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Allgemein

Der „Blauen Engel“ ziert viele

Der „Blauen Engel“ ziert viele Produkte des Alltags – etwa Computer, Spielzeug oder Papierrollen. Er kennzeichnet Güter, die auf besonders umweltfreundliche Weise hergestellt wurden und die keine oder nur geringe Mengen an umwelt- oder gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten. Seit drei Jahren werden in Deutschland auch Schiffe mit diesem Siegel versehen.

Die Anforderungen, die ein Schiff erfüllen muss, um den Blauen Engel tragen zu dürfen, hat die Bremer Gesellschaft für Angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr (GAUSS) im Auftrag des Umweltbundesamts erarbeitet. Sie gehen weit über das hinaus, was die International Maritime Organization (IMO) an Umweltauflagen fordert. So muss der Ausstoß an Schwefeldioxid um mindestens 50 Prozent unter dem üblichen Wert liegen und die Emission von Stickoxiden muss den Durchschnittswert um mindestens 20 Prozent unterschreiten. Zudem dürfen die umweltfreundlichen Schiffe nur Kraftstoff mit einem Schwefelgehalt von maximal einem Prozent verheizen – der Grenzwert der IMO liegt bei 4,5 Prozent. Die an Bord entstehenden Abfälle und Abwässer dürfen nicht einfach verbrannt oder entsorgt werden, sondern müssen zuvor von umweltschädlichen Stoffen wie PVC und Sondermüll befreit werden. Ein weiteres Kriterium für die Vergabe des Blauen Engel ist das Vorhandensein von Schutzeinrichtungen gegen ein Lecken des Schiffs sowie ein Notschleppsystem. Das soll verhindern, dass auf See verunglückte und manövrierunfähige Schiffe für die Umwelt – aber auch für die Besatzung – gefährliche Ladung verlieren. Schließlich wird ein Umwelttraining der Schiffsbesatzung gefordert.

Das erste Schiff, das das Umweltsiegel erhielt, war der Frachter MS Cellus, der dem Reeder Rörd Braren aus Kollmar an der Niederelbe gehört. Das Schiff transportiert vor allem Zellstoff für den schwedischen Papierhersteller Södra, der großen Wert auf sein Image als umweltfreundliches Unternehmen legt. Die MS Cellus bekam den Blauen Engel im November 2002. Bis heute sind nur vier weitere Schiffe mit dem Siegel ausgezeichnet worden: MS Bremer Anna, MS Forester und MS Timbus – alle fahren für die Reederei Rörd Braren – sowie das Schadstoff- und Unfallbekämpfungsschiff Arkona des Wasser- und Schifffahrtsamts Stralsund.

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