Demente leiden seltener an krebs - wissenschaft.de
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Demente leiden seltener an krebs

Es ist wie bei der sprichwörtlichen Wahl zwischen Pest und Cholera: Wer unter der Demenzkrankheit Alzheimer leidet, hat ein geringeres Krebsrisiko. Und wer an Krebs erkrankt ist, hat größere Chancen, geistig fit zu bleiben. Diesen erstaunlichen Zusammenhang haben Forscher der Washington University in St. Louis bei der Auswertung der Daten von 3000 Menschen über 65 Jahren entdeckt.

Die Probanden, die im Rahmen einer Studie zu Herz-Kreislauf- Erkrankungen untersucht wurden, waren von den Wissenschaftlern um Catherine Roe bis zu acht Jahre lang medizinisch begleitet worden. Wie sich herausstellte, war bei den Alzheimer-Patienten die Wahrscheinlichkeit, sich wegen Krebs behandeln lassen zu müssen, um 69 Prozent geringer als bei den Patienten ohne Demenz. Für die Krebs-Patienten ergab sich hingegen ein um rund 43 Prozent geringeres Alzheimer-Risiko.

Wie beide Krankheiten direkt oder indirekt zusammenhängen, ist den Medizinern noch ein Rätsel. Es zu lösen, könnte zu neuen Therapien führen, meint Roe.

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