Juli 2019 - wissenschaft.de
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Archiv Juli 2019

Scienceblogs

Zum 269. Todestag [blooDNAcid]

Bach als Konzertmeister in Weimar, 1715 Heute vor 269 Jahren starb Johann Sebastian Bach und darum ist er unsterblich: Der Kommentarbereich darf sehr gerne als interaktiver Konzertsaal aufgefasst werden, in dem Ihr, liebe LeserInnen, präsentieren könnt, warum Bach für Euch unsterblich ist ... mehr

Umwelt+Natur

Verwilderte Palmen in Mitteleuropa

Die Chinesische Hanfpalme breitet sich dank des Klimawandels immer weiter nach Norden aus. Verwilderte Exemplare dieser Exoten sind in der Schweiz schon zur Plage geworden, jetzt gibt es sie auch in Österreich... mehr

Rätsel

Auf die Höhe gehoben

Heute kennt ihn jeder als einen ganz Großen auf dem Gebiet der Psychologie. Aber als junger Arzt hatte er noch ganz andere ­Interessen: Kokain!... mehr

Bücher

Wenn Geologie Geschichte schreibt

Schon der Untertitel dieses Buches klingt ganz sachlich, verweist aber auf einen Perspektivenwechsel. „Wie die Erde uns erschaffen hat“, das heißt: Die Erde war zuerst da. Und auch wenn die Menschheit schon recht tiefe Spuren auf ihr hinterlassen hat, haben Gebirge, Meere und Vegetationszonen... mehr

Bernd Wegner

Deutsche Besatzer in Paris

Zu Beginn des Westfeldzugs am 10. Mai 1940 hätte niemand erwartet, dass deutsche Soldaten nur fünf Wochen später über die Avenue Foch in Paris als Sieger paradieren würden. Mit dem Waffenstillstand begann am 22. Juni eine vier Jahre währende Besatzung. Die Entbehrungen und das Leiden der... mehr

Bücher

Kriminelle Fingerfertigkeit

Die metallisch glänzenden Federn exotischer Vögel werden auf dem Schwarzmarkt teuer gehandelt. Darum rankt sich der größte Museumsraub der Naturgeschichte... mehr

Alexandra Föderl-Schmid/Konrad Rufus Müller

Das Wunder des Überlebens

Die Generation der Holocaust-Überlebenden wird immer kleiner, und viele bewegende Lebensgeschichten stehen damit in der Gefahr, in Vergessenheit zu geraten. Die Journalistin Alexandra Föderl-Schmid und der Fotograf Rufus Müller haben 25 dieser Geschichten gesammelt. Dafür trafen sie... mehr

Gerdien Jonker

Eine Familie, viele Konversionen

Gerade auch in der Religionsgeschichte hat das vergangene Jahrhundert einiges zu bieten, was bisher selten thematisiert wurde. Das macht die Geschichte der Familie Oettinger, die von Glaubenskonversionen geprägt ist, so spannend. Über einen Zeitraum von 180 Jahren (von der Mitte des 19... mehr

Catherine Nixey

Der Krieg der Christen gegen die Antike

Kelsos, der griechische Philosoph, schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als er um 170 n. Chr. von Menschen hörte, die an einen von den Toten auferstandenen Gottessohn glaubten. Wer dies täte, beuge das Knie vor dem Sohn einer Ehebrecherin, der als Aufrührer sein verdientes Ende am... mehr

Astronomie+Physik

Einstein behält Recht

Astronomen haben die bisher umfassendste Überprüfung von Einsteins Relativitätstheorie durchgeführt – am supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum unserer Galaxie... mehr

Bild der Woche

Vom Männchen zum Weibchen

Anemonenfische können ihr Geschlecht verändern. Der Wandel findet zuallererst im Gehirn statt. Erstaunlich: Die Geschlechtsdrüsen verändern sich nach Monaten oder Jahren... mehr

Medizin Scienceblogs

Ein Briefwechsel zur Mathematik [Mathlog]

In der Paris Review vom Montag gibt es einen Artikel The Aesthetic Beauty of Math. Es geht um den Briefwechsel von André und Simone Weil aus der Zeit, als André Weil 1940 als Deserteur im Gefängnis saß. (André Weil galt damals neben Carl Ludwig Siegel als der führende Mathematiker seiner... mehr

Umwelt+Natur

Tierwelt hinkt dem Klima hinterher

Viele Tierarten haben bereits damit begonnen, sich an die Veränderungen ihrer Umwelt durch den Klimawandel anzupassen. Aber bei den meisten Spezies geschieht dies nicht schnell genug, wie eine Studie enthüllt... mehr

Bücher

Hand in Hand fürs Klima

Klimaschutz heißt nicht nur, das Auto stehenzulassen und ab und zu das Licht auszuknipsen. Wie umfassend der Mensch seinen Umgang mit Ressourcen verändern muss, zeigt das Projekt „Drawdown“. Initiator Paul Hawken macht mit Experten aus aller Welt eine Bestandsaufnahme: Was müssen wir tun, um... mehr

Umwelt+Natur

Erstaunlich: Ein Ei warnt das andere

Vogelembryos wachsen im Ei in völliger Isolation heran, könnte man meinen. Doch wie nun eine Studie zeigt, reagieren die Kleinen bereits auf Warnrufe ihrer Eltern und nicht nur das: Die Information wird im Nest sogar von Ei zu Ei weitergegeben... mehr

Andreas Petersen

Das Stalin-Trauma der DDR

Es gibt zahlreiche Studien zu und Autobiographien von deutschen kommunistischen Emigrantinnen und Emigranten in der „Menschenfalle Moskau“ in den 1930er Jahren, ebenso zum stalinistischen „Großen Terror“ 1937/38, dem sie zum Opfer fielen, und dem Aufbau der DDR nach stalinistischem Modell... mehr

Bildergalerien

Gekonnt abgelichtet

Bereits zum 26. Mal hat die Umweltstiftung Euronatur Fotografen dazu aufgerufen, ihre besten Fotos aus Europas Natur einzureichen. Hier sehen Sie alle Gewinnerbilder des Wettbewerbs „Naturschätze Europas"... mehr

Umwelt+Natur

Klimawandel: Wenn sich Partner verpassen

Die berühmte Win-Win-Beziehung zwischen Blütenpflanzen und ihren Bestäubern funktioniert nur, wenn die Insekten zur Blütezeit auch schon aktiv sind. Dies könnte der Klimawandel in einigen Fällen stören, zeigt ein Beispiel... mehr

Scienceblogs

Schluss mit den Physik-Märchen! [Hier wohnen Drachen]

Tut mir Leid, wenn ich mich hier mal kurz aufregen muss, aber das lässt sich leider gerade nicht vermeiden… Ich lese gerade das Buch “Beyond Weird” von Philipp Ball, in dem es um die Quantenmechanik und ihre Interpretationen geht. Das Buch ist ziemlich gut (nicht zuletzt deshalb... mehr

Jonathan Bach

Aromen der Kindheit

In der Frage, wie das Leben in der ehemaligen DDR zu bewerten ist, stehen sich zwei Meinungen unversöhnlich gegenüber: Betonen die einen den von Repression und Spitzelei bestimmten SED-Unrechtsstaat, so sah bei einer Umfrage 2009 etwa die Hälfte der früheren DDR-Bürger „mehr Gutes als... mehr

Ian Kershaw

Europa zwischen Krise und Erfolg

Nach dem vielgerühmten „Höllensturz“ des britischen Historikers Ian Kershaw, der die Zeit der Weltkriege umfasste, ist dies der Folgeband einer Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Man merkt, dass Kershaw sich mit dieser Epoche wissenschaftlich weniger beschäftigt hat, die erzählerische... mehr

Erde+Klima

Dem Ursprung des Schluckens auf der Spur

Reptilien schlingen, Säugetiere kauen und schlucken - wann entstand diese besondere Fähigkeit? Offenbar überraschend früh: Schon vor 165 Millionen Jahren besaß ein säugetierähnliches Wesen ein komplexes Zungenbein, berichten Forscher... mehr

August-Ausgabe 2019

Tierisches Treiben

Die skurrilsten Formen der Fortpflanzung. Und warum sie sich durchgesetzt haben... mehr

Bild der Woche

Exotische Papageien in Europa

Papageien wie der Alexandersittich konkurrieren in deutschen Städten mit einheimischen Tieren um Futter und Brutplätze. Doch in den meisten Fällen halten sich die Gefahren für die Biodiversität in Grenzen... mehr

Erde+Klima

Schneekanonen in der Antarktis

Theoretisch könnte eine künstliche Beschneiung das Abtauen der Westantarktis aufhalten. Doch das wäre ein echtes Mammutprojekt – und ein schwerwiegender Eingriff in die einzigartige Natur der Antarktis.... mehr

Zitaträtsel

Welche Monarchin schwärmte…

„Ich habe nie zuvor in meinem Leben etwas so schönes gehört wie das Orchestra von Strauss … Ich habe den Ballsaal nicht verlassen, bis es zehn vor vier am Morgen war und war um halb fünf im Bett – die Sonne hat schon geschienen.“ Welche Monarchin ließ sich zu einem so... mehr

Bilderrätsel

Welches Naturphänomen ist hier zu sehen?

An den Mastspitzen dieses Schiffes ist ein außergewöhnliches Naturphänomen zu sehen, das nur bei bestimmten Wetterlagen beobachtet werden kann. Herman Melville beschreibt es in seinem Roman „Moby Dick“ als ein „bleiches Feuer“, die Masten scheinen „still zu brennen wie drei riesige... mehr

DAMALS 08/2019

Alexander von Humboldt – Die Welt neu entdeckt

In einer Zeit des zunehmenden Nationalismus fiel Alexander von Humboldt völlig aus der Reihe: Er wollte Grenzen überwinden, die zwischen den Völkern und die zwischen wissenschaftlichen Fachgebieten. Er stand für eine Globalisierung des Wissens. Auf seiner Reise durch Lateinamerika entdeckte er... mehr

Titelthema

Stadtrecht als Exportschlager

Die aufblühenden Städte des Mittelalters erkämpften sich mehr Eigenständigkeit von den Grundherren. Innerhalb der Stadtmauern entstanden bürgerliche Freiheiten, und städtische Rechtstraditionen bildeten sich heraus. Als seit dem 13. Jahrhundert die Ostsiedlung weiter voranschritt, nahmen... mehr

Queen Elizabeth und ihre Geheimagenten

Spione im Dienst Ihrer Majestät

Der englische Sender BBC ist für seine gelungenen historischen Sendungen bekannt. Im Trailer der dreiteiligen Produktion zu den Geheimagenten Königin Elisabeths I. wird allerdings zunächst ziemlich dick aufgetragen: „Ein Heer von Spionen“ habe „gegen die terroristische Bedrohung“... mehr

Hans Sarkowicz

Humboldts Kosmos

Eine schöne Möglichkeit, sich mit dem faszinierenden Gedankenkosmos Alexander von Humboldts zu befassen und dabei keine dickleibigen Bücher zu lesen, bietet das Feature von Hans Sarkowicz. Dieses beruht auf der neuen zehnbändigen Ausgabe der Schriften Humboldts (siehe Seite 48). Am Beginn steht... mehr

Jens Becker

Fanal der Revolution

In den neueren Büchern zur Revolution 1918/19 wurde er ausführlich gewürdigt, der Aufstand der Kieler Matrosen vom 3. November 1918. Vorausgegangen war ihm die Weigerung von Besatzungsmitgliedern der deutschen Hochseeflotte, trotz aussichtsloser Lage weiterzukämpfen. Im Zentrum des gelungenen... mehr

Jugend, Studium und erste Berufserfahrungen

Wissenschaft als Selbstbefreiung

Als Kind und junger Erwachsener habe er nie seine eigenen Ziele verfolgen dürfen, klagte Alexander von Humboldt später. Dabei hatte er schon sehr früh sein Interesse für die Naturwissenschaften entdeckt.... mehr

Humboldt in Süd- und Mittelamerika

Die Reise seines Lebens

Bei seinen Expeditionen durch Süd- und Mittelamerika entwickelte Alexander von Humboldt neue Theorien, die sein gesamtes künftiges Lebenswerk prägen sollten. Anhand seiner Tagebücher lässt sich gut nachvollziehen, wie er zu seinen Erkenntnissen kam.... mehr

Humboldt als Netzwerker

Der große Kommunikator

Alexander von Humboldt wollte mit seiner Wissenschaft das Publikum erreichen. Öffentlichkeitsarbeit betrieb er aus Leidenschaft. Gleichzeitig war er unermüdlich im Austausch mit anderen Forschern und knüpfte weltweite Netzwerke – rund 30 000 Briefe stammen aus seiner Feder.... mehr

Das Vermächtnis

Wiederentdeckt als Pionier der Ökologie

Nach Alexander von Humboldts Tod – im Zeitalter der Industrialisierung und des Nationalismus – erschienen seine disziplin- und länderübergreifenden Ansätze als nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Aufkommen des Prinzips der Ökologie wurde er als Pionier einer ganzheitlichen Betrachtung wieder... mehr

Es geschah vor 20 Jahren: Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor

Der lange Kampf eines Inselvolks

Osttimor – erst portugiesische Kolonie, dann von Indonesien einverleibt und durch eine brutale Besatzungsherrschaft gebeutelt – ging einen langen Weg bis zur Unabhängigkeit. Ein Meilenstein war das Referendum vom 30. August 1999, als die Mehrheit der Bevölkerung für einen eigenen Staat... mehr

Forschung

Heimat im Sozialismus

Der Begriff Heimat wird oft mit bürgerlichen bzw. rückwärtsgewandten Ideen verbunden, doch auch die Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik bezog sich auf „Heimat“ – unter sozialistischen Vorzeichen.... mehr

Forschung

Vater der Rettungshäuser

Der Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Johannes Daniel Falk und seiner Frau Caroline zeugt von ihrem großen Engagement für Waisenkinder.... mehr

Das Massaker von Peterloo

Säbelhiebe statt Reformen

Am 16. August 1819 wurden beim „Peterloo-Massaker“ auf dem St. Peter’s Field bei Manchester 15 Menschen von britischen Kavalleristen getötet. Die Opfer hatten an einer friedlichen Kundgebung von rund 60 000 Menschen teilgenommen. Die Versammlungsteilnehmer forderten das allgemeine... mehr

Die Hunnen und das römische Reich

Attila – der Stratege hinter dem Mythos

Der Hunnenkönig Attila ist einer der prominentesten Protagonisten der Völkerwanderungszeit. Seine Raubzüge gegen die beiden römischen Reiche entsprangen dem Kalkül eines typischen spätantiken Warlords: Er brauchte die Beute, um seine Gefolgschaft bei Laune zu halten.... mehr

Limesmuseum Aalen

Eine verbindende Grenze

Die Reitereinheit „Ala Secunda Flavia“ bildete mit rund 1000 Mann eine der größten Garnisonen am römischen Grenzwallsystem des Limes. Heute dient das ehemalige Kastellgelände dem jüngst neu gestalteten Limesmuseum Aalen, um Besucher in die Römerzeit eintauchen zu lassen.... mehr

Der Sprachforscher Hiob Ludolf

Der erste Erklärer Äthiopiens

Hiob Ludolf (1624 –1704) schuf im 17. Jahrhundert die Grundlagen für das Wissen über Äthiopien in Europa. Seine Freundschaft mit dem koptischen Geistlichen Abba Gorgoryos war der in der frühen Neuzeit einzigartige Fall einer deutsch-afrikanischen Wissenschaftskooperation.... mehr

Faszinierende Figuren: Edmund Stoiber über Franz Josef Strauß

„Enorme Sprachgewalt“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: der ehemalige CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber über seinen Vorgänger und politischen Ziehvater Franz Josef Strauß.... mehr

Erde+Klima

Mit Radaraugen durchs Arktiseis

Ausgerechnet für das Nordpolarmeer fehlten bislang verlässliche Daten zum Meeresspiegelanstieg. Jetzt haben Forscher die bisher vollständigste und genaueste Pegelkarte des arktischen Ozeans zusammengestellt... mehr

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Wissenschaftslexikon

Schnee|al|ge  〈f. 19; Bot.〉 rotgefärbte Grünalge, die im Hochgebirge od. in der Arktis den ”Blutregen“ hervorruft: Chlamydomonas nivalis

Dom|pfaff  〈m. 16; Zool.〉 = Gimpel (1) [nach dem Dompfaffen ... mehr

kleis|to|gam  〈Adj.; Bot.〉 auf Kleistogamie beruhend, durch sie gekennzeichnet

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