Ein Sandmännchen namens Vasopressin - wissenschaft.de
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Ein Sandmännchen namens Vasopressin

Aus Angst vor langen Nächten nehmen acht Millionen Menschen regelmäßig Schlaftabletten, oft Benzodiazepine, die abhängig machen können.

Jetzt ist eine Alternative in Sicht. Vasopressin, ein im Gehirn gebildetes Hormon, bessert den Schlaf. Das Medikament wird als Nasenspray genommen und verlängert den Schlaf durchschnittlich um eine Stunde, ergab eine Studie der Universitäten Lübeck und Bamberg.

„Ältere Menschen leiden häufiger an Schlafstörungen als junge“, betont Prof. Horst Fehm von der Medizinischen Klinik der Universität Lübeck. Deshalb seien 60 Senioren untersucht worden, im Durchschnitt 76 Jahre alt. Sie sprühten sich drei Monate lang zweimal täglich Vasopressin in die Nase und kamen abends ins Schlaflabor, um ihre Hirnströme während des Schlummers aufzeichnen zu lassen.

Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf.

Nicola Siegmund-Schultze

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