Reizvolle Regionen Traunstein - Ein Almtraum - wissenschaft.de
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Reizvolle Regionen

Traunstein – Ein Almtraum

Der traumhafte Blick von der Hefteralm

Zwischen Chiemsee und Berchtesgadener Land, zwischen Salzburg und den Tiroler Alpen: Malerischer als die Region Traunstein kann ein Fleckchen Erde kaum eingerahmt sein. Obendrein hat sie einzigartige Natur-Schmankerl zu bieten. Das größte Binnendelta oder den kältesten See Mitteleuropas etwa – oder „Kinder der Eiszeit“, die unser Klima schützen.

Text: Markus Wanzeck / Fotos: Diether Endlicher

Klaus Thiele tritt vor die Tür des Museums Salz & Moor und hat Glück: Nur 10.000 Jahre früher, und er wäre – flatsch! – im Wasser des Chiemsees gestanden. Knietief, mindestens. Damals, am Ende der letzten Eiszeit, war das „Bayerische Meer“ mehr als dreimal so groß wie heute. Sein Ufer dürfte bis etwa dorthin gereicht haben, wo heute das Museum steht.
10.000 Jahre. Klingt lang. Aber in den geologischen Dimensionen, in denen jemand wie Klaus Thiele, Mitgründer des Museums und bis 2016 dessen Leiter, zu denken gewohnt ist, ist es wie ein Wimpernschlag. Nochmal ein Wimpernschlag, und schon ist der Chiemsee komplett verschwunden: „In etwa 8000 Jahren“, sagt Thiele, „könnte es so weit sein.“ Schade um den schönen See. Aber wer weiß, vielleicht wird es dann an seiner Stelle ein schönes Moor geben. So wie die Kendlmühlfilzen, das Hausmoor des Museums. Thiele muss nur ein paar Schritte gehen – und schon steht er mittendrin, im größten zusammenhängenden Hochmoor Bayerns. Dort, wo einst der tiefste Punkt des Chiemsees lag. Die Kendlmühlfilzen ist eine der vielen Einzigartigkeiten der Natur, die der oberbayerische Landkreis Traunstein zu bieten hat. Neben dem größten Binnendelta und dem wohl kältesten See Mitteleuropas beispielsweise. Und natürlich neben seiner malerischen Lage, zwischen Chiemsee und Berchtesgadener Land, zwischen Salzburg und den Tiroler Alpen.

Wackliger Untergrund

Am schnellsten – und unterhaltsamsten – lernt man die Kendlmühlfilzen kennen, wenn man Thieles Nachfolger als Museumsleiter, den Botaniker und Ökologen Stefan Kattari, auf einen Rundgang mit einer Schulklasse begleitet. An einem Septembermorgen führt Kattari eine 6. Klasse, auf Schullandheimbesuch in Traunstein, in das Moor. Viele bunte Regenjacken. Es tröpfelt vom Himmel. „Das Moor wächst“, erklärt Kattari der bunten Runde. „Aber es wächst unglaublich langsam: nur um etwa einen Millimeter pro Jahr.“ Damit lässt sich das Alter der Kendlmühlfilzen, deren Torf etwa acht Meter mächtig ist, auf 8000 Jahre datieren. Nach ein paar Minuten befiehlt Kattari: „Hüpft mal!“ Die Kinder hüpfen. Und staunen. Es fühlt sich ein bisschen an wie auf einem Trampolin, nur in Zeitlupe. „Ihr merkt: Das ist ganz weich. Da ist schon ordentlich Torf drunter. Der Boden, der federt.“

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Stefan Kattari und eine Schulklasse auf Tour durchs Moor

Tiefer ins Moor. Der Boden wird nasser, die Vegetation niedriger. Der Weg führt auf einen Holzsteg. „Hier sind jetzt keine Bäume mehr“, stellt Kattari fest. „Warum?“ „Weil sie wackeln würden“, ruft einer der Schüler. „Und warum würden sie wackeln?“ „Wegen dem Wasser im Boden.“
„Das Wasser ist tatsächlich ein wichtiger Grund dafür, dass hier im Moor keine Bäume stehen. Nur ganz wenige Baumarten können im Wasser wachsen. Bei uns in Deutschland keine einzige.“ Auch die meisten anderen Pflanzen machen einen Bogen um das Moorgebiet. Zu nass. Zu sauer, wegen der Torfmoose. Was andererseits hochspezialisierten Arten – wie Rauschbeere, Rosmarinheide, Sonnentau – einen Lebensraum bietet. „Moore sind aber nicht nur schützenswert, weil sie langsam wachsen und vielen seltenen Pflanzen einen Lebensraum bieten“, so Kattari. „Sondern auch, weil sie CO2 speichern. Was ist CO2?“ „Das atmen wir aus!“, ruft ein Schüler. Kattari nickt. „Und jetzt? Sollen wir aufhören zu atmen?“ Betretenes Schweigen. An sich, erklärt Kattari, sei das CO2 in der Atmosphäre eine gute Sache: „Ansonsten wäre es sehr, sehr kalt auf der Erde. Aber der verstärkte Treibhauseffekt, den wir Menschen durch das Verbrennen von Kohle und Öl verursachen, wird zum Problem.“ Dass viele Moore trockengelegt wurden, für Torfabbau, für Blumenerde, für die Landwirtschaft, verschlimmere es noch.

Die Kinder der Eiszeit

Welche Dimension das Problem hat, zeigt ein Blick in das Büchlein über die Kendlmühlfilzen, das Klaus Thiele für das Museum verfasst hat. Ein Kilogramm trockener Torf bindet 1,5 Kilogramm CO2, steht dort. Und dass die Moore dieser Erde, obwohl sie nur drei Prozent der Landoberfläche bedecken, ein Drittel der in Böden gespeicherten Kohlenstoffvorräte binden: „Wird ein Hochmoor aber entwässert, werden die Torfschichten zersetzt und gewaltige Mengen an CO2 gelangen in die Atmosphäre.“

 

Das Hochmoor Kendlmühlfilzen vor bergiger Kulisse

Die Moore am Chiemsee, so nennt es Thiele, sind „Kinder der Eiszeit“. So wie der Chiemsee selbst, dessen Becken einst von einem gigantischen Gletscher ausgeschürft wurde – die Eiszeit hat als Landschaftsgärtner ganze Arbeit geleistet. Doch auch dieses Werk, darauf weist Thiele zurecht hin, ist nicht von Dauer. Derzeit fließen jährlich schätzungsweise 10.000 Kubikmeter Kies und Sand in das „Bayerische Meer“, zudem etwa 200.000 Kubikmeter Schwebstoffe. Sie lassen seine Oberfläche um etwa 100 mal 100 Meter im Jahr schrumpfen. Heute hat der Chiemsee mit rund 80 Quadratkilometern nur noch ein Drittel seiner ursprünglichen Fläche.

Klaus Thiele empfiehlt uns einen Abstecher an die Hirschauer Bucht. „Der Vogelturm in der Bucht ist der beste am Chiemsee“, sagt er.  Die Verlandungsflächen der Tiroler Ache tragen zu einer für Vögel höchst attraktiven Vielfalt an Lebensräumen bei. Schon mehr als 300 Vogelarten wurden in dem Landschaftspatchwork der Chiemseeregion gezählt, darunter Zwergmöwen und Sanderlinge, Kormorane und Alpenstrandläufer. „Aus ganz Deutschland“, so Thiele, „kommen Vogelbeobachter da hin, mit ihren Superspektiven.“

“Oimklo” mit Chiemseeblick

Wer indes einen Fernblick auf den Chiemsee in seiner Gänze, die noch übrig ist, werfen mag, sollte die Höhen der Chiemgauer Alpen erklimmen. Eine Rundwanderung vom Ortsrand von Grassau, einer Gemeinde direkt neben der Kendlmühlfilzen, hinauf zur Hefteralm und zurück ist in etwa drei Stunden machbar. Es wäre allerdings verschenkt, direkt wieder abzusteigen, nachdem die 450 Höhenmeter erst einmal überwunden sind. Denn es ist wirklich eine feine Fernsicht, droben auf der Hefteralm. Oder, auf gut Oberbayerisch gesagt, auf der „Hefter Oim“. So steht es auf einem Holzschild vor der Hütte – pardon, Hüttn – geschrieben. Ein weiteres Schild weist auf ein „Oimklo mit Chiemseeblick“ hin.

Der Chiemsee in seiner ganzen – heutigen – Pracht

Vom Forsthaus Adlgaß weist uns dann ein Holzschild den Fußweg zum Frillensee: Zur Rechten thront, 1782 Meter hoch, der Zwiesel. Links im Tal plätschert der Frillenseebach, dem wir nicht mehr von der Seite weichen. Bis er vor uns liegt, der Frillensee: vorn sachtes Ufer mit Holzsteg, hinten steil aufragend der Zwiesel, wie gemalt. Wie ein Aquarell, genaugenommen, denn Regen setzt ein und lässt die Konturen verschwimmen. Hoch droben überm See verschwindet der Gipfel des Zwiesels in einer dicken Wolke. Sie senkt sich immer tiefer, den Hang herunter, bis zu einer Geröllhalde am Fuß des Zwiesels – einer Sandreiße, wie man hier sagt. Zeit, zum Forsthaus zurückzukehren.
Zum Glück ist eine wetterfeste Freizeitgaudi nicht weit. Sie wartet hinter beschwipsten Biergartenstühlen, in einer unscheinbaren Blockhütte mit bemoostem Dach. Wer eintritt, den Gastraum links liegen lässt und die Treppe hinuntergeht, steht – mitten in einem Schießstand. Eine 50-Meter-Anlage, auf der von Frühjahr bis Herbst zweimal die Woche ein Gästeschießen stattfindet: Wer in der Region weilt, kann seinem Aufenthalt hier mit dem Kleinkalibergewehr eine zünftige Extradosis Lokalkolorit verpassen. Am Schießstand steht der Lackner Hans, ein gestandener Schütze mit Hut und Hörgerät, Jahrgang 1930, gebürtig in Inzell, und dahoam geboren, nicht in der Klinik, wie er stolz erklärt. Er hat heute Standaufsicht. An den Wänden des Schießstandes prangen hölzerne Schießtafeln, mit Hirschen und Waidmännern bemalt. Manch eine ist so alt wie der Lackner Hans. Manch eine noch ein paar Lenze älter.
„I schieß jetzt des Gewehr ein“, sagt Lackner. Er setzt eine Papierzielscheibe auf die grüne Steckscheibe und bringt sie in Position. Er legt das Gewehr an, zielt … zielt … zielt. Und trifft: den Ring zwischen acht und neun. Sauber! Es riecht verbrannt im Schießstand, wie bei einem Silvesterfeuerwerk. Es klimpert ohne Unterlass. Die leeren Patronenhülsen, die auf dem Kachelboden landen. Und es knallt, klar. Aber erträglich. Sind ja nur Kleinkalibergewehre, 5,8 Millimeter. Deren Rückstößchen? Ein Witz!, versichert einer der Gäste, der offenbar ganz andere Kaliber gewohnt ist: „Waren Sie bei der Bundeswehr? Da, mit dem G3, das ist ein Rückstoß!“

Blick ins All

Um nach diesem Trommelfeuer für die Sinne wieder zur Ruhe zu kommen, kann es helfen, tief ins Glas zu schauen. In ein Fernglas, das ein ganz besonderes Kaliber ist: ein parallaktisch montiertes Linsenfernrohr mit B-Objektiv, darin drei Silikatlinsen von je 175 Millimetern Durchmesser, Brennweite 261 Zentimeter. Ein solches Fenster ins Weltall, von Carl Zeiss Jena gefertigt, hat sich der Industrielle Emil Ehrensberger 1913 in seine Privatsternwarte einsetzen lassen. Hoch droben über Traunstein, der Stadt Traunstein, auf dem Dach seiner 25-Zimmer-Jugendstilvilla.
„Nach dem Tod Ehrensbergers versank die Sternwarte in einem Jahrzehnte währenden Dornröschenschlaf“, erklärt Harald Eckstein. Der 71-Jährige war einer derjenigen, die sie aus diesem Schlaf weckten. 2007 war das, als er, von Beruf Augenoptiker und aus Passion Astronom, ehrenamtlicher Betreuer der Sternwarte wurde. „Als Optiker habe ich damals auch Fernrohre repariert“, erzählt er. „Aber – solche Geräte natürlich nicht.“ Dieses Fernrohr, vermutet Eckstein, dürfte einzigartig sein auf der Welt. Sündhaft teuer damals, perfekt erhalten bis heute.

Harald Eckstein, der Herr der Traunsteiner Sternwarte

Im oberen Stockwerk der Ehrensberger-Villa. Harald Eckstein sperrt die Holztür zur Sternwarte auf, es ist kühl. In der Mitte des Raums führt eine knarzende Holztreppe zur Dachkuppel, wo das Fernrohr steht. Oben angekommen, klappt Eckstein die Bodenplatten zu, durch die wir heraufgestiegen kamen. „Damit keiner runterfällt. Das ist schnell passiert.“ Eckstein geht hinaus auf den Balkon, der die Kuppel umrundet, zwackt zwei Klammern ab, die die Blitzableiter befestigen. Nun lässt sich die Dachkuppel drehen, indem man an einer großen Holzplanke zieht oder schiebt, es geht überraschend leicht. Das Fernrohr kann Eckstein mit einem Rad in alle Richtungen schwenken.
Seit die Sternwarte wieder wachgeküsst wurde, finden hier oben öffentliche Führungen statt. Einmal im Monat, in etwa zur Zeit des zunehmenden Halbmondes, erklärt Eckstein. „Weil die Menschen gern den Mond anschauen. Der ist leicht zu finden.“ Und bei Halbmond sind die Kontraste am besten. „Komischerweise“, sagt Eckstein, „nimmt man bei nahen Objekten wie dem Mond die größere Vergrößerung. Und bei Objekten, die weiter weg sind, wie Galaxien, die kleinere. Denn je stärker man vergrößert, desto weniger Licht hat man.“ Wer zu viel sehen will, sieht am Ende gar nichts mehr. Und vielleicht gilt das ja generell. „Umso mehr man zu wissen glaubt“, sagt Eckstein, „desto weniger weiß man.“ Das lehre die Astronomie. Theorien über Schwarze Löcher zum Beispiel, die würden kommen, gehen, sich immer wieder ändern. „Aber das ist es ja, was die Natur ausmacht: Wenn man nicht alles weiß, kann man sich an ihr erfreuen, wie sie sich uns zeigt.“

Der vollständige Text erschien in der Ausgabe natur 12/19, welche Sie hier bestellen können.

Traun Sie sich nach Traunstein!

Museum Salz & Moor
Das Museum Salz & Moor ist von Anfang Mai bis Mitte Oktober täglich (außer montags) von 11 bis 17 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen (dann auch montags).
Das Klaushäusl-Gebäudeensemble, in dem das Museum untergebracht ist, ist eine ehemalige Solepumpstation – daher das „Salz“ im Namen. Sie war von 1810 bis 1958 in Betrieb und ist die einzige Pumpstation an der Soleleitung zwischen Reichenhall und Rosenheim, die vollständig erhalten ist. Im Salzhaus des Museums kann man viel über diese „erste Pipeline der Welt“ lernen.

Vogelbeobachtung
Sieben Vogelbeobachtungstürme, -hütten und -plattformen stehen an den Ufern des Chiemsees. An jedem dieser Orte des Schauens und Schweigens findet einmal im Monat ein Gruppen-Gucken mit einem Chiemseevogelführer statt.

Sternwarte Traunstein
Die Sternwarte Traunstein befindet sich im Haus St. Rupert, einem Tagungs- und Beherbergungsbetrieb der Erzdiözese München und Freising. Von März bis November finden in der Sternwarte an einem Abend pro Monat, immer ungefähr zur Zeit des zunehmenden Halbmondes, kostenlose Führungen statt.

Hefteralm
Die Hefteralm, auf gut 1000 Metern in den Grassauer Almen gelegen, ist von Anfang Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Während dieser Monate sind neben einer Herde Kaltblutpferde auch Milchkühe, Ziegen und Hühner anzutreffen – und ein Meerschweinchen. Die Hefteralm ist zu Fuß oder per Mountainbike erreichbar. Autos haben keine Zufahrt.

Forsthaus Adlgaß
Montag und Dienstag ist Ruhetag. An den anderen Tagen warme Küche von 11:30 Uhr bis ca. 19:30 Uhr. Von Juni bis September findet am Schießstand hinter dem Forsthaus mittwochs und samstags von 14 Uhr bis 17 Uhr ein Kleinkaliberschießen für Gäste statt. Vom Forsthaus führt ein Wanderweg zum Frillensee.

Wochinger Brauhaus
Zu dem Wirtshaus gehört der älteste Biergarten der Stadt Traunstein; schon in einem Stadtplan aus dem 18. Jahrhundert war er vermerkt. Dass die Tradition hier hochgehalten wird, merkt man spätestens nach dem zweiten „Urtrunk“, der Bierspezialität des Hauses: Die Toilette im ersten Obergeschoss funktioniert noch nach alter Väter Sitte. Mit einem Spülkasten, an dem eine Eisenkette baumelt, zum Ziehen.

Gletschergarten
An der Bergenge Zwing, durch die die Deutsche Alpenstraße aus Traunstein ins Berchtesgadener Land führt, liegt der Gletschergarten: „Ein Stück Gletschergrund des eiszeitlichen Saalach-Gletschers“, so kündet ein Holzschild in altdeutscher Schrift. Die Eismassen, die sich an dieser Stelle Hunderte Meter hoch türmten, schliffen den Felsen damals glatt. Erst beim Bau der Alpenstraße in den 30er Jahren wurde er wieder freigelegt.

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