Der Langwellensender DCF77 in - wissenschaft.de
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Allgemein

Der Langwellensender DCF77 in

Der Langwellensender DCF77 in der Nähe von Frankfurt (im Bild) überträgt auf einer Trägerwelle (Frequenz 77,5 Kilohertz) für jede Minute neu die exakte Zeit:

• Die Übertragung dauert 60 Sekunden. Sie besteht aus je einem Signal pro Sekunde.

• Als Signal verwendet man die abgesenkte Amplitude der Trägerwelle, die zu Beginn jeder Sekunde für 0,1 oder 0,2 Sekunden verändert wird. • Die erste Modifikation entspricht der binären Null, die zweite der binären Eins.

Minuten sind mit sieben Bits codiert. Um beispielsweise die 53. Minute anzuzeigen, werden die Amplituden im Abschnitt zwischen der 21. und 27. Sekunde moduliert: Um je 0,2 Sekunden in der 21., 22., 25. und 27. Sekunde (1 x 1 + 1 x 2 + 1 x 10 + 1 x 40 = 53) und um je 0,1 Sekunden in der 23., 24. und 26. Sekunde. Letztere werden mit einer Null codiert, denn deren Information wird zur Darstellung der 53. Minute nicht gebraucht.

Nach diesem Prinzip werden auch die Daten für Stunde, Kalendertag, Wochentag, Monat und Jahr übertragen. 14 Bits sind derzeit nicht belegt, 3 werden zu Prüfzwecken benutzt und 6 dazu gebraucht, um etwa den Wechsel von MEZ zu MESZ anzuzeigen oder eine Schaltsekunde anzukündigen.

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