Eine Mangrove zu sein, bedeutet - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Allgemein

Eine Mangrove zu sein, bedeutet

Eine Mangrove zu sein, bedeutet nicht, zu einer bestimmten Pflanzenfamilie zu gehören, sondern einen einzigartigen Lebensstil zu führen. Mangroven sind Küstenwälder in den Tropen und Subtropen, die einst etwa Dreiviertel der dortigen Ufer säumten. Man findet sie zwischen dem nördlichen und dem südlichen Wendekreis. Es gibt insgesamt 70 Mangroven bildende Pflanzenarten. Die häufigsten sind die Bäume der Gattungen Avicennia und Rhizophora. Sogar eine Palme gehört dazu: die Nypa fruticans.

Mangrovenpflanzen haben zwei herausragende Fähigkeiten:

• Sie ertragen Salzwasser,

• und sie ertragen es, regelmäßig überschwemmt zu werden, manche bei jeder Flut, andere nur bei Springflut.

Einige der Meeresbäume haben eindrucksvolle Stelzwurzeln, mit denen sie sich im Schlick festhalten. Diese Wurzeln besitzen Poren, mit denen sie die Pflanzen mit Luft versorgen, denn der sumpfige Boden der Mangrovenwälder ist sauerstoffarm.

Anzeige

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

äqui|pol|lent  〈Adj.; Philos.〉 von gleicher Bedeutung, aber verschieden ausgedrückt [<lat. aequus ... mehr

Lehr|mei|nung  〈f. 20〉 in einem Wissensbereich anerkannte Meinung, Anschauung

Sol|mi|sa|ti|on  〈f. 20; unz.; Mus.〉 1 System von Silben, mit denen die Töne der diaton. Tonleiter bezeichnet werden 2 Verfahren, mit diesen Tonsilben die Tonvorstellung zu bilden u. zu festigen, angebl. Anfang des 11. Jh. von Guido von Arezzo entwickelt ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige