September 2009 - wissenschaft.de
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Archiv September 2009

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Was Genie und Wahnsinn verbindet

Ein ungarischer Forscher hat möglicherweise entdeckt, warum Genie und Wahnsinn häufig so eng beieinander liegen: Ein Gen, von dem bereits bekannt ist, dass es die Wahrscheinlichkeit für Psychosen erhöht, scheint auch die Kreativität zu fördern. Das schließt der Psychologe ... mehr

Astronomie+Physik Erde+Klima

Mikroben-David gegen Dino-Goliath

Das berühmte Tyrannosaurus-rex-Weibchen Sue litt unter Parasiten ? und starb möglicherweise sogar daran: Die Mikroben zerstörten ihren Rachen vermutlich soweit, dass sie schließlich verhungerte. Das schließen Forscher aus Verletzungen in den Kieferknochen des fast 13... mehr

Die Städte zur Zeit der Salier

Zwischen Himmel und Erde. Klöster und Pfleghöfe in Esslingen.

Auf einem Streifzug durch die verwinkelten Straßen und Gässchen Esslingens wird der interessierte Besucher durch eine Vielzahl historischer, vor allem mittelalterlicher, Baudenkmäler an die große Vergangenheit dieser am Neckar (nahe Stuttgart) gelegenen ehemaligen Reichsstadt erinnert, die als... mehr

Geschichte+Archäologie

Schwarze Kunst in Kupfer

Das Gutenberg –Museum Mainz und das Landesmuseum in Mainz werden vom 4. Oktober bis zum 29. November 2009 eine Ausstellung zeigen, die sich der druckgraphischen Technik des Mezzotinto (Schabkunst) widmet. Es wird die erste Ausstellung zu diesem Thema und in diesem Umfang in Deutschland sein. Sie... mehr

Der umstrittene Kaiser: Heinrich V.

Geschichte Israels in Bildern

„60 Jahre Pressefotografie aus Israel“ – so heißt die aktuelle Ausstellung der Stadt Celle, die in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. und der Jüdischen Gemeinde Celle e.V. stattfindet. Die Ausstellung in der Celler Synagoge thematisiert die... mehr

Umwelt+Natur

Besonders edle Perlen

Die blubbernden Bläschen im Champagner sind mehr als nur Nasenkitzler: Sie tragen entscheidend zum Geschmacks- und Geruchserlebnis bei, indem sie Aromastoffe an die Oberfläche des Getränks heben und in die Luft entlassen. Das haben französische und deutsche Forscher bei... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Gefahr in Rot und Blau

Flackernde Lichter in Rot und Blau sind für Epileptiker gefährlicher als andere Farbkombinationen: Der Wechsel zwischen diesen beiden Farben irritiert das Gehirn messbar mehr als der zwischen anderen Tönen, haben britische und indische Wissenschaftler gezeigt. Diese ... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Bessere Gesundheit dank Depression

Während der Weltwirtschaftskrise 1930 bis 1933 stieg die Sterblichkeit in den USA nicht etwa an ? sie ging sogar etwas zurück. Das haben Forscher bei einer Analyse von Daten zu Sterbefällen und Todesursachen aus der Zeit dieser bisher größten weltweiten Wirtschaftskrise... mehr

Das Kloster Noravankh und die Fürsten Orbelian

Physiognomie einer fixen Idee

Mit der Ausstellung »Schillers Schädel — Physiognomie einer fixen Idee« präsentiert die Klassik Stiftung Weimar ein Resümee der Forschungen um Schillers Schädel. Ihr Ausgangspunkt ist das Projekt »Der Friedrich-Schiller-Code«, das der Mitteldeutsche Rundfunk Landesfunkhaus Thüringen... mehr

Der Schatz der Nibelungen

Der entführte Alexander

Perdikkas schnaubte vor Wut. Ausgerechnet ihn, den Herrscher über den halben Orient, hatte man zu bestehlen gewagt. Er, der mächtigste der Alexander-Generäle, hatte sich liebevoll um die Bestattung seines einstigen Königs gekümmert. Das gesamte Heer, versammelt an der Königsgrablege in Agai... mehr

Umwelt+Natur

Männchen haben ein Chromosom weniger

Eine japanische Stichlingsunterart hat sich durch ein neues Geschlechtschromosomensystem von einer anderen Unterart abgespaltet. Die Männchen dieser Tiere haben ein Chromosom weniger als ihre Artgenossen, denn bei ihnen fusionieren kurzerhand zwei Chromosomen während der... mehr

Geschichte+Archäologie

Badeszenen im Spiegel der Kunst

In der Residenzgalerie Salzburg zeigt die Sonderausstellung „Badeszenen. Ritual, Entrüstung und Verführung“ Kunstwerke und historische Gebrauchsgegenstände aus zwei Jahrtausenden. Zu sehen sind mehr als 110 Objekte rund um die Badekultur, darunter antike Figuren und Vasen, historische... mehr

Die Rezeption des Nibelungenlieds

Der Herrscher der Azteken

Der letzte gewählte Herrscher des Aztekenreichs, Moctezuma II. (1502–1520), steht noch bis zum 24. Januar 2010 im Mittelpunkt einer großen Ausstellung des Britischen Museums. Sein Herrschaftsgebiet umfasste einen Großteil des heutigen Mexiko. Ein jähes Ende fand das Aztekenreich durch die... mehr

Die Entstehung des Nibelungenlieds

Mit hellem Schall

Die Musik Johann Sebastian Bachs klang zuweilen deutlich anders, als wir sie heute hören – nicht nur der Aufführungspraxis, sondern auch der Instrumente wegen. Zum Begräbnis des Reichsgrafen Joachim Friedrich von Flemming schrieb Bach im Jahr 1740 die Motette „O Jesu Christ, mein’s Lebens... mehr

Umwelt+Natur

Vegetarische Urahnen

Die letzten gemeinsamen Vorfahren aller Wale und Delfine waren Pflanzenfresser, lebten aber bereits im Wasser. Erst danach hat sich die räuberische Lebensweise einiger Wale und der Delfine entwickelt. Das schließen Forscher aus einer Analyse von über 600 Merkmalen heute... mehr

Astronomie+Physik

Scharfer Blick in die staubige Vergangenheit

Amerikanische Astronomen haben um 410 Lichtjahre von der Erde entfernt eine gewaltige Staubscheibe entdeckt, die einen extrem hellen Stern umkreist. Die Ansammlung von Material ist so gewaltig, das sie ? übertragen auf unser Sonnensystem ? vom innersten Planeten Merkur bis... mehr

Hauptpersonen und Handlung des Nibelungenlieds

Die ersten Bauern

Archäologen der Universitäten Basel und Straßburg befinden sich zur Zeit auf den Spuren der ersten Bauern in der Region südlicher Oberrhein. Sie graben gemeinsam in einer Höhle in der elsässischen Gemeinde Lutter. Dort befindet sich ein Abri, ein kleines Felsschutzdach, das nachweislich... mehr

Geschichte+Archäologie

Unweit von Eden

Im Rahmen des Projektes „Gartenregion Hannover 2009“ zeigt das Museum August Kestner eine Ausstellung über Gärten im Alten Ägypten. In den letzten Jahren wurde eine Reihe von Gärten in Ägypten und im Sudan ausgegraben, wodurch erstmalig originale ägyptische Gärten, die bisher nur aus... mehr

Astronomie+Physik

Sensationsfund: Wasser auf dem Mond

Auf dem Mond gibt es vermutlich mehr Wasser als angenommen ? und zwar nicht nur an den Polen und in tiefen Kratern, sondern auf der gesamten Oberfläche. Darauf deuten die Daten von gleich drei Raumsonden hin: des indischen Satelliten Chandrayaan-1, der seit Ende 2008 den... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Alzheimervorbeugung im Schlaf

Schlafentzug hat möglicherweise mehr Langzeitfolgen als bisher vermutet: Er kann unter bestimmten Bedingungen die Bildung von Proteinen im Gehirn fördern, die als Auslöser von Alzheimer gelten. Das haben Forscher herausgefunden, als sie Mäuse während 20 Tagen... mehr

Umwelt+Natur

Mit Kompass im Hirn und Uhr in den Fühlern

Schmetterlinge orientieren sich mit einer Art GPS, das in ihre Antennen eingebaut ist. Bisher hatten Forscher das gesamte Navigationssystem der Tiere im Gehirn vermutet, doch die Experimente eines US-Teams haben nun gezeigt, dass auch die Antennen entscheidend zur... mehr

Vom historischen Geschehen zum Nibelungenlied

Drehkreuz der Kulturen

Farbenfrohe Kleidung, fein ziselierter Schmuck und Weihrauchgefäße empfangen die Besucher in der Nieuwe Kerk in Amsterdam. So eingestimmt, können sie eine neue Sonderausstellung betrachten, die sich vom 17. Oktober 2009 bis zum 18. April 2010 der Geschichte und Kultur des Oman widmet. Im Oman... mehr

Geschichte+Archäologie

Woher die Inder stammen

Eine Analyse der genetischen Unterschiede zwischen 25 indischen Volksgruppen liefert einen überraschenden Befund: Nur zwei verschiedene Ursprungspopulationen haben die enorme genetische Vielfalt des Subkontinentes hervorgebracht. Aus je einer nördlichen und einer... mehr

Astronomie+Physik Erde+Klima

Freispruch für die Steinzeitmenschen

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt nicht erst seit ein paar Jahrzehnten an, sondern seit über 6.000 Jahren. Eine häufig zitierte Vermutung über die Ursache dieses Anstiegs kann jetzt definitiv ausgeschlossen werden: Brandrodung und Ackerbau durch die Steinzeitmenschen ... mehr

Geschichte+Archäologie

Daheim an der Donau

Die Vojvodina, ein fruchtbares Schwemmland in der Pannonischen Tiefebene zwischen den Flüssen Donau, Save und Theiß, war einst eine Vielvölkerregion. Einem Aufruf Maria Theresias zur Kolonisation folgend, lebten hier Serben, Deutsche, Ungarn, Kroaten, Tschechen, Slowaken, Ruthenen und Bulgaren... mehr

Astronomie+Physik

Ring mit Dellen

Die Ringe um den Planeten Saturn sind keineswegs flach, wie Wissenschaftler bisher dachten. Vielmehr gibt es in den gewaltigen Ansammlungen von Gestein und Eis Höhenunterschiede von bis zu vier Kilometern. Das schließen Wissenschaftler aus der Auswertung von Bildern der... mehr

Umwelt+Natur

Wenn sich Wolf und Kojote gute Nacht sagen

Die Paarung mit Wölfen ermöglichte es Kojoten im Nordosten der USA, innerhalb kürzester Zeit neue Lebensräume zu erobern und ihre Jagdstrategie umzustellen. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher nach einem Vergleich von Schädelform und Genen einiger Kojoten aus dem... mehr

Technik+Digitales

Recyceln einmal anders

Benutztes Druckerpapier kann mit Lösungsmitteln gereinigt und hinterher wieder verwendet werden. Das haben Forscher in einer Studie herausgefunden, in der sie Papier mit verschiedenen Mitteln und Verfahren wie Ultraschall behandelten. Mit dieser Technik könnten enorme ... mehr

König, Ingemar

Vita Romana – Vom täglichen Leben im alten Rom

Wer waren die Römer? Und wie lebten sie? Diese Fragen werden im Hörbuch „Vita Romana. Vom täglichen Leben im alten Rom“ von Ingemar König gestellt. Am Anfang geht der Sprecher kurz auf die Ursprünge der Stadt und der römischen Kultur ein, danach findet sich der Zuhörer direkt im... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Eine Creme für mehr Standfestigkeit

Eine Salbe mit Nanopartikeln könnte künftig die heute gebräuchlichen Tabletten zur Behandlung von Erektionsstörungen ersetzen, glauben amerikanische Forscher: Direkt auf den Penis aufgetragen schleusen die winzigen Teilchen Wirkstoffe wie das in gängigen Potenzmitteln... mehr

Geschichte+Archäologie

Habe die Himmel erforscht

Johannes Kepler ist einer der Begründer der modernen Wissenschaft und seine Gesetze der Planeten-Bewegung gelten noch heute. Er veröffentlichte vor 400 Jahren mit seiner Astronomia Nova ein einheitliches, für alle Planeten gültiges Grundlagenwerk. Die Württembergische Landesbibliothek besitzt... mehr

Iwanczak, Wojciech Józef

Die Kartenmacher – Nürnberg als Zentrum der Kartographie

Im 15. und 16. Jahrhundert wuchs das Wissen über die Welt durch die Entdeckungsreisen in bis dahin unvorstellbarem Ausmaß. Gleichzeitig begann die intellektuelle Verarbeitung und Umsetzung dieser neuen Kenntnisse, nicht zuletzt in der Geographie und Kartographie. Diese begann, auch mathematische... mehr

Hartmann, Martina

Die Königin im frühen Mittelalter

Mit ihrem Buch „Die Königin im frühen Mittelalter“ füllt die in Heidelberg lehrende Mediä‧vistin Martina Hartmann eine Lücke. Wenn bisher überhaupt die Herrscherinnen berücksichtigt wurden, so setzen die Darstellungen meist später ein oder beziehen sich nur auf einzelne... mehr

Ette, Ottmar

Alexander von Humboldt und die Globalisierung – Das Mobile des Wissens

Genau 150 Jahre nach dem Tod Alexander von Humboldts versteht es Ottmar Ette, Lehrstuhlinhaber für Romanistik an der Universität Potsdam und mit geographischem Denken gut vertraut, die Moder‧nität in Humboldts Werk aufzudecken. Er findet sie in der Kombi‧nation von Reisen und Wissen: Wie das... mehr

Zitaträtsel

Zitaträtsel 165

„Hat Deutschland geglaubt, es werde für die Untaten, die sein Vorsprung in der Barbarei ihm gestattete, niemals zu zahlen haben? … ich denke an Coventry – und habe nichts einzuwenden gegen die Lehre, dass alles bezahlt werden muss. “ Unsere Frage: Welcher Schriftsteller war dieser... mehr

Der Aufstieg Makedoniens und Alexanders Jugendzeit

Die Macht im Norden

Aus der Sicht von Athen, Korinth und Sparta lag Makedonien am Rand der zivilisierten Welt. Klima und Vegetation unterschieden sich merklich von dem, was man im Süden Griechenlands gewohnt war; die Sitten und Gebräuche wirkten fremdartig, die Sprache war nicht immer leicht... mehr

Alexanders Zug vom Hellespont bis zu den Kaspischen Pforten

Der Wanderer zwischen den Welten

Schon in der Antike warf man Alexander vor, es sei ihm darum gegangen, eine neue, nur auf ihn zugeschnittene Form von Herrschaft zu kreieren, selbst den Männern seiner engsten Umgebung habe er nur eine dienende Funktion zugebilligt. Vor allem kreidete man ihm aber die... mehr

Alexanders Feldzug in Asien

Vom Städte- zum Bewegungskrieg

Alexanders Krieg gegen das persische Großreich war zweckmäßig geplante Operation und theatralisches Drama in einem. Der Krieg entfaltete zudem eine Eigengesetzlichkeit, die ihn weit über seine ursprünglichen Zielsetzungen hinausführte.... mehr

Alexanders Begegnung mit dem Orient

Die Faszination des Fremden

Im Lauf seines Kriegszugs gegen die Achämeniden erhielt Alexander der Große immer tiefere Einblicke in eine fremde Welt, der er anfänglich feindlich gegenüberstand.... mehr

Weihgaben aus dem Oxos-Tempel

Graeco-baktrische Symbiose

Lange Zeit kannte man keine Beispiele einer hellenistischen Monumentalkunst aus Baktrien – und glaubte, es gebe sie nicht. Spektakuläre Grabungsergebnisse haben uns eines Besseren belehrt: Im heutigen Südtadschikistan wurde eine einzigartige Kultstätte entdeckt.... mehr

Kulturelle Auswirkungen des Alexanderzugs

Jenseits des Oxos

Zwei Jahre lang, von 329 bis 327 v. Chr., hielt Alexander sich in den von einer 200-jährigen achämenidischen Herrschaft altorientalisch-persisch geprägten Satrapien östlich des Oxos auf. Sein eigener Aufenthalt selbst hinterließ nur wenige Spuren – und legte doch den... mehr

Geographisches Wissen in der Zeit Alexanders

Auf der Suche nach dem Ende der Welt

Alexander der Große war nicht nur ein Eroberer. Während seines Feldzugs nach Asien profilierte er sich auch als früher Pionier der Entdeckungsgeschichte und stellte das geographische Weltbild auf eine neue Grundlage. Doch sein Traum, die Ostgrenze der bewohnten Welt zu... mehr

Der Mythos Alexander

Held oder Schurke?

Seit Alexander der Große im Juni 323 v. Chr. in Babylon an physischer Erschöpfung und psychischer Zerrüttung starb, gab es kein Jahrhundert, das sich nicht sein eigenes Bild des Königs gemacht hätte.... mehr

Das Erbe der Skythen und Sarmaten

Gold der Steppe

Der Glanz des Goldes blendet, die Kunstfertigkeit, mit der die Objekte gestaltet sind, fasziniert: Die einzigartigen Hinterlassenschaften der Reiternomaden der eurasischen Steppen sind nun in einer Mannheimer Ausstellung zu bestaunen.... mehr

Sonderausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim vom 3. Oktober 2009 bis zum 21. Februar 2010

Alexander der Große und die Öffnung der Welt

In Kooperation mit der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen in einer großen Ausstellung dem legendären makedonischen König. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Umstand geschenkt, dass Alexander im Zuge seines... mehr

1969-2009

Vier spannende Jahrzehnte (Teil 8)

40 Jahre DAMALS sind Anlass zurückzublicken, nicht auf die Geschichte der Zeitschrift, sondern wie es sich für ein Geschichtsmagazin gehört auf die wichtigsten Ereignisse der vergangenen vier Jahrzehnte. Was war wichtig? Woran erinnern Sie sich besonders? Diese Frage... mehr

DAMALS 10/2009

Alexander der Große

Es ist der 10. Juni 323 v. Chr.: Von seinem Feldzug nach Indien zurückgekehrt, stirbt Alexander der Große im Alter von 32 Jahren. Trotz seines frühen Todes hat er die politische Landschaft nicht nur Griechenlands, sondern darüber hinaus jene Ägyptens und Asiens bis nach Indien umgestaltet... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Scharfer Blick in den Körper

Franz Pfeiffer und Christian David waren begeistert: Klar und deutlich zeichnete sich der Tumor im Gehirn einer Ratte auf dem Röntgenbild ab. Die weiße und die graue Substanz des Gehirns waren deutlich zu unterscheiden, das Tumorgewebe von der übrigen Hirnsubstanz optisch... mehr

Astronomie+Physik Erde+Klima

Landunter im Dreieck

Viele Flussdeltas werden in den nächsten Jahren überschwemmt werden und verschwinden. Das haben Wissenschaftler bei der Kombination von Messungen, Satellitenbildern und historischen Landkarten von 33 Flussdeltas herausgefunden. Die Sedimente in den Deltas werden unter... mehr

Umwelt+Natur

Kalte Küche

Die frisch geschlüpften Königslachse im Clearwater-Fluss bei Seattle zeigen ein ungewöhnliches Verhalten: Sie folgen nicht ihren Eltern, die nach dem Laichen zurück ins Meer schwimmen, sondern überwintern im Fluss und treten die Reise zum Ozean erst im folgenden Frühling ... mehr

Astronomie+Physik

Feuerball in 3D

Bei der Jagd nach Meteoriten mit einer in der australischen Nullarborwüste installierten speziellen Messanlage meldet ein internationales Team von Astronomen erste Erfolge: Aus der Feuerspur, den der kosmische Gesteinsbrocken beim Eintritt in die Erdatmosphäre im Himmel... mehr

Allgemein

Spitzenforschung im Kleinformat

Die größte Maschine der Welt kostet drei Milliarden Euro und ist derzeit kaputt: Der Large Hadron Collider (LHC) genannte Teilchenbeschleuniger in Genf sollte eigentlich längst Atome und andere Teilchen aufeinanderschießen und neue Erkenntnisse über den Aufbau der... mehr

Wie Freud auf dem Küchenstuhl dritte Zähne bekam

Jörg Zittlau: Matt und elend lag er da

Gebundene Ausgabe – 224 Seiten Ullstein; 1. Auflage(August 2009) – 14,90 € ISBN: 3550087799 Jetzt bestellen: AMAZON... mehr

Interview mit einem neuen Element

„Ich bin eine höchst exklusive Materie“

Das Element 112 über Heidegger und Kopernikus und seine Geburt im Linearbeschleuniger. Schön, Sie zu sprechen! Ich nehme an, wir müssen uns beeilen? In der Tat. Ich habe eine Lebensdauer von 280 Millisekunden. Oh, dann mal schnell. Viel Materie von Ihnen scheint es auch... mehr

Umwelt+Natur

Leben Könige länger?

Sir Francis Galton war ein vielseitiger Mann. Und lebte in einer Zeit, in der es möglich war, Afrikaforscher, Psychologe und Meteorologe gleichzeitig zu sein. Er zeichnete nicht nur die erste Wetterkarte, setzte den Begriff Eugenik in die Welt, beschäftigte sich mit... mehr

Astronomie+Physik Erde+Klima

Winziger Tyrannosaurus

Forscher haben im Nordosten Chinas das Skelett einer bisher unbekannten Saurierart entdeckt. Der Raptorex kriegsteini getaufte Raubsaurier ist ein Verwandter des Tyrannosaurus rex, wog jedoch nur ein Hundertstel dieses riesigen Fleischfressers. Die beiden gehören zur selben... mehr

Astronomie+Physik

Exoplanet hat ähnliche Struktur wie die Erde

Der 500 Lichtjahre von der Erde entfernte Exoplanet CoRoT-7b hat wohl eine feste Gesteinsstruktur ähnlich wie die Erde. Das schließen Astronomen um Didier Queloz vom Observatorium in Genf aus Messungen dieses sogenannten Exoplaneten ? einem Planeten, der sich außerhalb ... mehr

Umwelt+Natur

In der Not frisst die Pflanze Fliegen

Fleischfressende Pflanzen sind Meister der Sparsamkeit: Um eine ihrer Fliegenfallen wachsen zu lassen, benötigen sie zwar weniger Energie als für das Wachstum eines gewöhnlichen Blatts. Dennoch dauert es sehr lange, bis sie diesen Aufwand für das Hervorbringen einer... mehr

Gesellschaft+Psychologie Umwelt+Natur

Fernsehen bildet nicht

Kinder unter drei Jahren lernen weniger von Kleinkindersendungen als bisher vermutet. Selbst bei Sendungen, die als erzieherisch wertvoll eingestuft werden, lernen die Kleinen kaum neue Wörter. Das haben Psychologen um Kathy Hirsh-Pasek von der Temple University in... mehr

Umwelt+Natur

Verhungernde Räuber

Manche Gruppen von Orcas haben sich so stark auf eine Beute spezialisiert, dass sie nicht mehr auf andere Beutetiere ausweichen, wenn diese Nahrungsquelle knapp wird. Das haben Forscher durch genetische Untersuchungen und Statistiken der Populationsentwicklung der... mehr

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Eine lange Leitung für Metaphern

Menschen brauchen länger, um Redewendungen zu verstehen, als wenn Sätze wörtlich gemeint sind. Das fanden italienische Forscher in Experimenten heraus, bei denen Probanden entscheiden mussten, ob ein Satz, der entweder im wörtlichen oder übertragenen Sinn zu verstehen... mehr

Umwelt+Natur

Fettes Essen macht Hunger nach mehr

Fette mit hohen Anteilen gesättigter Fettsäuren wie beispielsweise Butter oder das in Fleischgerichten enthaltene Fett stören einen Regelmechanismus des Körpers: Sie bringen das Gehirn dazu, den Körperzellen zu signalisieren, ihrerseits die Signale der Hormone Leptin... mehr

Allgemein

KOMPAKT

· Aufbereitete Gewebe von Verstorbenen werden in Deutschland als Arzneimittel angesehen. Ein Teil davon darf gehandelt werden wie die Medikamente der Pharmaindustrie. · Die Sicherheitsstandards in Deutschland sind hoch. Wie häufig es dennoch zu Infektionen kommt, ist unbekannt. · Nicht immer... mehr

Allgemein

MEHR ZUM THEMA

LESEN Martina Keller AUSGESCHLACHTET Die menschliche Leiche als Rohstoff Econ, München 2008, € 18,– Michael Tsokos DEM TOD AUF DER SPUR Zwölf spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin, Ullstein, Berlin 2009, € 8,95... mehr

Allgemein

GUT ZU WISSEN: TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN

Im Mittelpunkt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stehen die polaren Kräfte „Yin“ und „Yang“ sowie das Prinzip „Qi“ (wörtlich: „aufsteigender Dampf“) – eine Art Lebensenergie, die den Körper entlang Leitbahnen (Meridianen) durchströmen soll. Bei... mehr

Allgemein

Kompakt

· Von allen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Akupunktur am besten erforscht. Trotzdem ist unklar, welche Mechanismen ihr zugrunde liegen. · Die TCM scheint bei manchen Diagnosen besser zu helfen als konventionelle Therapien. Weitere Forschungen sollen ihre... mehr

Allgemein

MEHR ZUM THEMA

LESEN Gustav Dobos DIE KRÄFTE DER SELBSTHEILUNG AKTIVIEREN! Zabert Sandmann München 2008, € 24,80 Paul Ulrich Unschuld CHINESISCHE MEDIZIN C.H. Beck, München 2003 (2. Aufl.), € 7,90 INTERNET TCM-Forschungsinstitute in Deutschland: www.uni-due.de/naturheilkunde/de/tcm/... mehr

Allgemein

RUSSISCHE WEIZENLAUS AUF DEM VORMARSCH

Dem Getreide setzen nicht nur die veränderten Klimabedingungen zu, sondern auch in unseren Breitengraden neu auftretende Schädlinge wie Insekten, Viren, Bakterien und Pilze, die vom Klimawandel profitieren. Bei einem Anstieg der Durchschnittstemperatur um 3 bis 6 Grad Celsius können Insekten... mehr

Allgemein

KOMPAKT

· Extreme Witterungsverhältnisse, die zu Missernten führen, werden sich nach den Prognosen der Klimaforscher künftig häufen. · Pflanzenzüchter arbeiten an neuen Sorten, die unter widrigen Bedingungen möglichst stabile Ernten garantieren sollen. · Aufgabe der Wissenschaft ist es, Werkzeuge... mehr

Allgemein

MEHR ZUM THEMA

LESEN Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Auftrag des Umweltbundesamtes: KLIMAWANDEL IN DEUTSCHLAND (Kurzfassung, 12 Seiten:) www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-k/k2947.pdf Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GFP): DIE ENTWICKLUNG DER PFLANZENZÜCHTUNG IN DEUTSCHLAND (1908–2008)... mehr

Allgemein

NACHWUCHSFÖRDERUNG: WO DIE JUGEND FORSCHT

Unter dem Motto „Wir suchen die Forscher von morgen!“ rief der ehemalige stern-Chefredakteur Henri Nannen 1965 erstmals zur Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ auf. In der ersten Runde beteiligten sich gerade mal 244 Schüler. Über 40 Jahre später im Schuljahr 2007/2008 gab... mehr

Allgemein

MEHR ZUM THEMA

LESEN John Virapen NEBENWIRKUNG TOD Korruption in der Pharma-Industrie Mazaruni Publishing Neudenau 2008, € 16,90 Allan V. Horwitz, Jerome C. Wakefield THE LOSS OF SADNESS How Psychiatry Transformed Normal Sorrow Into Depressive Disorder Oxford University Press 2007, ca. € 27,–... mehr

Allgemein

KOMPAKT

· Angeblich nimmt schon seit Jahren die Zahl der psychischen Erkrankungen zu. · Fest steht: Die Diagnoseverfahren sind genauer geworden, und die Leiden werden nicht mehr totgeschwiegen. · Psychologen befürchten, dass Ärzte zu leichtfertig Psychopharmaka verschreiben und dass sich die Grenze... mehr

Allgemein

GUT ZU WISSEN: DEPRESSION

Depressionen gibt es, seit es Menschen gibt. Auch Berühmtheiten wie Martin Luther, Charles Darwin und Winston Churchill litten wahrscheinlich darunter. Etwa 5 Prozent der Deutschen sind derzeit depressiv – doppelt so viele Frauen wie Männer. Etwa 15 Prozent der Patienten nehmen sich das Leben... mehr

Allgemein

Kompakt

· Die Ausschüttung von Endorphin erklärt den Reiz des Extremsports nicht vollständig. · Manche Sportler scheinen auch den Zustand zu genießen, in dem das Grübeln abgeschaltet ist.... mehr

Allgemein

WAS PASSIERT BEI EINEM MARATHON IM KÖRPER?

Bereits auf den ersten fünf Kilometern schießt der Puls in die Höhe – bei Amateuren teils auf 180 Herzschläge pro Minute. Die Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten beginnt, weil die Beinmuskeln jede Menge Energie verbrauchen. Etwa 15 Kilometer nach dem Start beginnt der Körper, Blut aus... mehr

Allgemein

MEHR ZUM THEMA

LESEN Horst W. Opaschowski XTREM Der kalkulierte Wahnsinn. Extremsport als Zeitphänomen Germa-Press, Hamburg 2000, € 4,80 INTERNET Informationen zum Thema Risiko: www.risktaking.co.uk... mehr

Allgemein

Das Sportlerhirn

Viele Gehirnzentren sind beim Sport gefordert: Der Hirnstamm reguliert Grundfunktionen wie die Atmung, der Hypothalamus das Hormonsystem. Der Thalamus verschaltet Sinneseindrücke und Motorik. Die Basalganglien steuern automatisierte Bewegungsabläufe, das Kleinhirn übernimmt die Feinsteuerung... mehr

Allgemein

Kompakt

· Rettungsroboter sollen Katastrophenhelfer unterstützen. · Für eine reibungslose Kooperation der Helfer untereinander und mit den Rettungsautomaten sind neue Kommunikationstechnologien erforderlich.... mehr

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Säugetiere: Erfolg durch Schrumpfen?

Erst die Miniaturisierung der Ur-Säuger machte unsere Kiefer und Gehörknochen möglich weiter

Physiker erzielen Magnetfeld-Rekord

Experiment erzeugt Magnetfeld von 1.200 Tesla – mehr als jemals zuvor im Labor erreicht weiter

"Atemnot" im Sankt-Lorenz-Golf

Verschiebung von Golfstrom und Labradorstrom machen Nordwest-Atlantik sauerstoffärmer weiter

Was bringt Hustenmedizin?

Forscher finden keine eindeutige Wirkung bei länger andauerndem Husten weiter

Wissenschaftslexikon

Leh|re  〈f. 19〉 1 Regel, Richtschnur, Ratschlag 2 Lehrsatz ... mehr

Gar|de|ro|ben|frau  〈f. 18〉 Frau, die im Theater u. a. die von den Gästen abgelegte Kleidung verwahrt

Tes|tat  〈n. 11〉 Bescheinigung, Beglaubigung, schriftliche Bestätigung (bes. des Besuchs einer Vorlesung) [<lat. testatus ... mehr

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