DIE PREISVERLEIHUNG 2008 - wissenschaft.de
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Allgemein

DIE PREISVERLEIHUNG 2008

DIE PREISVERLEIHUNG 2008

DER WETTBEWERB

Zum 16. Mal zeichnet bild der wissenschaft 6 aktuelle Bücher aus, die über Themen aus Forschung und Wissenschaft kompetent, verständlich und unterhaltsam berichten.

DIE 6 KATEGORIEN

ÄSTHETIK – das schönste Buch

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UNTERHALTUNG – das spannendste Buch

ZÜNDSTOFF – das brisanteste Buch

ÜBERRASCHUNG – das originellste Buch

PERSPEKTIVE – das sachkundigste Jugendbuch

ÜBERBLICK – das informativste Buch

DIE WAHL

Ein Jahr lang war die Jury aus 10 Journalisten und Presse- verantwortlichen auf der Suche nach außergewöhnlich guten Büchern. Am Ende waren in den 6 Kategorien 68 Titel zusammengekommen. Dann stand die Wahl an: 10 Punkte konnte jedes Jury-Mitglied pro Kategorie vergeben, verteilt auf verschiedene Titel oder gesammelt auf einen einzigen. Sieger war jeweils das Buch mit den meisten Punkten.

DIE JURY

URS WILLMANN, Die Zeit

Dr. Dr. JENS SIMON, Physikalisch-Technische Bundesanstalt

RETO SCHNEIDER, Neue Zürcher Zeitung

BARBARA RITZERT, freie Wissenschaftsjournalistin

JOACHIM MÜLLER-JUNG, Frankfurter Allgemeine Zeitung

PETER EHMER, Westdeutscher Rundfunk

Dr. JOACHIM BUBLATH, Zweites Deutsches Fernsehen

Dr. REINHARD BREUER, Spektrum der Wissenschaft

Dr. MARKUS BOHN, Südwestrundfunk

Dr. UTA ALTMANN, bild der wissenschaft

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bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

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Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Die Internetseite mit dem Klagelaut im Titel serviert seit einiger Zeit welterklärende Häppchen des kanadischen Psychologen Jordan Peterson. Seine Benimm-Psychologie mit 12 Regeln für ein anständiges Leben ist ein Bestseller – ein Kultbuch für Leute, die Regeln lieben. Zum Beispiel, dass man ab und zu eine Katze streicheln solle. Gerade gab es bei Achgut Aufklärung von Professor Peterson über vier grundlegende Ängste des Menschen.

„Eine ist die Angst vor ihrer eigenen Unzulänglichkeit und Böswilligkeit. (…)

Und dann haben wir Angst vor der Gesellschaft, dem unterdrückenden Patriarchat, weil die Gesellschaft uns in vielerlei Hinsicht hart und gnadenlos verurteilt. (…)

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Und dann haben wir natürlich die Angst vor der Natur, und das sollten wir auch. Denn natürlich versucht die Natur mit aller Macht, uns krank und alt zu machen und uns zu töten. (…)

Nicht zuletzt fürchten wir uns vor dem Unbekannten.“

Peterson erklärt diese Aufzählung für abschließend: „Damit hätten wir alle großen Kategorien des Schreckens, denen der Mensch ausgesetzt ist.“ Die vier, keine mehr, fertig.
Allerdings hört man, dass es in diesem Punkt Uneinigkeit unter den Achgut-Denkern gibt. Professor Paulson, der ähnlich erfindungsreich wie Peterson ist, wolle nächste Woche vier andere grundlegende Ängste des Menschen vorstellen:

“Eine ist die Angst vor der Unzulänglichkeit und Böswilligkeit der Anderen.

Und dann haben wir Angst vor der Vereinzelung und dem Fehlen sozialen Miteinanders.

Und dann haben wir natürlich die Angst vor der Industrie, und das sollten wir auch. Denn natürlich versucht die mit aller Macht, uns krank und alt zu machen und uns zu töten.

Nicht zuletzt fürchten wir uns vor der Langeweile des immer Gleichen.“

Die Pluralität der grundlegenden Ängste sei gerechtfertigt. Bei den Ängsten, denen „der Mensch“ ausgesetzt sei, habe Peterson keinen Einheitsmenschen vor Augen gehabt, sondern, worauf die Einzahl seiner Formulierung ja hindeute, einen ganz bestimmten Menschen. Paulson eben einen anderen. Wie es heißt, denke man schon über eine eigene Vier-grundlegende-Ängste-Serie nach. Das passe gut ins Verängstigungs-Portfolio von Achgut und die Projektionsflächen-Methode habe sich auch in anderen Aufklärungsmedien bei Horoskopen bestens bewährt. Man sei bereits in Kontakt mit Fritz Riemann, der unter dem Pseudonym „Dr. Sommer“ die Serie wissenschaftlich betreuen wolle. Peterson hat indes angekündigt, demnächst vier grundlegende Methoden des Menschen vorzustellen, eine Katze zu streicheln und so ein klügerer Mensch zu werden.

http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2020/01/18/jordan-petersons-horoskop-psychologie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=jordan-petersons-horoskop-psychologie

Über|gangs|pas|sung  〈f. 20; Tech.〉 Passung mit sehr geringem Spiel, Gleitsitz

Haute Cui|sine  〈[ot kwizin] f.; – –; unz.; Kochk.〉 gehobene französische Kochkunst, bes. die in Restaurants angebotene verfeinerte Küche [frz., <haute ... mehr

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