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Allgemein

Die Freude am Archaischen: „Northmen – A Viking Saga“

Diese Woche stürmen die Wikinger die Kinosäle: Der Film „Northmen – A Viking Saga“ spielt in gewaltigen Bildern und wilden Actionszenen mit dem Mythos der rauen Gesellen. wissenschaft.de hat vorab mit Produzent Frank Kaminski gesprochen – über den Hype um die Wikinger, ihre Kampftechnik und den ungewöhnlichen Drehort. Außerdem verlosen wir drei expklusive Fanpakete zum Film!

Das Thema Wikinger boomt: Gleich in mehreren Filmen griffen die nordischen Krieger zuletzt zu ihren Schwertern – etwa in „Vikingdom“ oder „A Viking Saga“. Und im Fernsehen sind sie in der Serie „Vikings“ zu sehen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die sich in ihrer Freizeit als Wikingern verkleiden und die damalige Zeit auf Märkten und Festen aufleben lassen. Sogar eine eigene Musikrichtung existiert, der Viking-Metal.

Woher kommt dieses große Interesse? Am Filmset von „Northmen – A Viking Saga“ lernte Produzent Frank Kaminski viele begeisterte Anhänger der modernen Wikinger-Szene kennen. „Die Menschen identifizieren sich mit dieser Zeit“, erzählt er. „Sie finden in dem Archaischen der Wikinger einen Gegenentwurf zu unserer Welt und entfliehen damit ihrem eigenen Alltag.“ Dabei bietet die nordeuropäische Kultur der Nordmänner mit ihrer Musik und ihren Legenden eine ideale Projektionsfläche.

Keine Fantasy

Im Gegensatz zu den konkurrierenden Filmen verzichtet „Northmen“ daher auf Fantasy-Elemente. Das Filmteam wollte ein authentisches Bild dieser vergangenen Welt zeichnen. Die Handlung spielt im 8. Jahrhundert, als die Wikinger Teile der britischen Inseln erobert hatten und diese für 200 Jahre dominierten. Im Film strandet eine Horde kampferprobter Nordrecken an der schottischen Küste, wo die feindlich gesinnten Skoten herrschen. Die Gruppe schlägt sich durch deren Gebiet bis nach Danelag, einem von Wikingern besiedelten Landstrich. Verfolgt von den Schergen des Skoten-Königs beginnt eine gefährliche Reise.

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Auch wenn das Filmteam um einen realistischen Blick auf die Wikinger bemüht war – „Northmen“ ist dennoch eine freie Adaption von Wikingermotiven. So steht für den Produzenten denn auch der Spaß im Vordergrund: „Wir wollten einen gut gemachten Actionfilm im altmodischen Sinne machen“. Vorbild seien die Winnetou-Filme der 1960er-Jahre gewesen, erzählt Kaminski. Deshalb nahm sich das Filmteam einige künstlerische Freiheiten. „Die damaligen Schwerter waren höllisch schwer, man konnte sie kaum hochheben. Das ist natürlich für den Zuschauer nicht sehr spannend“, erklärt der Filmemacher. „Daher haben wir uns an modernen Kampftechniken und Sehgewohnheiten der Zuschauer orientiert.“

Idealer Drehort – Südafrika?!

Richtig begeistert ist Kaminski von den Landschaftsaufnahmen. Sie zeigen den Zuschauern eindrucksvoll die graugrünen und Nebel verhangenen Weiten der Highlands. Doch das Team drehte gar nicht in Schottland, sondern in Südafrika! „Es gab viel Skepsis, warum wir diesen Drehort gewählt haben. Auch die Schauspieler waren skeptisch, als sie vom Flughafen in Kapstadt kamen“, gibt Kaminski zu. Doch es ging nicht ohne Grund auf den schwarzen Kontinent: „Im südafrikanischen Winter sind die Wetterbedingungen sehr krass, es ist regnerisch und windig. Die Dreharbeiten waren sehr anstrengend, aber für den Film war das Setting ideal – genau dieses Gefühl wollten wir rüberbringen.“ Davon ließen sich offenbar auch die Schauspieler überzeugen: „Als sie das erste Mal am Set standen, waren alle verblüfft: Sie dachten, sie seien in Schottland.“

Der Film „Northmen – A Viking Saga“, der am 23. Oktober 2014 in den Kinos anläuft, ist ein unterhaltsamer Abenteuerfilm, der in spektakulären Bildern frei mit der Geschichte der Wikinger spielt. Er macht Spaß und Lust auf mehr. „Wir möchten das Gefühl geben, dass dies eine spannende Zeit war und es sich lohnt, sich eingehender mit dem Thema zu beschäftigen.“

So verweist Kaminski auch auf die Ausstellung „Die Wikinger“, die seit September im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen ist. „Man kann im Film die Zeit von einer fiktionalen Seite betrachten und danach ins Museum gehen, um unseren Film mit der Realität zu vergleichen.“
 

Gewinnspiel

>> Das Gewinnspiel ist geschlossen. Die Gewinner werden von uns zeitnah per E-Mail benachrichtigt.<<

Zum Filmauftakt verlost wissenschaft.de drei Fanpakete bestehend aus einem T-Shirt, einem Kaffeebecher, einem Brieföffner und einem Schlüsselanhänger zum Film „Northmen – A Viking Saga“.

Zur Teilnahme am Gewinnspiel schicken Sie uns einfach bis zum 10.11.2014 eine E-Mail (Betreff: „Gewinnspiel Wikinger“) unter Angabe der Antwort auf die nachstehende Frage, Ihres Namens und Ihrer Postanschrift. Bitte geben Sie auch Ihre T-Shirt-Größe an (M/L/XL): gewinnspiel.wissenschaft@konradin.de

Gewinnspiel-Frage:

Welches Ereignis im Jahr 1066 markiert traditionell das Ende der Wikingerzeit in England?

Die Berliner Wikinger-Ausstellung

Noch bis zum 4. Januar 2015 zeigt der Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung „Die Wikinger“. Unter den Exponaten zur Geschichte und Kultur der Wikinger finden sich neben Waffen und Werkzeuge auch Kultobjekte. Als besonderes Highlight ist zudem die fast 1000 Jahre alte „Roskilde 6″ zu sehen, das längste erhaltene Schiff der Wikingerzeit.

Martin Scheufens und Lea Maria Ferguson
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