Der Kampf der schwarzen Käfer - wissenschaft.de
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Der Kampf der schwarzen Käfer

Die Schulterbreite entscheidet im Kampf um das schwache Geschlecht über Sieg oder Niederlage – zumindest bei der in der Namib-Wüste lebenden Käferart Onymacris plana. Das fanden deutsche und namibische Biologen heraus.

Die Weibchen dieser Schwarzkäfer erscheinen nur früh am Morgen und kurz vor Sonnenuntergang zum Fressen auf den roten Dünen. Die Männchen hingegen sind fast ständig unterwegs. Auf der Suche nach einer Partnerin kommt es dabei häufig zu Ringkämpfen mit Rivalen. Aneinander aufgerichtet, umklammern die Männchen mit dem vorderen Beinpaar die starren Flügeldecken des Gegners. Dabei schätzen sie vermutlich die Stärke des anderen ein – und geben klein bei, wenn sie unterlegen sind.

Entscheidend bei diesem Machtkampf ist wohl die Breite der Flügeldecken. Fest steht: Große Schwarzkäfer-Männchen haben nicht nur verglichen mit ihrer Größe überproportional breite Flügeldecken, sie bekommen auch mehr Weibchen ab als kleinere Rivalen.

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Wan|der|heu|schre|cke  〈f. 19; Zool.〉 Heuschreckenart aus der Familie der Feldheuschrecken, die in oft riesigen Schwärmen die Felder verwüstet, indem sie in kürzester Frist alles Grüne vernichtet

Ge|sichts|schä|del  〈m. 5; Anat.〉 vorderer Teil des menschlichen Schädels ohne Stirnbein

♦ Na|tri|um|hy|dro|gen|kar|bo|nat  auch:  Na|tri|um|hyd|ro|gen|kar|bo|nat  〈n. 11; unz.; Chem.〉 weißes Pulver, das beim Erwärmen (über 60 °C) in Kohlenstoffdioxid, Wasser u. Natriumkarbonat zerfällt, in Backpulver, als Antiacidum, Brausetabletten u. a. verwendet; ... mehr

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