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Einzeller als Pflanzenfutter

Daß Einzeller von bestimmten Pflanzen angelockt, gefangen und gefressen werden, haben Biologen am Botanischen Institut der Universität Bonn erstmals nachgewiesen. Sie untersuchten Pflanzen der Gattung Genlisea, die in Südamerika und in tropischen Gebieten Afrikas wachsen. Unter der Erde besitzen die unscheinbaren Pflanzen bis zu 15 Zentimeter lange, wurzelartige Organe, die aus umgewandelten Blättern bestehen. Sie teilen sich an ihren Enden jeweils in zwei korkenzieherartig gewundene Arme, die hohl sind und zahlreichen kleine Öffnungen aufweisen.

Bereits Charles Darwin vermutete, daß Genlisea-Pflanzen damit Tiere fangen und fressen. Der Nachweis gelang nun den Bonner Forschern, indem sie die Pflanzen in einer Petrischale mit Wimperntierchen zusammenbrachten. Die Biologen fanden heraus, daß die unterirdischen Blätter einen Signalstoff aussenden, der die Einzeller zu den Öffnungen lockt, in denen sie rasch verdaut werden.

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Ami|da|se  〈f. 19; Chem.〉 Amide spaltendes Enzym [<Amid … mehr

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