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deutscher preis für wissenschaftsfotografie vergeben

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?So schöne Legosteine! Die will ich haben!? Das scheint dieser icub-Roboter zu denken. Foto: Kurt Fuchs
Zum sechsten Mal hat die Redaktion bild der wissenschaft gemeinsam mit dem Pressebüro Brendel die besten Fotografien aus Wissenschaft und Forschung gewählt.

Für den deutschen preis der wissenschaftsfotografie hatten bild der wissenschaft und das Pressebüro Brendel Amateure und Profifotografen dazu aufgerufen, Objekte aus Wissenschaft und Forschung in ungewöhnlicher Sichtweise darstellen und ihnen eine eigene Bildsprache zu verleihen.

Der Sieger in der Kategorie „Einzelfoto“: Kurt Fuchs aus Erlangen mit dem Roboter Robby. Väterlich zeigt Doktorand Frederico Ruiz dem kindlich anmutenden Robby, wie er die Bausteine greifen kann. In den Labors und Fabrikhallen des Exzellenzclusters Cognition for Technical Systems, das von der TU München koordiniert wird, gehen die Wissenschaftler der Frage nach, wie sich Roboter in ihrer Umgebung verhalten. Kognitive Fähigkeiten autonomer Systeme sollen dabei das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine unkompliziert und natürlich gestalten. Beispielsweise sollen Roboter lebensnahe Situationen erlernen, etwa das Einräumen einer Geschirrspülmaschine. Um dies zu testen, wurde für die Roboter eine Musterwohnung mit verschiedenen Alltagssituationen eingerichtet.

Kurt Fuchs arbeitet seit seinem Abitur als freiberuflicher Bildjournalist und Fotodesigner. Parallel dazu absolvierte der gebürtige Franke (Jahrgang 1960) ein Ingenieurstudium (Schwerpunkt: Feinwerktechnik), ein Abendstudium zum Kommunikationswirt, legte die Fachprüfungen zum Fotografenmeister ab und erlangte das Diplom als Informationswirt. Seine fotografische Arbeit ist weit gefächert ? die Schwerpunkte liegen auf Technologie, Wirtschaft- und Wissenschaft. Die Foto- und Videoaufträge setzt er auf Anlagen und Betriebstätten im In- und Ausland oder in seinem Studio in Erlangen um. Die Arbeiten von Fuchs wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Weitere Preisträger

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2. Preis Einzelfoto: Florian Gloza-Rausch mit „Futter für die Fledermaus“

Preis Reportage: Zorana Musikic mit „Lebenshilfe für die Kleinsten“

Preis Mikro-/Makrofotografie: Martin Oeggerli mit „Fantastische Strukturen“

Weitere Informationen über die Preisträger und deren Fotos finden Sie demnächst auf www.wissenschaft.de/fotopreis.

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