An den Grenzen des Lebens - wissenschaft.de
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An den Grenzen des Lebens

Wann ist ein Mensch ein Mensch? Die Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik (PID) und um die Forschung an embryonalen Stammzellen dreht sich letztlich um diese Kernfrage. Befruchtung, Einnistung und Geburt sind mögliche Anfangspunkte menschlichen Lebens und seiner Schutzwürdigkeit – umstritten, je nach Weltanschauung. Und auch am Ende des Lebens herrscht keine Einigkeit: Viele für hirntot erklärte Menschen haben körperlich weiter existiert, manche jahrelang. Eine hirntote Frau trug sogar ein gesundes Kind aus. Darf man dann überhaupt einem Hirntoten Organe für Transplantationen entnehmen? Die bdw-Titelgeschichte diskutiert außerdem, wie das Leben auf der Erde entstanden ist – und ob Viren Lebewesen sind.

Fontänen über dem Eismond

Eine bizarre Welt: Unter der festen Eiskruste von Enceladus wird so viel Wärme frei, dass dort flüssiges Salzwasser existieren kann. Die Raumsonde Cassini fotografierte riesige Fontänen aus Eispartikeln und Wasserdampf, die aus Bodenrissen kilometerhoch ins All schießen. Viele rieseln als Schnee zurück, der dem Saturnmond ein strahlend weißes Antlitz verleiht.

Gemetzel in der Idylle

Hunderte menschlicher Knochen gab das Bett des friedlichen Flüsschens Tollense frei. Es sind die Überbleibsel einer großen Schlacht, die vor 3200 Jahren im heutigen Mecklenburg-Vorpommern tobte. Die Archäologen haben erkannt: Hier wurde keine örtliche Rangelei ausgetragen, sondern das Blutbad war Teil eines überregionalen Konflikts um Macht oder Glaube.

Unsinkbare Erinnerungen

Vor 100 Jahren ist der Luxusliner „Titanic“ auf seiner Jungfernfahrt im eisigen Meer versunken. Warum können wir uns an diese Katastrophe gut erinnern, während kaum einer noch etwas vom ähnlich tragischen Untergang der „General Slocum“ weiß, wenige Jahre davor? Forscher ergründen, wieso bestimmte Schreckensnachrichten sich tief ins Gedächtnis brennen – und andere in Vergessenheit geraten.

Immer später in Rente?

2012 in Deutschland Geborene haben beste Aussichten, das 22. Jahrhundert noch zu erleben. Länger leben heißt aber auch länger arbeiten. Forscher rechnen vor, dass 2050 ein Renteneintrittsalter von 73 angemessen sein wird. Und einige wollen das fixe Rentenalter gleich ganz abschaffen – zumal die Menschen immer länger gesund und leistungsfähig bleiben.

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