Die Skelettmuskulatur bildet mit - wissenschaft.de
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Die Skelettmuskulatur bildet mit

Die Skelettmuskulatur bildet mit Knochen, Sehnen, Bändern und Gelenken unseren Bewegungsapparat. Muskeln ziehen sich auf Befehl zusammen und entspannen sich wieder. So übertragen sie Kraft und Bewegung auf das Skelett. Bei allen Bewegungen arbeiten verschiedene Muskeln zusammen. Beugt etwa der Bizeps den Unterarm im Ellbogengelenk, dehnt sich gleichzeitig der Trizeps. Streckt der Trizeps den Arm, wird der Bizeps gedehnt.

Im menschlichen Körper gibt es weit über 600 Muskeln, die etwa 30 bis 40 Prozent seines Gewichtes ausmachen. In Ruhe verbraucht ein Erwachsener etwa ein Viertel des eingeatmeten Sauerstoffs für die Muskulatur. Bei sportlichen Höchstleistungen steigt dieser Wert erheblich. Während der längste Muskel des Menschen, der Schneidermuskel im Oberschenkel, bis zu 40 Zentimeter misst, bringt es der kürzeste, der Steigbügelmuskel im Innenohr, nur auf wenige Millimeter.

Die Muskulatur ist nicht nur das häufigste Körpergewebe, sondern auch das anpassungsfähigste. Durch Training kann sie sich auf das Dreifache ihrer ursprünglichen Größe ausdehnen. Werden Muskeln dagegen länger nicht belastet, schrumpfen sie. Auch mit zunehmendem Alter verliert der Mensch an Muskelmasse: ab dem 30. Lebensjahr etwa zehn Prozent in zehn Jahren.

Neben der Skelettmuskulatur gibt es die so genannte glatte Muskulatur, die innere Organe und Blutgefäße auskleidet und nicht unserem Willen unterliegt. Sie zieht sich spontan und rhythmisch zusammen, etwa die Muskulatur der Gebärmutter während der Wehen. Ein ganz besonderer Muskel ist das Herz. Auch er kontrahiert unwillkürlich. Anders als die Skelett- und die glatte Muskulatur ermüdet der Herzmuskel jedoch nicht.

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