Kinotipp Der Star von "Unsere Wildnis" ist die ursprüngliche Natur - wissenschaft.de
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Kinotipp

Der Star von „Unsere Wildnis“ ist die ursprüngliche Natur

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(Bild: Screenshot des Trailers zum Film, siehe unten)
Am 10. März erscheint ein grünes Juwel in den Kinos: „Unsere Wildnis“ zeigt in packenden Bildern die wunderbare Vielfalt des Lebens in Europa. Auch Naturschutzorganisationen sind begeistert: Der Kinofilm betont die Bedeutung ursprünglicher Natur auf unserem menschengeprägten Kontinent.

„Unsere Wildnis“ ist das neue Highlight einer erfolgreichen Reihe: Nach „Unsere Ozeane“, „Nomaden der Lüfte“ und „Mikrokosmos“ begeben sich die beiden Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud nun auf eine Entdeckungsreise durch Europa und seine Geschichte. Der Film gibt dabei beeindruckende Einblicke die Geheimnisse der Wälder und Naturlandschaften sowie in die ambivalente „Erfolgskarriere“ des Menschen.

Der Zauber der Natur mit Botschaft präsentiert

Die Produzenten wollen letztlich „Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten wecken“, heißt es auf der Homepage zum Film. „Unsere Wildnis“ richtet sich dabei auch gezielt an junge Zuschauer: Bei Interesse an Schulvorführungen können sich Organisatoren an die örtlichen Kinos wenden. Auf der Internetseite des Films steht zudem Begleitmaterial für den Schulunterricht zum Download zur Verfügung.

Zu den offiziellen Förderern des Films gehört auch der Naturschutzbund Deutschland (NABU): „Wildnis und wilde Wälder sind von unschätzbarem Wert. Nur gibt es sie kaum mehr in Deutschland. Der Film Unsere Wildnis schafft es, die Entwicklung der Natur nach der letzten Eiszeit in faszinierender Weise zu erzählen. Er lädt uns zum Staunen und Genießen ein – und gibt uns ein Gefühl dafür, wie überlebenswichtig diese großen Wildnisgebiete sind“, lobt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

  Der Trailer vermittelt einen ersten Eindruck von „Unsere Wildnis“

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Europa braucht wieder mehr Wildnis!

Der NABU und weitere Naturschutzorganisationen setzten sich seit Jahren dafür ein, dass in Europa und Deutschland Wildnis erhalten bleibt beziehungsweise dieser Zustand wiederhergestellt wird. „Urwälder von morgen“ sollen entstehen – also Wälder, die sich wieder natürlich entwickeln dürfen. Diesen naturbelassenen Gebieten kommt dem NABU zufolge nicht nur ideeller Wert zu: Sie tragen auch zum Schutz des Klimas bei, zur Erneuerung des Grundwassers und können als Orte der Erholung und Ruhe für Menschen dienen.

Nach Plänen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 auf insgesamt zwei Prozent der Landesfläche Deutschlands und auf fünf Prozent der Waldfläche wieder echte Wildnis entstehen. Doch vier Jahre vor dem anvisierten Datum, scheint das Ziel noch in weiter Ferne. Der NABU geht davon aus, dass sich lediglich auf 0,6 Prozent der Landesfläche und auf 1,9 Prozent der Waldfläche die Natur nach ihren eigenen Regeln entwickeln darf. „Die Bundesregierung und die Bundesländer müssen jetzt schnell handeln, um ihre Ziele zur Entwicklung von Wildnis und natürlichen Wäldern noch rechtzeitig zu erreichen“, forderte Tschimpke.

Quellen: http://www.unsere-wildnis.de/index.html, NABU

© natur.de – Martin Vieweg
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Me|di|en|star  〈m. 6〉 jmd., der in den Medien als Star gefeiert wird ● sie ist ein ~ wider Willen

Flam|men|re|ak|ti|on  〈f. 20; Chem.〉 empfindliche Nachweisreaktion für die Ionen der Alkali– u. Erdalkalimetalle, beruht darauf, dass die Ionen dieser Metalle beim Erhitzen in der Flamme Licht charakteristischer Wellenlänge aussenden

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