forscher, die ihren Probanden Aufgaben einmal in Textform und einmal als mathematische Gleichungen stellten. Dabei führen beide Verarbeitungswege zur gleichen Anzahl... mehr

Erde|Umwelt

Affige Werkzeugkiste

Schimpansen sind äußerst gewieft bei der Wahl ihrer Werkzeuge. Die schlauen Primaten nutzen bei der Termitenjagd verschiedene Werkzeugsätze zum Fischen von Termiten ? je nachdem, welche Art von Bau sie plündern wollen. Das hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam bei den Tieren beobachtet, berichtet der Online-Dienst... mehr

Erde|Umwelt

Explosiver Fingerabdruck

Amerikanische Wissenschaftler haben einen speziellen Laserdetektor entwickelt, der selbst feine Spuren von Sprengstoffen wie TNT oder Nitroglycerin nachweisen kann. Das Laserlicht regt die Moleküle des Sprengstoffs an, Infrarotlicht auszusenden. Dieses charakteristische Spektrum ergibt eine Art Fingerabdruck des... mehr

Erde|Umwelt

Wie Vulkane den Eiweißen auf die Welt halfen

Ein einfaches vulkanisches Gas könnte der lang gesuchte Schlüsselfaktor zur Bildung der ersten Eiweißmoleküle auf der Erde gewesen sein. In Laborversuchen beobachteten amerikanische Chemiker, wie sich mehrere Proteinbausteine zu kurzen Ketten zusammenlagerten, wenn das Gas Carbonylsulfid (COS) anwesend ist. Mit dieser... mehr

Erde|Umwelt Gesellschaft|Psychologie

Der Duft, der Frauen scharf macht…

Der Duft stillender Mütter und ihrer Kinder steigert das sexuelle Verlangen kinderloser Frauen. Speichel und Schweiß der Säuglinge und ihrer Mütter enthalten chemische Signalstoffe, die bei anderen Frauen den Wunsch nach eigenem Nachwuchs verstärken. Das ergab eine Studie von Martha McClintock und ihren Kollegen von... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Heilung für gebrochene Mäuseherzen

Embryonale Stammzellen können Entwicklungsstörungen am Herzen von Mausembryonen heilen und damit tödliche Herzdefekte noch vor der Geburt verhindern. Das haben amerikanische Forscher gezeigt. Die Wissenschaftler wiesen in ihren Untersuchungen zwei Moleküle nach, die von den Stammzellen abgesondert werden und die... mehr

Erde|Umwelt

Warum zwei Geschlechter besser sind als eins

Die meisten Tiere und Pflanzen haben zwei Geschlechter statt einem, weil es auf diese Weise seltener zu Inzucht kommt. Das ist das Ergebnis eines aufwändigen Computermodells, in dem zwei Wissenschaftler die Entwicklung einer eingeschlechtlichen und einer zweigeschlechtlichen Gesellschaft simulierten. Dabei war das... mehr

Astronomie|Physik Technik|Digitales

Atome aus Pionen

Ein internationales Team von Wissenschaftlern des europäischen Kern- und Teilchenforschungszentrums CERN bei Genf hat große Mengen von Atomen aus Pionen hergestellt. Diese aus einem Quark und einem Antiquark aufgebauten Elementarteilchen sind nach Meinung vieler Wissenschaftler der Schlüssel zu einem besseren... mehr

Erde|Umwelt

Hackattacken auf dem Hühnerhof haben einen genetischen Hintergrund

Legehennen mit dunklem Federkleid werden häufiger Opfer von feindlichen Attacken ihrer Artgenossen als unpigmentierte Tiere. Dabei scheint eine Mutation in einem einzelnen Gen den Unterschied zwischen Opfer und Täter auszumachen. Das ergaben Untersuchungen von Linda Keeling und ihren Kollegen der schwedischen Universität... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Wo die Erde bebt

Es ist ein Traum vieler Seismologen, Erdbeben ähnlich gut vorhersagen zu können wie das Wetter. Wo es am nächsten Tag bebt, ist bislang zwar so gut wie unmöglich zu prognostizieren, aber Forscher um John Rundle von der University of California in Davis haben es zumindest geschafft, eine nahezu korrekte Vorhersage für... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Kampf dem schmerzhaften Herumgestocher

Die häufig schmerzhafte und langwierige Suche nach der richtigen Vene beim Blutabnehmen könnte bald der Vergangenheit angehören: Amerikanische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die Lage der Gefäße schnell und genau bestimmt werden kann. Dabei wird das Gefäßsystem mit einer Infrarotkamera aufgenommen... mehr

Erde|Umwelt

Schnepfen-Ehe: Getrennter Urlaub und häufiges Fremdgehen

Die Männchen und Weibchen der Island-Uferschnepfe verbringen den Winter oft tausend Kilometer voneinander entfernt und treffen dennoch nahezu gleichzeitig an ihren Brutplätzen ein. Nur durch die gleichzeitige Ankunft sichern die Zugvögel die Weitergabe ihres Erbmaterials, denn wer sich verspätet läuft Gefahr, seinen... mehr

Erde|Umwelt

Nobelpreis für Chemie 2004: Proteine für die Tonne

Den Nobelpreis für Chemie teilen sich in diesem Jahr der 57jährige Mediziner Aaron Ciechanover und sein 67jähriger Kollege Avram Hershko, beide vom Technion in Haifa, mit dem 78 Jahre alten Irwin Rose von der University of California in Irvine. Sie werden für die Aufklärung der molekularen Mechanismen ausgezeichnet... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Aufstehen ohne schwarz zu sehen

Amerikanische Neurologen haben einen Wirkstoff entdeckt, mit dem sich eine spezielle Form des niedrigen Blutdrucks behandeln lässt: Bei der so genannten orthostatischen Hypotonie sinkt der Blutdruck der Betroffenen beim Aufstehen aus einer liegenden Position stark ab ? Schwindel und andere Beschwerden sind die Folgen. Der... mehr

Erde|Umwelt

Strahlenschutz mit Schwermetall

Seitdem das Bakterium Deinococcus radiodurans vor etwa 50 Jahren in einem Stück bestrahltem Fleisch entdeckt wurde, versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was diese „Superbakterie“ so strahlenresistent macht. US-Forscher vermuten jetzt aufgrund ihrer Experimente, dass eine hohe Mangan-Konzentration der... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Tiefschlag auf dem Höhepunkt

Das Ende der Dinosaurier kam, im wahrsten Sinne des Wortes, aus heiterem Himmel. Nichts deutet darauf hin, dass sich die Tiergruppe bereits auf dem absteigenden Ast befand, als der Meteoriteneinschlag im heutigen Yucatan ihre Zeit auf der Erde vor 65 Millionen Jahren beendete. Das ergab eine Analyse einer neuen... mehr

Technik|Digitales

Klimaautomatik im Pulli

Britische Forscher haben intelligente Kleidung entwickelt, die auf die Körpertemperatur durch Öffnen und Schließen von Poren reagiert. Als Vorbild dienten den Entwicklern um Julian Vincent von der Universität Bath Pinienzapfen, die sich bei Wassermangel öffnen und so ihre Samen freigeben, wenn sie vom Baum abgefallen... mehr

Erde|Umwelt

Gute Haftbedingungen für Fliegen

Fliegen verwenden eine doppelte Strategie, um festen Halt auf glatten Oberflächen zu finden: Sie nutzen nicht nur wie Spinnen und Geckos die Anziehungskräfte zwischen ihren Beinen und den Molekülen der Oberfläche, sondern verstärken diese Haftwirkung zusätzlich noch durch einen dünnen Flüssigkeitsfilm. Das hat ein... mehr

Astronomie|Physik Technik|Digitales

Einfrieren beim Erhitzen

Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Grenoble hat entdeckt, dass sich eine aus zwei organischen Stoffen bestehende Flüssigkeit beim Erhitzen verfestigt. Eine Analyse mit Hilfe von Neutronenstrahlen hat ergeben, dass dies wohl durch die Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den beiden Verbindungen ausgelöst... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Von Läusen und Menschen

Der genetische Stammbaum der Kopflaus lässt Rückschlüsse auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen zu. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei Genanalysen der Plagegeister gezeigt, die bereits seit mehr als einer Million Jahre den Menschen und seine Vorfahren heimsuchen. Nach den Ergebnissen von David Reed von der... mehr

Erde|Umwelt

Wurzeln mit eingebauter Notbremse

Wurzeln liefern einer Pflanze nicht nur Wasser und Nährstoffe, sondern kontrollieren auch ihr Wachstum: Ist zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit nicht ideal oder der Wasservorrat begrenzt, werden bestimmte Gene in den Wurzeln aktiviert. Diese senden dann chemische Signale aus und stoppen damit das Wachstum des gesamten... mehr

Erde|Umwelt

Was Spermien und Nasen gemeinsam haben

In der menschlichen Nase arbeitet der gleiche Geruchssensor, der auch den Spermien den Weg zur Eizelle weist. Dieser olfaktorische Rezeptor in Spermien erriecht den Weg Richtung Eizelle und reagiert im menschlichen Riechepithel auf die identischen Geruchsreize, fanden Marc Spehr von der Universität Maryland und Katlen... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Insel der Sprachgenies

Wer leicht Fremdsprachen erlernt, nutzt einen bestimmten Teil seines Arbeitsspeichers im Gehirn besonders effektiv aus. Das ist das Fazit einer Studie französischer Wissenschaftler, die die Gehirnaktivität bei dreißig zweisprachig aufgewachsenen Freiwilligen untersuchten. Je besser die Probanden dabei die zweite Sprache... mehr

Astronomie|Physik Technik|Digitales

Teilchenbeschleuniger für die Hosentasche

Forschergruppen in Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten haben einen Durchbruch bei der Herstellung von kompakten Teilchenbeschleunigern erzielt. Es gelang ihnen, ein Gas mittels eines starken Laserpulses zu ionisieren. In dem dadurch erzeugten elektrische Feld werden dann Elektronen auf mehrere hundert... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Bei Blinden spricht das Sehzentrum

Auch bei blinden Menschen ist das Sehzentrum im Gehirn nicht arbeitslos: Die normalerweise zur Verarbeitung visueller Reize zuständigen Hirnareale übernehmen essenzielle Aufgaben beim Sprechen. Künstliche Störungen der betreffenden Region im hinteren Teil des Gehirns führen bei blinden Menschen zu logischen Fehlern bei... mehr

Astronomie|Physik

Sonniger Freispruch aus Mangel an Beweisen

Einen gewissen Teil der globalen Erwärmung im 20. Jahrhundert haben Klimaforscher bislang der Sonne zugeschrieben. Womöglich zu Unrecht, wie jetzt der Sonnenphysiker Peter Foukal und die Klimaforscher Gerald North und Tom Wigley im Magazin Science (Online-Ausgabe vom 1. Oktober) berichten.... mehr

Technik|Digitales

Bei Fuß, Robbie!

Ein kleiner Roboter namens Boudreaux hat die besten Chancen, des Astronauten bester Freund zu werden: Wie ein gut trainierter Hund kann der Gefährte bei Fuß rollen, Gegenstände anreichen und damit helfen, Mond oder Mars zu erkunden. Offiziell heißt das von Nasa-Wissenschaftlern entwickelte Gerät „Extra-Vehicular... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Was Zigaretten mit der DNA anstellen

Schon die Menge Rauch aus einem oder zwei Zigarettenzügen kann schwere Erbgutschäden verursachen. Amerikanische Wissenschaftler haben in Zellkulturexperimenten Brüche der Erbsubstanz und dramatische Veränderungen der Chromosomen im Zellkern entdeckt, nachdem sie die Zellen einem Kondensat aus Zigarettenrauch ausgesetzt... mehr

13. Oktober 54

Der Tod des Claudius

„Die letzten Laute übrigens, die man unter Menschen von ihm vernommen hatte – nachdem er gerade aus jenem Körperteil, mit dem er sich stets leichter zu äußern verstand, einen stärkeren Ton hatte entfahren lassen –, waren folgende: ‚O je, ich glaube, ich habe mich beschissen‘. Ob er es wirklich getan hat, weiß ich nicht; sicher ist... mehr

19. Oktober 1469

Heimliche Hochzeit

Keiner der Wachleute wurde mißtrauisch, als eine Gruppe von Kaufleuten mit ihren Dienern im Oktober 1469 die kastilische Stadt Valladolid betrat und sich ihren Weg zum Palast der Prinzessin Isabella, der Thronerbin von Kastilien, suchte. Doch war einer der vermeintlichen Diener kein Geringerer als Prinz Ferdinand, Thronerbe der spanischen... mehr

4. Oktober 1689

Hinrichtung am Zarenhof

Die „Kühlmonarchie“ war nahe! Mit dieser Botschaft für Peter den Großen betrat Quirinus Kuhlmann im April 1689 den Boden Moskaus, den er lebend nicht mehr verlassen sollte. Geboren 1651 in Breslau, sah der Sohn eines Kaufmanns zunächst einer glänzenden Laufbahn als Jurist entgegen, fühlte sich dann jedoch zum Dichter berufen. Sein... mehr

Oktober 1789

Zuckende Froschschenkel

Der italienische Anatom Luigi Galvani hatte soeben einen Frosch seziert und präpariert. Er legte ihn auf einen Tisch, auf dem auch eine Elektrisiermaschine stand. Plötzlich machte er eine erstaunliche Entdeckung: „Wie nun der eine von den Leuten, die mir zur Hand gingen, mit der Spitze des Skalpellmessers die inneren Schenkelnerven des... mehr

13. Oktober 1909

„Henkerskugeln“ für Francisco Ferrer

Erst seine Hinrichtung durch die „Henkerskugeln vom 13. Oktober 1909“ machten sie wirklich berühmt: die schulreformerischen Ideen des Spaniers Francisco Ferrer. „In fast allen bedeutenden Städten Europas erhob sich sofort ein Sturm des Protests“, schrieb sein erster Biograph im Jahr 1911: „Die Hinrichtung wurde öffentlich als... mehr

27. Oktober 1959

VW-Konzern wird privatisiert

VW ist ein Sonderfall der Wirtschaftsgeschichte. Bis heute. Erst im März 2004 hat die Europäische Kommission wieder einmal Anstoß genommen an der einzigartigen „Verfassung“ dieses Automobilkonzerns – und bezog sich dabei auf den Staatsvertrag vom 27. Oktober 1959. An jenem Tag dokumentierten Vertreter des Bundes und des Landes... mehr

Erde|Umwelt

Was die Gier nach immer mehr anrichten kann

Viele Fleischfresser der Vorzeit starben aus, weil sie in schwierigen Zeiten nicht auf pflanzliche Nahrung umsteigen konnten. Ab einer gewissen Körpergröße überstieg der Nahrungsbedarf der reinen Fleischfresser das Beuteangebot. Dadurch war die Ära dieser Raubtiere, beispielsweise einiger ausgestorbener Verwandte der... mehr

Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Echt archaische Bakterien

Schon vor 3,4 Milliarden Jahren hatten Mikroorganismen auf der Erde die Photosynthese erfunden. Überzeugende Beweise dafür stellen Michael Tice und Donald Lowe von der Stanford University in Kalifornien in der der Zeitschrift Nature (Bd. 431, S. 549) vor. Die Forscher untersuchten dafür uralte Kieselschiefer in... mehr

Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Krebstherapie auf den Kopf gestellt

Belgische Mediziner stellen ein gängiges Konzept der Krebstherapie auf den Kopf: Anstatt den Tumor von der Blutversorgung abzuschneiden und ihn so auszuhungern, erweitern sie die tumoreigenen Blutgefäße. Dadurch gelangen Krebsmedikamente und Sauerstoff besser zum Krebsherd, so dass Chemo- und Strahlentherapie effektiver... mehr

Erde|Umwelt

Weltmeister im Luftanhalten: die Karausche

Die auch als Moorkarpfen bekannte Karausche widersteht bis zu fünf Tage lang einem akuten Sauerstoffentzug. Dabei muss der Fisch im Gegensatz zu anderen Tierarten mit ähnlichen Fähigkeiten seinen Kreislauf nicht herunterregulieren. Das ergab eine Studie von Jonathan Stecyk und seinen Kollegen von der... mehr

Geschichte|Archäologie

Magnetspur des Todes

Magnetische Spuren in der Erde können verraten, wo sich alte Gräber befinden: Beim Zersetzen eines Körpers bleibt das in den Biomolekülen enthaltene Eisen übrig und ergibt ein ganz feines magnetisches Signal im Boden. Solche so genannten „magnetischen Geister“ hat der britische Archäologe Neil Linford bei... mehr

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Wissenschaftslexikon

Catt|le|ya  〈[–la], engl. [kætla] f.; –, –le|yen; Bot.〉 Orchideengattung aus Mittel– u. Südamerika, die epiphytisch (auf Bäumen) od. lithophytisch (auf Felsen) wächst [nach dem engl. Züchter Cattley … mehr

In|sek|ten|lock|stoff  〈m. 1〉 meist nur von den Weibchen verschiedener Insektenarten u. von bestimmten Orchideen ausgeschiedener Duftstoff, der die Männchen anlockt, wird z. T. bei der biolog. Schädlingsbekämpfung in bes. Insektenfallen eingesetzt

durchschal|ten  〈V. t. u. V. i.; hat〉 1 〈Tech.〉 1.1 zu Ende schalten, die Schaltung ganz durchführen, Strom (bis zum Endpunkt) durchleiten  1.2 übermitteln, weiterleiten, weiterschalten … mehr

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