Die Kulturen Mesoamerikas - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Allgemein

Die Kulturen Mesoamerikas

Die Spanier landeten vor 500 Jahren in den entwickelten Gebieten der Neuen Welt. In den Weiten des nord- und südamerikanischen Kontinents gab es – abgesehen vom peruanischen Küstenstreifen – keine zivilisatorisch hoch stehenden Gesellschaften, in Mesoamerika existierten sie dagegen in vielfältiger Form. Mit Mesoamerika grenzen die Wissenschaftler jene Gebiete vom übrigen Mittelamerika ab, die kulturell vergleichbar sind, weil sie sich über Jahrhunderte gegenseitig befruchtet haben. Mesoamerika reicht demnach von Zentralmexiko über die Yucatan-Halbinsel, Guatemala, Belize, Honduras und El Salvador bis an die Grenzen von Nicaragua.

Die Völker und Reiche dieser Region teilten die Vorliebe für Kakao und Mais, sie hatten ähnliche Kalender und Götter, sie zelebrierten das rituelle Ballspiel und menschliche Blutopfer und strebten mit ihren zahllosen Kult- und Prunkbauten pyramidal in die Höhe.

Während der östliche Teil Mesoamerikas ziemlich einheitlich über Raum und Zeit von den Maya besiedelt war, zersplitterten die westlichen Bereiche in verschiedene, teilweise nur regional bedeutsame Gruppierungen. Die wichtigsten waren hier die Olmeken, Zapoteken, Tolteken, Mixteken, die Bewohner von Teotihuacan – und die Azteken.

Michael Zick

Anzeige
Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

na|ture  〈[–tyr] Adj.; undekl.; schweiz.〉 unvermischt, ohne Zusatz, rein ● Tee ~

Ku|ckuck  〈m. 1〉 1 〈Zool.〉 Angehöriger einer weltweit verbreiteten Familie langschwänziger, schlanker Vögel, der seine Eier in fremde Nester legt (i. e. S.: Cuculus canorus); →a. Kuckucksvogel ... mehr

an|ti|sep|tisch  〈Adj.; Med.〉 Antisepsis bewirkend, auf ihr beruhend

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige