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Allgemein

Der Nobitsblock

Das Notebook, also den tragbaren PC, kennt heute jeder – genauso wie den gewöhnlichen Block aus Papier. Der Tablet PC hingegen ist Notizblock und Notebook in einem Gerät. Anstelle einer Maus hat man einen Stift, mit dem handschriftliche Eingaben gemacht werden können.

Tablet PCs sind seit November 2002 auf dem Markt. Eines der ersten verfügbaren Geräte war der Toshiba Portège 3500 – ein so genannter Convertible: Er hat die Größe und Gestalt eines herkömmlichen Notebooks, allerdings kann der Monitor durch eine einfache Drehung um 180 Grad zu einem „digitalen Schreibblock“ geklappt werden. So hat man die Möglichkeit, mit dem Stift auf seinem Bildschirm wie auf einem Blatt Papier zu schreiben, sich Notizen zu machen und sie beispielsweise an Word- oder Excel-Dateien anzuhängen. Das handschriftlich Eingegebene wird durch ins Display integrierte elektromagnetische Sensoren erfasst und über ein digitales Erkennungsprogramm in Bits und Bytes verwandelt. Besonders vorteilhaft ist dabei: Man braucht das Display – anders als bei einem berührungsempfindlichen Touchscreen – mit dem Stift nicht anzutasten. Es genügt, die Worte über der Bildschirmoberfläche in die Luft zu schreiben – in Druckschrift oder in Schreibschrift. Allerdings darf die Schrift nicht allzu kritzelig sein, sonst ist der Tablet PC mit der Erkennung überfordert. Mitunter fügt er dann bizarre Wortkombinationen in die digitale Datei ein, die per Hand korrigiert werden müssen.

Mit einer Diagonalen von 12,1 Zoll ist das Display des Portège 3500 das größte aller bisher verfügbaren Tablet PCs. Zudem verfügt das mit 1,9 Kilogramm relativ schwere Gerät mit einem 1,333 Gigahertz-Mobile-Pentium-3-Prozessor über einen schnelleren Rechenchip als seine Konkurrenten. Doch solange die Handschrifterkennung nicht zuverlässig funktioniert, ist der Tablet PC vor allem eine Spielerei. So läuft der Verkauf der digitalen Schreibblöcke bisher nur schleppend. Dabei dürfte auch der Preis eine Rolle spielen. Schließlich muss man für den Portège 3500 fast 2800 Euro berappen.

Cynthia Mouchbahani

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