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Allgemein

Ein modernes Düsentriebwerk setzt

Ein modernes Düsentriebwerk setzt sich zusammen aus Fan, Verdichter, Brennkammer, Turbine und Austrittsdüse. Es saugt Luft durch den Einlauf in den Verdichter. Dort wird die Luft komprimiert und gleichzeitig erhitzt. Der Luftstrom schießt mit einem Druck von über 20 Bar und etwa 200 Grad Celsius heiß in die Brennkammer. Dort spritzen kleine Düsen Kerosin ein. Das Gemisch entzündet sich, Temperatur und Druck steigen. Aus der Brennkammer entweichen die heißen Gase in die Turbine. Dort treffen sie auf Schaufelringe, die um die zentrale Achse des Triebwerks laufen. Die ersten Reihen – auch Statorreihen genannt – sind fest installiert. Sie dienen dazu, den brennenden Gasstrom gleichzurichten. Der Gasstrom trifft dann auf die beweglichen Schaufeln der Turbine, die Rotoren.

Die Turbine treibt den Verdichter an, aber auch Anbaugeräte wie Stromgeneratoren und Druckerzeuger für die Hydraulik. Beim Turbofan-Triebwerk, der heute üblichen Triebwerkbauweise, liefert sie außerdem Kraft für den großen Fan vor dem eigentlichen Triebwerk. Der Fan – im Prinzip ein gigantisches Gebläse – sorgt für zusätzlichen Schub. Der Luftstrom des Fans wird auch als Nebenstrom bezeichnet.

Im hinteren Teil der Turbine kühlt sich die heiße Luft stark ab, weil sie sich auf ihrem Weg durch die Schaufelreihen ausgedehnt hat. Sie hat jedoch immer noch einen höheren Druck und eine höhere Temperatur als die Außenluft. Im konisch zulaufenden Austrittsrohr wird sie erneut komprimiert, um so viel Druck und Hitze wie möglich in Schub für das Flugzeug umzuwandeln.

Bei Turbofan-Triebwerken liefert der Nebenstrom bis zu neun Zehntel des Schubs. Je größer dieser Nebenstrom im Verhältnis zur Luftmenge ist, die durch das Triebwerk strömt, desto leiser und sparsamer ist der Motor. Ziel der Entwickler ist daher ein möglichst hohes Nebenstromverhältnis.

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