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Allgemein

Der deutsch-russische Wissenschaftsaustausch

Der deutsch-russische Wissenschaftsaustausch hat eine lange Tradition. Nicht nur, dass der ehemalige Rektor der Petersburger Universität Michail Lomonossow in Deutschland studiert hat, auch die Russische Akademie der Wissenschaften wurde mit Hilfe deutscher Gelehrter gegründet. Nach einer Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg begann der Wissenschaftleraustausch zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetunion erneut 1960. Er wurde von deutscher Seite durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) organisiert. 1970 folgte der ersten offizielle Vertrag zwischen der DFG und der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Während zu Sowjetzeiten bis 5 Prozent des Staatshaushalts für Wissenschaft ausgegeben wurden, lag der Anteil 2000 bei nur noch 1,1 Prozent. Inzwischen ist er wieder auf 1,8 Prozent gestiegen. Das sind knapp 0,4 Prozent des Bruttosozialproduktes der Russischen Föderation.

Gegen Ende der Sowjetunion gab der Wissenschaftsbetrieb etwa drei Millionen Menschen Lohn und Brot, wobei aktive Forscher etwa die Hälfte ausmachten. Nahezu jede größere militärische Einrichtung und jeder größere wirtschaftliche Betrieb verfügte über ein wissenschaftliches Institut. 1990 gab es noch 4600 wissenschaftliche Einrichtungen (2000 waren es 4100) und nahezu 900 Hoch- und Fachschulen mit etwa 6 Millionen Studenten. Zusätzlich hatte die Russische Akademie der Wissenschaften 300 Institute und Labore. 2001 waren in Russland noch 885 000 Menschen in Forschung und Entwicklung beschäftigt – zwei Drittel davon in der Wirtschaft.

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