Bevor man ein Gerät wirklich „fernbedienen" - wissenschaft.de
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Bevor man ein Gerät wirklich „fernbedienen“

Bevor man ein Gerät wirklich „fernbedienen“ kann, muss es in Bereitschaft sein, um das Einschalt-Signal überhaupt verarbeiten zu können. Eine Faustregel lautet: Je mehr Fernbedienungen auf dem Tisch liegen – oder je mehr unterschiedliche Geräte man auf seiner Universal-Fernbedienung programmiert hat –, umso höher ist der Stromverbrauch im Standby-Modus. In Deutschland werden jedes Jahr über 20 Milliarden Kilowattstunden Strom im Standby-Modus verpulvert. Zwei Kernkraftwerke arbeiten nur für diese heimlichen Energiefresser. Zum Vergleich: Der gesamte jährliche Stromverbrauch von Berlin liegt bei 14 Milliarden Kilowattstunden. Ein Haushalt mit Fernsehgerät, Videorekorder, Stereoanlage, DVD-Spieler und Computer zahlt im Jahr rund 80 Euro allein für Strom, der in der betriebsbereiten Wartestellung verbraucht wird. Ein Fernseher zieht im Leerlauf etwa 8 Watt aus dem Netz, eine HiFi-Anlage 12 Watt. Wird die benötigte Spannung über ein zusätzlich integriertes Standby-Netzteil erzeugt, lässt sich die verbrauchte Leistung auf unter 1 Watt reduzieren. Doch der Einbau des Standby-Netzteils verteuert die Herstellung eines Geräts der Unterhaltungselektronik erheblich. Eine Liste des Stromverbrauchs von rund 400 verschiedenen TV-Geräten hat der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) zusammengestellt. Sie steht im Web unter: www.bund.net/klimaschutz.

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