„Arbeit an einem Wunder" von Mahlon Johnson - wissenschaft.de
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Allgemein

„Arbeit an einem Wunder“ von Mahlon Johnson

Manches im Leben des HIV-infizierten Mahlon Johnson entspricht dem Klischee: seine Reaktionen auf erste Testergebnisse, seine Ängste, seine Hoffnung auf neue Medikamente.

Ungewöhnlich aber sind die Umstände seiner Infektion und der Krankheitsverlauf. Johnson ist Arzt – er hat sich bei der Hirn-Autopsie eines Aids- Toten angesteckt, als er sich in den Finger schnitt. Vier Jahre später, im Sommer 1996, sind in seinem Blut keine Viren mehr nachweisbar – fast ein Wunder. Johnson führt die Heilung nüchtern auf die Kombination verschiedener Arzneimittel zurück.

Zwischen diesen beiden Eckpunkten liegt eine aufwühlende und spannende Geschichte. Beiläufig erfährt der Leser darin manches über die Alltagsprobleme Aids-Infizierter, über die (Ab)Scheu der Gesunden und über neue Entwicklungen in der Aids-Forschung.

Der Motor des Buches aber ist die starke Persönlichkeit des Neuropathologen Mahlon Johnson: Ein ehrgeiziger Überflieger, der bis zu seinem Unfall außerhalb des Berufs kein Leben hatte, begibt sich nach seiner Infektion auf die Suche nach dem privaten Glück.

Eine Geschichte also, die leicht rührselig und abgeschmackt sein könnte. Die es aber niemals ist – wegen der sachlichen Sprache, vor allem aber wegen ihrer großen Stärke: Sie ist wahr.

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Frank Frick

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♦ Die Buchstabenfolge kon|tr… kann in Fremdwörtern auch kont|r… getrennt werden. Davon ausgenommen sind Zusammensetzungen, in denen die fremdsprachigen bzw. sprachhistorischen Bestandteile deutlich als solche erkennbar sind, z. B. –trahieren, –tribuieren ... mehr

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