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Das Internet wird erwachsen

Immer mehr Berufstätige tummeln sich im Internet. Das ist eines der Ergebnisse der letzten W3B-Befragung unter den Online-Nutzern www.w3b.de. Seit Herbst 1995 ermittelt die Umfrage halbjährlich die Meinung und soziodemographische Zusammensetzung der Surfer speziell im deutschsprachigen Raum.

Zum ersten Mal stellten 1996 Angestellte die größte Gruppe unter den Internet-Nutzern. Ihr Vorsprung vor den dominierenden Studenten ist in der Zwischenzeit noch größer geworden. Gleichzeitig ist das Durchschnittsalter von 29 auf 32 Jahre gestiegen – das Internet wird „erwachsen“.

Ebenfalls auf dem Vormarsch sind die Frauen. Seit 1995 hat sich ihr Anteil von 6 auf rund 11 Prozent erhöht.

Die Vorlieben der „Internauten“ haben sich dagegen kaum verändert. Das meiste Interesse finden nach wie vor die Angebote mit aktuellen Informationen. Die Surfer suchen sie vor allem bei den Internet-Seiten von Zeitschriften und Zeitungen. Rund 57 Prozent der Befragten schauen mindestens einmal pro Woche in ein Online-Magazin.

Positiv hat sich die Teilnehmerzahl der Befragung entwickelt: Von etwa 7500 im Herbst 1996 hat sie sich auf rund 16000 im Frühjahr 1997 mehr als verdoppelt.

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Sebastian Jutzi

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