Auf relativ niedrigen Bahnen verschwindet - wissenschaft.de
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Auf relativ niedrigen Bahnen verschwindet

Auf relativ niedrigen Bahnen verschwindet Weltraummüll im Laufe der Zeit allmählich wieder. Ursache dafür ist vor allem das Abbremsen durch die Reibung mit den Luftmolekülen in der Atmosphäre. Auf sehr niedrigen Umlaufbahnen beseitigt die Reibung Müllpartikel bereits nach einigen Wochen oder Monaten, auf Bahnen von mehr als 800 Kilometer Höhe dauert die Selbstreinigung jedoch einige Jahrhunderte oder gar Jahrtausende. Auf der geostationären Umlaufbahn, rund 36 000 Kilometer über der Erdoberfläche, ist so gut wie keine irdische Atmosphäre mehr vorhanden – die Luftreibung spielt dort keine Rolle. Dorthin gebrachte Objekte bleiben daher für immer auf dieser Bahn – es sei denn, sie werden gezielt entfernt. Das kann bei einem Satelliten beispielsweise durch Bremsschübe geschehen, die zum Abstieg in tiefere Umlaufbahnen führen, von wo aus der Satellit schließlich ins Meer stürzt oder in der Atmosphäre verglüht. Das Rückholen von Satelliten aus dem geostationären Orbit ist wegen des hohen Treibstoffbedarfs allerdings viel zu aufwendig und teuer. Für solche Objekte bleibt daher nur die Möglichkeit, sie durch ihren eigenen Antrieb oder durch Abschleppen auf eine höhere, von der Raumfahrt nicht genutzte Bahn zu bringen.

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